Papst besucht Pfarrei Sacro Cuore di Gesù der Salesianer in Rom

Veröffentlicht am: 26. Februar 2026
Links ein Priester mit weißem Gewand und rotem Umhang, in der Mitte der Papst in weißem Gewand und silberner Bauchbinde, rechts ein Priester in schwarzem Gweand.

Papst Leo XIV. besuchte die Salesianerpfarrei Sacro Cuore in Rom und nahm sich Zeit, die versammelten Menschen zu begrüßen.

Rom – Papst Leo XIV. hat die den Salesianern Don Boscos anvertraute Basilika Sacro Cuore di Gesù nahe dem Bahnhof Termini in Rom besucht. Im Innenhof versammelten sich am 22. Februar knapp 1.200 Menschen, um den Heiligen Vater zu begrüßen. Unter ihnen waren Gemeindemitglieder, Pilger, Salesianer Don Boscos, Don Bosco Schwestern, Priester, Seminaristen, Familien und viele junge Menschen.

Kurz nach 8:15 Uhr betrat Papst Leo unter anhaltendem Applaus den Hof. Er begrüßte Hunderte der Versammelten persönlich, einen nach dem anderen, segnete Kinder und nahm sich einen Moment Zeit für ältere und kranke Menschen. Viele überreichten ihm mitgebrachte Geschenke. Ein junges Paar bat um seinen Segen für ihre bevorstehende Hochzeit. Prompt hielt er inne und betete für sie. Die ruhige Art und das Lächeln des Papstes, sein geduldiger und aufmerksamer Blick und seine einfachen Gesten prägten den gesamten Besuch.

Zwei Kinder aus der Pfarrgemeinde begrüßten Papst Leo im Namen der Gemeindemitglieder und dankten für sein Kommen am ersten Fastensonntag – in  einer Zeit der Erneuerung und Umkehr.

„Ein Ort, an dem jeder willkommen ist“

Der Heilige Vater dankte der Gemeinde für ihre Herzlichkeit und Freude. Selbst in der Fastenzeit, erinnerte er, gebe es Zuversicht und Licht, denn „wir wissen, dass der Herr uns empfangen will, uns willkommen heißen will – genau wie es diese Gemeinde tut“.

Und er betonte: „Wie schön es ist, an einem Ort zu sein, an dem jeder willkommen ist.“ Er lud die Gläubigen ein, die Bedeutung von „Sacro Cuore“ (dt. „Heiliges Herz“) neu zu entdecken: ein Symbol für Liebe, Nächstenliebe und grenzenlose Güte. Mit Blick auf die versammelten Menschen, die aus unterschiedlichsten Nationen und Lebensumständen kamen, sprach er von Einheit und Brüderlichkeit durch die Barmherzigkeit Christi.

In besonderer Weise begrüßte Papst Leo XIV. die Salesianer Don Boscos und Don Bosco Schwestern und erinnerte an die Geschichte, die mit Don Bosco und Papst Leo XIII. begann – „meinem Vorgänger, der ebenfalls Leo hieß“, fügte er mit einem Lächeln hinzu. Aber dies, so betonte er, sei nicht nur Geschichte, an die erinnert werde. „Heute schreiben wir selbst Geschichte“, sagte er, „denn auch heute noch leben wir diesen Dienst der Nächstenliebe und der Arbeit mit jungen Menschen.“

Ein offenes Herz für alle

Nach der Messe traf der Papst die Mitglieder der Pfarrei und dankte ihnen dafür, die Gemeinde zu einem lebendigen Zeugnis für die Liebe des Heiligsten Herzens Jesu zu machen. In einem Viertel, das an den Bahnhof Termini angrenzt, den täglich Tausende durchqueren, ist die von Salesianern geführte Basilika weiterhin ein Zeichen der Hoffnung. Der Besuch des Papstes bestärkte die Gemeinde in ihrer Mission: im Herzen Roms ein offenes Herz für alle zu sein.

Viele Menschen haben Papst Leo XIV. die Hand geschüttelt, seinen Segen empfangen und die berührende Begegnung als Erinnerung mit nach Hause genommen. Für alle war es ein Sonntag, der von Nähe, Offenheit und neuer missionarischer Energie geprägt war – ganz im Sinne Don Boscos.

Textquelle und Foto: ANS

 

Presseecho zum Besuch von Papst Leo XIV. in Sacro Cuore:

https://www.domradio.de/artikel/papst-enthuellt-grund-seiner-naehe-zum-salesianer-orden

https://www.domradio.de/artikel/papst-leo-besucht-die-pfarrei-roms-groesstem-bahnhof-termini

https://katholisch.de/artikel/67372-papst-leo-xiv-wollte-als-junger-mann-in-anderen-orden-eintreten