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Gesundheit und Ernährung
Warum Gesundheit für Kinder und Jugendliche wichtig ist
Gesundheit hilft Kindern, sich gut zu entwickeln. Nur gesunde Kinder können lernen, spielen und wachsen. Gesundheit ist mehr als das Fehlen von Krankheit. Sie umfasst körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden. Dazu gehören gute Ernährung und medizinische Versorgung. Auch sauberes Trinkwasser, Hygiene und stabile Beziehungen sind wichtig. Kinder brauchen außerdem regelmäßige Bewegung und ausreichend Ruhe und Schlaf.
Durch eine gute Gesundheitsversorgung für Kinder können Krankheiten früh erkannt werden. Ärzte können sie schnell behandeln. Viele Krankheiten lassen sich sogar ganz verhindern. So sorgt medizinische Versorgung für einen guten Start ins Leben.
Gesundheitliche Probleme weltweit
Alle Kinder haben ein Recht auf Gesundheit und medizinische Versorgung. Doch Gesundheit und Lebenserwartung hängen stark von Armut und Lebensumständen ab. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben 4,6 Milliarden Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung. Das ist mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Für viele Familien ist medizinische Versorgung zu teuer. Sie können sich Arztbesuche, Medikamente oder Impfungen nicht leisten.
Besonders betroffen sind Familien, die in ländlichen Gebieten oder Krisenregionen leben.
Es gibt keine funktionierenden Gesundheitssysteme. Krankenhäuser sind schlecht ausgestattet und oft weit entfernt. Oft fehlt medizinisches Personal.
Für Kinder bedeutet das: Krankheiten bleiben unbehandelt. Viele haben keinen Impfschutz für Kinder.

Jedes Jahr sterben deshalb Millionen Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren Krankheiten. Mangelernährung, Durchfallerkrankungen, Lungenentzündungen oder Malaria kosten Leben. Dabei könnten einfache Behandlungen helfen.
Hungerkrise und Mangelernährung weltweit
Auch die Hungerkrise verschärft die Situation vieler Kinder. Rund 673 Millionen Menschen leiden weltweit an Hunger. Das zeigen Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Etwa 2,3 Milliarden Menschen haben keine Ernährungssicherheit. Ursachen sind Armut, Konflikte, Klimakrise und steigende Lebensmittelpreise.

Folgen von Hunger
Junge Menschen leiden besonders unter Mangelernährung und Hunger weltweit.
Kinder, die zu wenig oder zu einseitig essen, entwickeln sich schlechter. Körper und Gehirn bekommen zu wenig Nährstoffe. Kinder können schlechter lernen und sich konzentrieren. Gleichzeitig sind sie anfälliger für Krankheiten.
Besonders wichtig sind die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes. Mangelernährung kann in dieser Phase dauerhafte Schäden verursachen.

Mangelernährte Kinder
Fast die Hälfte aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren hängt mit Unterernährung zusammen.
Millionen Kinder sind durch chronische Mangelernährung zu klein für ihr Alter. Andere werden durch akuten Hunger stark geschwächt.
Hinzu kommt der sogenannte versteckte Hunger. Dem Körper fehlen wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Der Mangel ist oft nicht sichtbar, hat aber schwere Folgen.

