Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

„Was lange währt, wird endlich gut“ - Neueröffnung in Nürnberg

Veröffentlicht am: 15. November 2010

Nürnberg – Im Stil der traditionsreichen Meisterabende konnte am 30. September 2010 nach mehrjähriger Bauzeit die Neueröffnung des Don Bosco Jugendwerks Nürnberg gefeiert werden. Neben Provinzial P. Josef Grünner und Provinzökonom P. Clemens Schliermann der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos waren u.a. zahlreiche Vertreter von Behörden und Institutionen, Freunde des Hauses sowie ehemalige und gegenwärtige Bewohner zu diesem Festakt erschienen. Nach der Begrüßung der Gäste durch Michael Batz, Leiter der Einrichtung, und einem Grußwort von Pater Reiner Schmitt, Pfarrer der benachbarten Pfarrei „Zu den Heiligen Schutzengeln“, hielt Provinzial P. Josef Grünner eine Festrede, in der er sich zunächst bei all denjenigen bedankte, die in der Vergangenheit dazu beigetragen haben, dass der Umbau trotz mancher Überraschungen schließlich erfolgreich bewältigt werden konnte.
Provinzial P. Grünner griff in seiner Rede auch die Frage auf, warum die Salesianer Don Boscos sich trotz immer knapper werdender finanzieller und anderer Ressourcen dafür entschieden haben, das Don Bosco Werk in Nürnberg weiterführen. Zunächst wies Provinzial P. Grünner darauf hin, dass die Ordensgemeinschaft jetzt und in Zukunft den Bedarf für eine solche Jugendeinrichtung im Nürnberger Westen mit ihren Schwerpunkten – dem Jugendwohnheim, dem Kinderhort „Bartolino“, der Fahrradwerkstatt „Beckwheel“ sowie der Offenen Kinder- und Jugendarbeit - sieht. Die Einrichtung sei ein salesianischer Beitrag zur Jugendsozialarbeit sowie zur Arbeit mit jungen Migranten und bietet gute Voraussetzungen für eine pädagogische Arbeit entsprechend dem Profil und Selbstverständnis der Salesianer Don Boscos. Zudem stehe das Das Don Bosco Jugendwerk in Nürnberg in einer langen Tradition und habe eine große Anerkennung im Umfeld, bei den Kooperationspartnern und bei der Stadt, mit der gerade auch in der Offenen Jugendarbeit seit Jahren die Zusammenarbeit verstärkt worden ist. Die Salesianer Don Boscos haben den Eindruck, dass die Arbeit, die in Nürnberg seit 1962 geleistet wird, anerkannt, weiter gewollt und geschätzt werde. Das habe die Gemeinschaft ermutigt, sie fortzusetzen.
Im weiteren Verlauf des Festaktes erzählte ein ehemaliger Bewohner aus seiner Zeit als Bewohner der Einrichtung in den 70er Jahren. Obwohl er nur wenige Monate in der Einrichtung verbracht habe, sei diese Zeit doch mit vielen positiven Erinnerungen verbunden, die sein Leben geprägt hätten. Mit diesem Beitrag wurde auf ergreifende Weise deutlich, wie wertvoll die Arbeit im Geiste Don Boscos für das Leben junger Menschen tatsächlich sein kann. Anschließend wurde in einem kurzen Filmbeitrag das Projekt „Beckwheel“ näher vorgestellt. In diesem Film unterstrich Frau Petra Beck, deren Stiftung das Projekt seit Jahren finanziert, erneut die Bedeutung dieses Angebots im Stadtteil Gostenhof und sicherte auch weiterhin ihre Unterstützung zu. Durch einen Vertreter der Fa. Beck wurden schließlich noch Grußworte übermittelt.
Die musikalische Gestaltung des Abends hatte eine Blockschülerin der Einrichtung mit ihrer Gruppe „d´Aufdradn“ übernommen und begeisterte die Gäste mit stimmungsvoller Stubenmusik. Den Abschluss des Festaktes bildete die symbolische Schlüsselübergabe durch den Architekten Tilmann Nickel an Provinzial P. Grünner. Der anschließende bunte Abend wurde maßgeblich durch die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung gestaltet. Der „Don Bosco Kochclub“ des Wohnheims hatte verschiedene Finger-Food-Gerichte zubereitet und verteilte diese an die Gäste, andere Bewohnerinnen und Bewohner kümmerten sich um die Grillspeisen und die Getränkeausgabe. Im Bistro Lauschich spielte eine Rockband, während im Speisesaal insbesondere die ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner mit einer Gitarre bis spät in die Nacht musizierten und feierten. Daneben fanden in regelmäßigen Abständen Führungen durch die Einrichtung statt, in welchen die verschiedenen Angebote der Einrichtung näher vorgestellt wurden.
(Michael Batz)

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