Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Tipizelt auf dem Don-Bosco-Weihnachtsmarkt

Veröffentlicht am: 21. Dezember 2009

Sannerz – Das Ambiente rund um den Malerbrunnen im Jugendhilfezentrum Don Bosco Sannerz eignet sich bestens für den Weihnachtsmarkt der Jugendhilfeeinrichtung. Dennoch staunen Mitarbeiter und Jugendliche wie sich zum Beispiel der Geräteschuppen durch Strohballen und Lichterketten in einen schmucken Schreinerladen verwandeln kann oder die Werkbänke der Förderwerkstatt mit Tannenzweigen und Kerzen eine ruhige, besinnliche Stimmung verbreiten. Das Team der Küche hat den Schulraum der Malerwerkstatt in Beschlag genommen und mit viel Geschick eine frohe Atmosphäre zum Ausruhen und Genießen von selbstgebackenen Kuchen und Flammkuchen geschaffen. Erstmals bot das Küchenteam aus eigener Herstellung „Don-Bosco-Hausmacher-Spezialitäten“ an.
Der Jugendmusikverein Sannerz unter Leitung von Gernot Fuchs sitzt derweil im Spritzraum der Maler, so dass sich die besinnlichen und fetzigen Klänge der jungen Musiker über den gesamten Markt verteilen.
Der Clou und Mittelpunkt in diesem Jahr ist das Tipizelt der Gruppe Savio. Nicht nur Kinder zieht es zu dem geheimnisvollen schwarzen Zelt, aus dessen „Dach“ Rauch hochsteigt. Innen gibt es Kinderpunsch und Stockbrot, die Erwachsenen bringen sich den Glühwein von der Fensterausgabe des Wohnhauses mit. Der Zauberer Captain Baloon ist von der Kulisse begeistert. Er zieht die zahlreichen Kinder vor und in dem Tipizelt mit Kunststücken und Erzählungen in seinen Bann. In leichter Dämmerung ist dann auch der Nikolaus wieder zu Gast und auch ihm scheint es zu gefallen. Der gütige, liebevolle Mann ist als ehemaliger Rektor der Schule der Einrichtung zumindest den Sannerzern bestens bekannt, für die Kinder hat er ein offenes Ohr und dazu noch ein Geschenk mitgebracht.
Franz Beck, langjähriger Mitarbeite rund Organisator des zweiten großen Weihnachtsmarktes der Don Boscos, ist sehr zufrieden: „Sämtliche Gruppen und Ausbildungsbereiche haben sich mit einer Vielzahl von Ideen an der Aktion beteiligt und Hand in Hand gearbeitet.“ So sammelten die Maler zum Beispiel Zwetschgen, die von der Wohngruppe Chieri zu Marmelade verarbeitet wurde; Die Metaller überzeugten durch ein erweitertes Angebot an Schmuck- und Geschenkutensilien für Haus und Garten; Zwei weitere Wohngruppen hatten ordentlich viele Sachgegenstände gesammelt, so dass die Tombola ein echter Magnet wurde.
„Werner’s Bratwurstbude“ hat bereits Tradition. Der pensionierte Schreinermeister serviert hier die einzigartige Wurst mit Witz, denn davon kennt er mehr als Holz- und Nägelsorten.
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendhilfezentrums ist es selbstverständlich, dass die Jugendlichen und ihre Ideen in sämtliche Vorbereitungen und Planungen mit einbezogen und natürlich mit eingespannt werden. „Ein großer Aufwand, der sich jedoch auf jeden Fall lohnt“, resümiert Einrichtungsleiter P. Harings. Die Besucher, unter ihnen viele Familienangehörige der Jugendlichen, sind mit ihrem zahlreichen Erscheinen der Mühe Lohn. Gerne nehmen viele die Einladung zum abschließenden Gottesdienst in der Sannerzer Kirche an und beginnen so einen besinnlichen Zweiten Advent.
(rk)

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