Schwerste Hungerkrisen
Besonders schwierig ist die Lage in der Demokratischen Republik Kongo, im Südsudan, in Burundi, Somalia, Madagaskar, Jemen und Haiti. Dort gilt die Ernährungslage laut Welthunger-Index als sehr ernst.
Hunger, Armut und Konflikte verstärken sich gegenseitig. Kinder und Jugendliche leiden am stärksten darunter.
Dabei hat jedes Kind das Recht auf ausreichend gesunde Nahrung und sauberes Trinkwasser.
Sauberes Wasser und Hygiene
Sauberes Wasser und Hygiene sind entscheidend für Gesundheit. Ohne sauberes Trinkwasser verbreiten sich Krankheiten wie Cholera oder schwere Durchfallerkrankungen schnell. Schon einfache Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen können Leben retten.
Auch Mangelernährung entsteht oft durch schlechte Wasser- und Sanitärversorgung. Verschmutztes Wasser und fehlende Toiletten führen zu Infektionen. Diese schwächen den Körper stark. Gerade Kinder können dann wichtige Nährstoffe schlechter aufnehmen. Dadurch verschärft sich Mangelernährung.
Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Auch in Deutschland wachsen viele Kinder mit gesundheitlichen Risiken auf. Armut, Stress und Zukunftsängste belasten ihren Alltag. Das wirkt sich direkt auf ihre Gesundheit aus.
Kinder aus armutsgefährdeten Familien ernähren sich häufiger ungesund. Sie bewegen sich weniger und nutzen seltener Gesundheitsangebote. Manche Familien haben zudem Schwierigkeiten, medizinische Hilfe zu bekommen. Sprachbarrieren erschweren den Arztbesuch. Auch ein unsicherer Aufenthaltsstatus oder eine fehlende Krankenversicherung können den Zugang zur Gesundheitsversorgung behindern.
Hinzu kommen strukturelle Probleme im Gesundheitssystem. In vielen Regionen fehlt medizinisches Fachpersonal. Arztpraxen sind überlastet. Deshalb müssen Familien oft lange auf Termine warten. Teilweise gibt es ernsthafte Versorgungslücken.
Besonders stark zeigen sich Belastungen bei der psychischen Gesundheit von Kindern. Ängste und depressive Symptome nehmen zu. Das äußert sich auch in körperlichen Beschwerden. Leistungsdruck, soziale Unsicherheit oder familiäre Konflikte können junge Menschen krank machen.
Gesundheit zu fördern bleibt daher auch in Deutschland wichtig.

Wie Don Bosco Gesundheit und Ernährung fördert
Don Bosco setzt sich weltweit und in Deutschland dafür ein, dass Kinder gesund aufwachsen können. Dabei verbinden wir Ernährung, medizinische Versorgung und psychosoziale Begleitung. Wir helfen ihnen, ein gesundes Körperbewusstsein zu entwickeln und körperlich stark, seelisch stabil und sozial eingebunden aufzuwachsen. Besonders dort, wo Armut, Hunger und fehlende Perspektiven Kinder am stärksten gefährden.
Auch in Deutschland stärkt Don Bosco die Gesundheit von Kindern:
- Wir fördern Gesundheit in Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen.
- In Wohngruppen und Jugendzentren gibt es regelmäßige und ausgewogene Mahlzeiten.
- Kinder mit Behinderung begleiten wir heilpädagogisch.
- Wir führen Präventionsangebote zu gesunder Ernährung, Bewegung und Gesundheitsbildung durch.

