Stern

Würdigung des verabschiedeten ZUK-Vorstandsvorsitzenden Pater Herbert Bihlmayer SDB

Veröffentlicht am: 27. Juni 2011

Benediktbeuern, 20. Juni 2011 – Beim Pfingsttreffen anlässlich der Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Zentrums für Umwelt und Kultur Benediktbeuern (ZUK) e.V. wurde im Rahmen eines festlichen Abendessen im Allianzsaal (Maierhof) der bisherige Vorstandsvorsitzende des ZUK-Trägerverbunds e.V., Geistlicher Rat Pater Herbert Bihlmayer SDB verabschiedet und für seine 23 Jahre engagierten Wirkens im ZUK gewürdigt. Rund 140 Gäste, darunter Freunde und Förderer, Mitglieder des Trägerverbunds sowie Mitarbeiter des ZUK, konnte ZUK-Rektor Pater Karl Geißinger SDB im Allianzsaal willkommen heißen und Provinzial Pater Josef Grünner SDB sprach das Tischgebet.
„Alle Steuerzahler“ begrüßte humorvoll zusammenfassend der Bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon die Gäste. Als neuer Vorstandsvorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des ZUK und in der Nachfolge von Staatsminister a.D. Dr. h.c. Hans Zehetmair erinnerte und würdigte Staatsminister Fahrenschon den vielseitigen und engagierten Einsatz von P. Herbert Bihlmayer. Als Ordensmann gründete P. Bihlmayer 1969 im Kloster Benediktbeuern das Aktionszentrum (AZ) und leitete es bis 1985, als er Direktor des Klosters wurde. Mit der Gründung des ZUK (1988) wurde P. Bihlmayer Vorstandsvorsitzender im ZUK-Trägerverbund e.V. und war anfangs auch Mitglied im Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer des ZUK. 1991 übernahm er die Aufgabe des Provinzials für die Süddeutsche Provinz der Salesianer für 12 Jahre (zwei Amtsperioden). Die Dachstiftung Don-Bosco-Stiftungszentrum rief P. Bihlmayer 2001 ins Leben und ist seither deren Vorstandsvorsitzender. Für seine Verdienste war P. Bihlmayer bereits im Jahr 2006 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Staatsminister Fahrenschon sprach P. Bihlmayer großen Dank aus für sein langjähriges fruchtbares Wirken, dessen Vielfalt auch dem ZUK sehr zugute kam, und wünschte dem scheidenden ZUK-Vorstandsvorsitzenden den Segen Gottes für sein weiteres Wirken. Das Wort gab er weiter an den langjährigen Mitstreiter Professor Dr. Werner Buchner, früherer Amtschef des Bayerischen Umweltministeriums und seit Anfang stellvertretender Vorsitzender im Verein der Freunde und Förderer des ZUK, der noch mehr Details wisse.
In der Laudatio sagte Professor Buchner rückblickend auf den langen gemeinsamen Weg, P. Bihlmayer habe immer wieder gezeigt, dass es notwendig und auch möglich sei, kontinuierlich innovative Leistungen, vor allem im Zusammenhang mit der Kinder- und Jugendpastoral, zu erbringen. Die von P. Bihlmayer geschaffenen Einrichtungen seien heute beispielgebend. „Bewährtes bewahren und Neues wagen“ – nach diesem Motto habe P. Bihlmayer gehandelt – und ebenso der Leitsatz „Der Schöpfung eine Chance geben“ habe es dem Pater angetan. Denn damit solle auch zum Ausdruck gebracht werden, dass wir die Schöpfung als ein Werk Gottes begreifen. Als einen „echten Netzwerker“ bezeichnete Professor Buchner den vielseitig aktiven Pater, der immer wieder betont habe, dass die Mitglieder des Trägerverbundes für den Netzwerk-Gedanken stehen müssen, also dafür, Kompetenzen im sozialen, politischen, kulturellen und ökologischen Leben zusammen zu führen. Denn die Arbeit des ZUK sei Engagement für die Zukunft. Herzlich dankte Professor Buchner dem Geehrten, auch für dessen Wirken als Vorstandsvorsitzender des Don-Bosco-Stiftungszentrums bei der Unterstützung von Aufgaben im ZUK.
Einen Rückblick in Bildern hielt ZUK-Rektor P. Karl Geißinger. Dabei beleuchtete er das langjährige ZUK-Engagement von P. Bihlmayer unter Blickwinkeln seiner verschiedenen Wirkkreise und Vorlieben. Zum Schluss und mit Dank verbunden wünschte der Hausherr dem Ordensmitbruder die drei G´s: Glück, Gesundheit und Gottes Segen. Dazu erhielt P. Bihlmayer als Dankgeschenk eine signierte Sieger Köder Bibel. Kräuterfachfrau Anni Madl von den ZUK-Senioren überreichte ihm außerdem einen Kräuterschnaps (gegen allerlei Beschwerden) und ihr Heilkräuter-Buch.
In markant launig-humorvoll erzählender Weise hielt P. Herbert Bihlmayer seine Dankrede. Er skizzierte kurz anfängliche Schwierigkeiten bei der Gründung des ZUK, hob dann jedoch hervor: Die ganze Entwicklung habe ihnen unheimlich Mut gemacht, indem sie als Salesianer Don Boscos in ihrer Bescheidenheit plötzlich mit Leuten zusammen gekommen seien, von denen sie eigentlich keine Ahnung hatten. P. Bihlmayer betonte nochmals, wie viel ihnen die Freunde und Förderer in dieser Richtung gegeben und sie geschult hätten. Ein Netzwerk mit ihnen als Salesianern Don Boscos sei entstanden, das ihnen Mut mache. Angesichts seiner umfangreichen Aufgaben im Stiftungszentrum, der Seelsorge und anderer Verpflichtungen hatte P. Bihlmayer nun mit 75 Jahren den Vorstandsvorsitz im ZUK abgegeben an den jüngeren Pfarrer P. Heiner Heim SDB in Benediktbeuern, dem er großen Dank aussprach für seine Bereitschaft, dieses Amt trotz vielseitigen anderen Einsatzes zu übernehmen. P. Bihlmayer schloss seine Rede mit den Worten: „Ich sag einfach: Vergelts Gott. In diesem Vergelts Gott steckt eigentlich alles drin: Gott vergelte Ihnen, was Sie uns als Salesianern Don Boscos als Hilfe anbieten, alleinig dadurch, dass Sie mitmachen und uns dieses Vertrauen entgegen bringen, solche Einrichtungen, die in unserer salesianischen Welt einmalig sind, weiterzuführen.“
Mit stehenden Ovationen dankten die Gäste P. Bihlmayer.
(pm)

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