Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Werkstattwoche in der Jugendkirche und der DeJuGo#29

Veröffentlicht am: 25. Oktober 2019

Stuttgart – Wie erleben Jugendliche eine Kirche? Wie können eine Kirche und ein Gottesdienstraum für Jugendliche interessant und ansprechend sein? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, wurde vom 14. bis 18. Oktober für eine Woche die nahezu leer geräumte Jugendkirche St. Nikolaus im Stuttgarter Osten von Schulklassen und Jugendgruppen besucht und im Rahmen von Workshops mit unterschiedlichen kreativen Methoden künstlerisch ausgestaltet.

Die Jugendlichen waren eingeladen, ihre Ideen für eine Gestaltung dieser Kirche ganz praktisch umzusetzen. So entstanden beispielsweise eindrucksvolle Bilder aus Sand, die an die Altarwand mit Licht projiziert wurden. Großen Anklang fanden auch selbst gestaltete Skulpturen aus Ton oder Draht und farbenfrohe Bilder auf Styropor.

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Viele Jugendliche beteiligten sich an einer Ideenwand mit ganz konkreten Gestaltungsvorschlägen für das künftige Gottesdienst-und Veranstaltungsprogramm der Jugendkirche. Die Ergebnisse dieser Woche fließen in die weiteren Überlegungen und Planungen im Rahmen des endgültigen Umbaus der Kirche ein. Zudem werden die in den Workshops entstandenen Kunstwerke und Beiträge in einer Ausstellung im November in der Kirche zu sehen sein.

Passender Weise konnten direkt nach der Werkswoche viele Jugendliche aus Stuttgart am 20. Oktober in der Jugendkirche St. Nikolaus gemeinsam einen Gottesdienst, den DeJuGo #29, feiern. Mehrmals im Jahr lädt das Katholische Jugendreferat zu den DekanatsJugendGottesdiensten ein. Die DeJuGos #29 eröffnen einen passenden Raum, der die Vielfalt der Menschen und ihrer Interessen im Dekanat Stuttgart widerspiegelt und ein größeres Miteinander erfahrbar macht. Dieses Miteinander teilt die Jugendkirche mit der Kirchengemeinde St. Nikolaus, aus der ebenfalls viele zur gemeinsamen Feier kamen.

Zu jedem DeJuGo gehört ein anschließendes Beisammensein dazu: als ein Raum zum Ankommen und als ein Raum des Teilens. Und um das Ankommen ging es thematisch in dem Gottesdienst selbst. Dieser stand unter dem Motto: Weniger UND Mehr. Beides bildet den Boden, auf den uns Gott stellt. Wer darin seine Mitte findet, der findet auch die Leichtigkeit und die Verbundenheit, die uns ankommen lässt auf unseren jeweils ganz eigenen Wegen.

Fotos und Text: Br. Matthias Bogoslawski SDB/P. Clemens Mörmann SDB/RefÖA/PJ

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