Hunger und Mangelernährung weltweit bekämpfen
Regelmäßige Mahlzeiten retten Leben und fördern Gesundheit. Deshalb sorgen wir für verlässliche und ausgewogene Mahlzeiten in Schulen, Ausbildungszentren und Jugendhilfeeinrichtungen. Oft gehen Kinder nur regelmäßig zur Schule, weil sie dort Essen bekommen.
Darüber hinaus unterstützen wir Familien dabei, ihre Ernährung langfristig selbst zu sichern. Landwirtschaftliche Schulungen und neue Einkommensmöglichkeiten helfen Familien aus der Armut.
Spende gegen Hunger weltweit!
Mit deiner Unterstützung leistest du wichtige Hilfe für hungernde Kinder.
Damit sich Kinder gesund ernähren können, müssen wir gemeinsam Hunger bekämpfen!
Sport und Bewegung
Sport und Bewegung sind wichtig für die Gesundheit von Kindern und stärken Körper und Seele. Bewegung fördert Herz, Kreislauf und Muskeln. Gleichzeitig verbessert sie Konzentration, Selbstbewusstsein und soziale Fähigkeiten.
Sportangebote schaffen Ausgleich und fördern Teamgeist. In unseren Einrichtungen sind Sport und Spiel fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu gesunder Entwicklung und sozialem Lernen.
Gerade in benachteiligten Stadtteilen oder Krisenregionen schafft Sport sichere Räume für Kinder. Hier können sie Kraft schöpfen, Gemeinschaft erleben und neue Perspektiven entwickeln. Für traumatisierte oder benachteiligte Kinder ist Sport oft der erste Schritt zurück in ein stabiles Leben.
Don Bosco verbindet Prävention mit konkreter Hilfe:
- Wir klären über Alkohol, Nikotin, Drogen und problematischen Medienkonsum auf.
- Wir bieten Schutzräume und spezifische Angebote für gefährdete Jugendliche und Straßenkinder.
- Wir begleiten Jugendliche therapeutisch beim Ausstieg aus der Sucht.
- Wir unterstützen die Reintegration in die Gesellschaft mit Bildung und Ausbildung.
Psychische Gesundheit stärken
Gesundheit bedeutet auch seelische Stabilität. Viele Kinder und Jugendliche leiden unter Ängsten, Trauer oder Überforderung. Sie erleben Stress, Leistungsdruck oder Probleme in der Familie. Manche haben traumatische Erlebnisse hinter sich, etwa durch Krieg, Flucht oder Gewalt.
Don Bosco bietet psychosoziale Begleitung und verlässliche Bezugspersonen. Dabei steht der junge Mensch immer im Mittelpunkt. Fachkräfte unterstützen Kinder und Jugendliche bei Angststörungen oder Depressionen. Psychosoziale Programme helfen ihnen, belastende Erfahrungen zu verarbeiten.
Kinder brauchen Sicherheit. Wenn sie über ihre Gefühle sprechen können und stabile Beziehungen erleben, gewinnen sie Schritt für Schritt neues Vertrauen. Klare Tagesabläufe und geschützte Lernorte geben Halt. Sie helfen Kindern, wieder nach vorne zu schauen.

Drogenprävention und Suchthilfe
Wo Armut, Perspektivlosigkeit und soziale Ausgrenzung zunehmen, steigt auch das Risiko für Sucht. Besonders gefährdet sind Straßenkinder, junge Geflüchtete oder Jugendliche in schwierigen Lebenslagen.
Don Bosco setzt deshalb auf Prävention, Aufklärung, und frühzeitige Hilfe. In Schulen, Jugendzentren und Ausbildungsprogrammen vermitteln wir Wissen über Sucht und ihre Folgen. Gleichzeitig stärken wir wichtige Lebenskompetenzen. Die jungen Menschen lernen, gute Entscheidungen für ihre Gesundheit zu treffen.
Unser Ziel ist klar: Jugendliche sollen einen Weg aus der Abhängigkeit finden und neue Perspektiven entwickeln.

