Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Salesianerbruder Karl Stürmer kam vor 60 Jahren nach Waldwinkel und stattete zum Jubiläum einen Besuch ab

Veröffentlicht am: 01. Dezember 2010

Eigentlich war der Besuch von Karl Stürmer als „Ein Mann der ersten Stunde“ für den 3. Oktober 2010 eingeplant als sich am Tag der Deutschen Einheit im Berufsbildungswerk Waldwinkel rund 200 ehemalige Azubis trafen.
Eine große Gruppe der damaligen Besucher bildeten die Ehemaligen der ersten Ausbildungsjahre, die unmittelbar nach der Gründung des Jugendhilfswerkes der Salesianer Don Boscos ab 1950 ihre Ausbildung machten. Viele von ihnen erinnern sich noch gut an Bruder Karl Stürmer, der damals als junger Ordensbruder im Büro gearbeitet und auch eine Internatsgruppe im Haus 5 betreut hatte.
Von Waldwinkel aus kam Bruder Stürmer 1956 nach Buxheim, wo er zwei Jahre verbrachte, bevor er als Katakombenführer nach Rom versetzt wurde.
Auch bei der Gründung der Niederlassung von Beromünster in der Schweiz im Jahre 1959 war Bruder Stürmer von Anfang an dabei und verbrachte hier insgesamt 58 Lebensjahre.
In Beromünster hat er auch P. Bernhard Stiegler kennengelernt, der 1983 bis 1985 als Praktikant und später von 1992 – 1997 als Direktor in Beromünster war.
Zum 80. Geburtstag erhielt Bruder Karl Stürmer als einziger Deutscher Salesianer die Schweizer Staatsbürgerschaft, auf die er sehr stolz ist.
Seit zwei Jahren – inzwischen ist Bruder Stürmer 87 Jahre alt – verbringt er seinen Lebensabend im Kloster Ensdorf.
Bruder Stürmer wurde bei seinem Ausflug, der ihn auch nach Altötting führte, von P. Josef Wenzl und Bruder Erwin Fecher begleitet.
Mit seinen 87 Jahren verfügt Karl Stürmer über einen ausgezeichneten wachen Geist und ist nach wie vor mit einem bemerkenswerten Humor und einer guten Ausstrahlung gesegnet.