Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Steckbrief Carina Seuffert

Ihr Job ist vielfältig und fordert sie immer wieder von Neuem heraus: Carina Seuffert begleitet junge Menschen während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder ihres Bundesfreiwilligendienstes (BFD) in den deutschen salesianischen Einrichtungen. Die 29-jährige Sozialpädagogin besucht die Don Bosco Volunteers vor Ort, veranstaltet Seminare, ist Ansprechpartnerin und Koordinatorin. Besonders spannend empfindet sie es, miterleben zu dürfen, wie die jungen Frauen und Männer während dieser Zeit wachsen, sich entwickeln und auch mit Herausforderungen umzugehen lernen.

Was ist Ihr Lieblingszitat von Don Bosco?
"Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen."
Zugegeben, dies ist wohl mit das bekannteste Zitat Don Boscos. Mir ist es das erste Mal begegnet, als ich in der 2. Klasse war. Meine Lehrerin hat es mir in mein Poesiealbum geschrieben. Als Kind war ich noch etwas irritiert über diesen Spruch und hätte mir lieber einen netten Reim gewünscht. Aber vergessen habe ich ihn seitdem nie – und ich habe mich sehr gefreut, als er mir als Jugendliche bei Besinnungstagen mit der Schule im Aktionszentrum Benediktbeuern wieder begegnet ist. Wer hätte gedacht, dass ich später einmal selbst im Geiste Don Boscos arbeiten würde.
    
Was ist für Sie typisch salesianisch?
Der Satz "Geht nicht, gibt’s nicht!" und der damit einhergehende Optimismus und das Finden von kreativen Lösungen.
 
Wann ist für Sie ein Arbeitstag gelungen?
Wenn im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen spürbar wird, dass wir gemeinsam für das Wohl der jungen Menschen arbeiten und die Pädagogik Don Boscos gelebt wird.
 
Wie tanken Sie neue Kraft?
Beim Laufen in der Natur und an meiner Nähmaschine. Dabei kann ich alles um mich herum vergessen.
 
Welches Buch lesen Sie zurzeit?
„Qualityland“ von Marc-Uwe Kling.
 
Worüber können Sie sich so richtig aufregen?
Über eine Politik, die sich an den Interessen derer orientiert, die am lautesten schreien oder das meiste Geld haben, und die dabei diejenigen vergisst, die keine Möglichkeit haben, sich zu vertreten.
 
Wie würden Sie sich selbst mit drei Adjektiven beschreiben?
Optimistisch, kreativ, selbstbewusst.
 
Wovon haben Sie als Kind immer geträumt?
So genau kann ich mich da gar nicht erinnern, außer daran, dass in all meinen Wünschen und Träumen meine Familie als wichtige Stütze an meiner Seite war.
 
Wer sind Ihre Vorbilder?
Ich habe keine Person, die ich als Vorbild bezeichnen würde. Vielmehr sind es einzelne Eigenschaften von Personen, die ich mir zum Vorbild setze – zum Beispiel die Gastfreundschaft, Unvoreingenommenheit und Lebensfreude meiner Oma.
 
Was ist Ihre schönste Erinnerung mit den Salesianern Don Boscos?
Bei dem Abschluss-Seminar eines FSJ-Jahrganges hat die ganze Gruppe voller Euphorie das Lied "Ein Hoch auf uns" von Andreas Bourani gesungen. In diesem Moment konnte man ihre Zufriedenheit und Freude so sehr spüren, dass ich Gänsehaut bekommen habe. Und immer, wenn das Lied im Radio läuft, muss ich daran zurückdenken und ich sehe die glücklichen Gesichter wieder vor Augen.

 

Interview: Nicole Stroth, in: DON BOSCO MAGAZIN, Ausgabe 2/2018

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Die Pädagogik Don Boscos

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