So wirkt deine Spende
Weltweit betreuen wir mehr als 16 Millionen junge Menschen. Unser Schwerpunkt liegt auf der Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher.
In rund 7.000 Einrichtungen in über 130 Ländern weltweit finden benachteiligte Kinder Schutz, ein neues Zuhause sowie Bildung und Ausbildung.
Auch in Deutschland kümmern wir uns um Kinder und Jugendliche. Bundesweit sind wir an mehr als 30 Standorten vertreten.
Du willst mehr erfahren?
Häufige Fragen zum Thema Gesundheit & Ernährung
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
In vielen Don-Bosco-Einrichtungen erhalten Kinder täglich warme Mahlzeiten. Ergänzend fördern wir Ernährungsprogramme, Schulküchen und landwirtschaftliche Projekte, die Familien langfristig unabhängiger machen. Wo möglich, beziehen wir Lebensmittel lokal, um regionale Strukturen zu stärken.
Kurzfristige Hilfe lindert akute Not, doch nachhaltige Wirkung entsteht erst durch langfristige Begleitung. Don Bosco verbindet Gesundheitsversorgung mit Bildung, psychosozialer Betreuung und Ausbildung. So entstehen stabile Lebensbedingungen, die Kinder dauerhaft schützen und stärken.
Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und bietet viele Möglichkeiten, mitzumachen und Kindern auf der ganzen Welt zu helfen. Der einfachste Weg ist durch eine Spende. Jede Hilfe trägt dazu bei, das Leben von Millionen Jugendlichen etwas besser zu machen! Erfahre hier, wie Du sonst noch aktiv werden kannst.
Gesundheit und ausreichende Ernährung sind die Grundlage für jede positive Entwicklung. Hunger, Mangelernährung und fehlende medizinische Versorgung beeinträchtigen nicht nur das körperliche Wachstum, sondern auch Konzentration, Lernfähigkeit und psychische Stabilität. Ohne diese Basis bleiben Bildung und Zukunftschancen für viele Kinder unerreichbar.
Don Bosco betreibt und unterstützt Gesundheitsstationen, Schulkliniken und mobile medizinische Angebote – insbesondere in armen Regionen und Krisengebieten. Wir ermöglichen Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, medizinische Behandlungen sowie Aufklärung zu Hygiene, Sexualgesundheit und psychischer Gesundheit. Besonders gefährdete Kinder erhalten gezielte Betreuung.
Häufige Fragen zu Don Bosco
Don Bosco ist der Name des italienischen Seelsorgers und Pädagogen Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.
Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als eine der größten kirchlichen Initiativen des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 14.000 Salesianer Don Boscos gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ehrenamtlich Engagierten in über 1.900 Niederlassungen in mehr als 130 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig.
In der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos gibt es 25 Einrichtungen an mehr als 30 Standorten. Von Notschlafstellen für Jugendliche bis hin zu Förderschulen und Ausbildungsstätten bietet Don Bosco ein breites Angebot, um benachteiligte junge Menschen auf ihrem Weg in ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben zu begleiten. Sitz der Verwaltung der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, ist das Provinzialat in München. Alle Einrichtungen verschreiben sich den Grundprinzipien der Don Bosco Pädagogik.
Don Bosco arbeitet weltweit mit Kindern und Jugendlichen jeden Alters. Ein besonderer Schwerpunkt liegt jedoch auf Jugendlichen, da sie oft weniger Unterstützung und Hilfe erhalten als jüngere Kinder und besonders anfällig für Risiken sind. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen, die von Armut, Ausgrenzung oder Perspektivlosigkeit betroffen sind. Bildung, Berufsausbildung, psychosoziale Begleitung und Schutzräume gehören zu den zentralen Arbeitsfeldern.
Die Arbeit von Don Bosco kombiniert professionelle Sozialarbeit, präventive Ansätze und christliche Werte. Wesentliche Merkmale sind:
- Aufsuchende Präsenz: Fachkräfte sind nah an den Jugendlichen – im Alltag, im Wohnumfeld, auf der Straße oder im Gefängnis.
- Ganzheitlicher Blick: Es geht nicht nur um Schulabschluss oder Ausbildung, sondern um die gesamte Lebenssituation: Familie, psychische Stabilität, soziale Kompetenzen und Werteorientierung.
- Verlässliche Beziehung: Langfristige Begleitung schafft Vertrauen. Fachkräfte agieren als Assistent:innen, die den jungen Menschen unterstützen, während dieser selbst Subjekt seines Handelns bleibt.
- Christliche Werte: Die Arbeit basiert auf dem christlichen Menschenbild Don Boscos. Grundannahme ist, dass jeder junge Mensch von Gott geliebt ist – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Lebensgeschichte.
- Option für Benachteiligte: Der Fokus liegt bewusst auf jungen Menschen, die sonst kaum Unterstützung erhalten.
Noch Fragen? Unser Team hilft dir gerne weiter!
























