Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Peter Tauber zu Besuch im Jugendhilfezentrum Don Bosco

Veröffentlicht am: 06. Juni 2019

Sannerz – Dr. Peter Tauber ist kein Unbekannter im Jugendhilfezentrum Don Bosco, doch wie er selbst zugibt, war er schon zwei Jahre nicht mehr auf dem Weihnachtsmarkt der Einrichtung zu Besuch. Auch den jungen Geflüchteten, die nun mitten in den Gesellenprüfungen stecken, ist er noch in guter Erinnerung. Vor drei Jahren hörte er intensiv den Geschichten und Zielen der jungen Menschen zu und freute sich mit ihnen, dass Spender und Stifter zehn jungen Menschen aus Afghanistan, Eritrea, Syrien und Somalia eine Ausbildung im Jugendhilfezentrum ermöglichten. 

„Es freut uns, dass Sie sich so für unsere Arbeit interessieren“, begrüßte Einrichtungsleiter Patrick Will den CDU-Mann und Parlamentarischen Staatssekretär, der in Begleitung von Johannes Wiegelmann, Leiter des Wahlkreisbüros Main-Kinzig, zwei Stunden Zeit mitgebracht hatte. Der Austausch war kompakt und intensiv, schnell entstand eine rege Diskussion um Haltungen und Werte und die Bedeutung konfessionell ausgerichteter Einrichtungen und Angebote. Pater Andreas Kühne, Leiter der Salesianischen Gemeinschaft und Mitarbeiter im Gruppendienst, berichtete ebenso wie die Erziehungsleiterin Regina Kriegsmann von Lebenssituationen der Jugendlichen, ihren Ängste und ihren Mut, sich in Gesellschaft und Schule zu integrieren, und dem Bemühen, sie täglich zu unterstützen und zu begleiten.
  
Ein Kreuz aus Birkenholz

Mit Spannung wurden Dr. Tauber und Johannes Wiegelmann in der Förderwerkstatt erwartet. Peter Thomé, der diesen Bereich als Teil der Schule leitet, erläuterte das Konzept. „Viele unserer Jungs sind Schulverweigerer. Über die praktische Arbeit werden sie wieder an Schule herangeführt“, erklärte Thomé und führte fort, dass oberste Priorität die Entwicklung sozialer Kompetenzen hat. „Das R-A-D, das Sie hier überall sehen, ist unsere Regel und bedeutet, Respekt, Aufmerksamkeit und Disziplin“, sagte Thomé und stellte in der Folge die vielfältigen Naturprojekte der Förderwerkstatt vor. Als Geschenk überreichte Rocco ein Kreuz aus Birkenholz, das er selbst ausgesägt, abgeschliffen und lackiert hatte, und er freute sich riesig, dass Dr. Tauber beeindruckt war und versprach, diesem Kreuz einen besonderen Platz zu geben.

Im anschließenden Rundgang durch die Werkstätten traf Tauber auch wieder die jungen Geflüchteten, die ihn ebenso wiedererkannten und mit Handschlag begrüßten. Sie zeigten ihre Modelle für das Gesellenstück und nahmen dankbar die guten Wünsche für das Gelingen entgegen. Die beiden Stunden waren schnell vorbei und es war nicht der letzte Termin des Tages, den Tauber und Wiegelmann wahrnahmen. Pater Andreas Kühne, Regina Kriegsmann und Patrick Will verabschiedeten die Gäste nicht, ohne das Versprechen abzunehmen, sie als Besucher am 07. Dezember zum Weihnachtsmarkt wieder begrüßen zu dürfen.

 

Text: Regina Kriegsmann

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