Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Trauer um ermordeten Salesianerpater

Veröffentlicht am: 19. Februar 2019

Die Salesianer Don Boscos trauern um P. Antonio César Fernandez. Am 15. Februar wurde der 72-jährige Salesianerpater in Burkina Faso ermordet. Der spanische Missionar wurde erschossen als eine Gruppe von Dschihadisten eine Zollstelle in der Stadt Nohao im Süden des Landes angriff. Er und zwei weitere Mitbrüder waren auf dem Rückweg eines Treffens in Togo, als der Wagen in der Grenzregion von Bewaffneten angegriffen wurde.

Fernandez lebte seit 1982 in Afrika und war Direktor der Gemeinschaft in Ouagadougou, der Hauptstadt des Landes. Hier war er unter anderem als Pfarrer tätig. Erst vor wenigen Tagen erzählte P. Fernandez in einem Video über seine Berufung und seine Freude, Salesianer zu sein. Die beiden Mitbrüder, die mit P. Fernandez unterwegs waren, haben den Angriff überlebt.

Burkina Faso zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach Angaben der Salesianischen Nachrichtenagentur ANS ist der Überfall vermutlich Teil einer Welle von Gewalt, die seit 2015 das Land immer wieder erschüttert.

RefÖA/hmp/ANS; Foto: ANS

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