Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Stifteradvent 2011

Veröffentlicht am: 15. Dezember 2011

München, 10. Dezember 2011 - Die liebevoll weihnachtlich geschmückte Zirbelstube im Provinzialat der Salesianer Don Boscos in München, fasste kaum die Anzahl der Stifter/innen, die P. Bihlmayer zum jährlichen Stifteradvent des Don Bosco Stiftungszentrums begrüßen konnte. In seiner unnachahmlichen Art, mit einer Mischung von nüchterner Bestandsaufnahme, spirituellen Lesungen und humorvollen Einlagen einen weiten Bogen zu spannen, gestaltete er eine zugleich nachdenkliche wie fröhliche Feier.
Zur heimeligen Stimmung trug herzerwärmend die „Haidhauser Stub’nmusi“ bei, ein renommiertes fünfköpfiges Volksmusikensemble, das hier jährlich durch die Stunden begleitet -ohne Gage!
Zuerst wurde über den aktuellen Stand der Stiftungen referiert, die sich erfreulich vermehrt hätten und nun, wohl auch durch eine Art Flüsterpropaganda innerhalb der Stifterfamilie, die Zahl 180 weit überschritten hätten, und über einen beachtlichen Kapitalstock verfügen. Einige aktuelle Verwendungszwecke wurden zitiert, dringende Hilfen an Jugendliche mit dem Ziel, ihnen – sei es beispielsweise durch einen handwerklichen Schnupperkurs oder eine Zahnsanierung – einen Schritt weiter zu helfen, zur Gewinnung beruflicher Qualifizierung und einem Arbeitsplatz. So eben verstehen es die Salesianer als ihren Auftrag, bedürftigen Jugendlichen zu einem sinnreichen Lebensentwurf beizustehen. Spontan und praktisch!
Tiefsinnig waren dann die Bildbetrachtungen zu Darstellungen des Hl.Nikolaus und Legenden über seine Wohltätigkeit sowie zu den Uhren von Sieger Köder als Symbol der verrinnenden Zeit. Der Gedanke über den Wert der Zeit führte in die Tiefe zu Fragen über Gottesglauben und Gottesbeweis in den Gesprächen zwischen dem Theologen Karl-Josef Kuschel und dem Schriftsteller Heinrich Böll, die P. Bihlmayer in Auszügen vorlas.
Nach dem symbolischen Anzünden der hohen Adventskerze – und immer wieder anrührend begleitet von der Volksmusik - wurden die berühmten Jesaja-Worte von der Ankündigung des Messias vorgetragen und die ersten Worte des Johannes-Evangeliums.
Danach wurden die Gäste aktiv mit einbezogen: mit der Lesung mundartlicher Texte und dem gemeinsamen Singen klang der offizielle Teil aus. Die Gemeinschaft konnte sich bei Punsch und köstlichem Gebäck fröhlich austauschen.

(wr)

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