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Testaments-Mediathek
Diese Videos sind Teil des Nachlass-Portals, einem Netzwerk gemeinnütziger Organisationen, dem wir angehören. Themen wie gesetzliche Erbfolge, Unterschiede zwischen Vermächtnis und Erbe, Erbschaftssteuer und der Aufbau eines Testaments werden in jeweils circa 4 Minuten anschaulich erklärt. Wir hoffen, dass Ihnen die Videos gefallen und Sie viel Nützliches mitnehmen können!
Wir arbeiten stats daran, unser Angebot zu verbessern. Falls Sie über das Video hinaus noch offene Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne jederzeit telefonisch oder per Email zur Verfügung.
Wichtiger Hinweis: Alle erbrechtlichen Informationen in unserem Angebot sind von Juristinnen und Juristen erstellt. Dieses Kurzvideo ersetzt keine individuelle rechtliche Beratung!
Ich bin für Sie da. Gern unterstütze ich Sie - persönlich und vertraulich.

Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Thema Vererben
Jede Person, die ihr Vermögen abweichend von der gesetzlichen Erbfolge verteilen will.
Eigenhändig handschriftlich oder als notarielles Testament
- Privatschriftliches Testament: Das Testament wird von Ihnen eigenhändig handschriftlich verfasst. Es dürfen weder eine Schreibmaschine noch ein PC benutzt werden. Das Testament muss von Anfang bis Ende von Hand geschrieben sein. Denken Sie an Namen, Datum und Unterschrift.
- Notarielles (öffentliches) Testament: Sie übergeben ein Schriftstück mit Ihrem Letzten Willen an einen Notar oder teilen ihm diesen mündlich mit, damit er ihn schriftlich fixiert. Der Notar berät, hilft bei der rechtssicheren Formulierung und beurkundet das Testament.
In diesem Fall tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft: Es erben Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner und die nächsten Verwandten, also Kinder, ersatzweise Enkel; Eltern, ersatzweise Geschwister; Großeltern, ersatzweise Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen.
Gibt es keine gesetzlichen Erben, so fällt das Erbe an den Staat.
- Überlegen Sie: Was genau will ich mit meinem Testament regeln? Wen will ich bedenken? - und wen nicht?
- Nutzen Sie das Gespräch mit Ihren nächsten Angehörigen, um späteren Streit zu vermeiden
- Ihr Nachlass: Worum konkret geht es? - Sachvermögen, Immobilien, Konten, Wertpapiere, Bargeld? Eine schriftliche Aufstellung erleichtert die Übersicht!
- Verfassen Sie Ihr Testament eigenhändig handschriftlich oder nehmen Sie die Hilfe eines Notars in Anspruch.
- Um das Testament vor Verlust oder Fälschung zu schützen und um die Testamentseröffnung zu garantieren, hinterlegen Sie Ihr Testament beim Nachlassgericht.
Ein Testament kann jederzeit ergänzt, geändert oder durch ein neues Testament widerrufen werden.
Ja. Sie können zum Beispiel festlegen, ob Sie mit Ihrem Nachlass die Jugendarbeit der Salesianer speziell in Deutschland oder im Ausland fördern möchten. Auch eine quotale Aufteilung des Nachlasses ist möglich, zum Beispiel 50 Prozent für die Jugendprojekte im Inland und 50 Prozent für Don Bosco-Auslandsprojekte.
Ja. Sie können die Salesianer Don Boscos als Erbe einsetzen oder mit einem Vermächtnis begünstigen.
Wenn Sie in Erwägung ziehen, die Salesianer Don Boscos testamentarisch zu bedenken, sprechen Sie uns an! Nach dem Tod kann niemand mehr zu seinen Wünschen und Vorstellungen befragt werden. Daher sollten Fragen lebzeitig geklärt werden, damit das Testament nach Ihren Wünschen auch umgesetzt werden kann.
Ja. Nachdem ein Wertgutachten erstellt wurde, wird die Immobilie, unter Beachtung eventueller Auflagen, zu Gunsten unserer weltweiten Projekte für benachteiligte junge Menschen veräußert. Wenn wir Immobilien in unseren Bestand aufnehmen, fließen die laufenden Erträge den Don Bosco Projekten zu.
Ja, auf Wunsch kümmern sich die Salesianer Don Boscos um Ihre Trauerfeier, Beerdigung und Grabpflege.
Wenn das Testament keinen Testamentsvollstrecker vorsieht, sorgen die Salesianer Don Boscos als Erbe für die verantwortungsvolle Umsetzung Ihres letzten Willens. Ein Fachanwalt für Erbrecht steht uns dabei zur Seite.
Nein. Letztwillige Zuwendungen an gemeinnützig anerkannte Körperschaften sind von der Erbschaftssteuer befreit.
Häufige Fragen zu Don Bosco
Don Bosco ist der Name des italienischen Seelsorgers und Pädagogen Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.
Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als eine der größten kirchlichen Initiativen des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 14.000 Salesianer Don Boscos gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ehrenamtlich Engagierten in über 1.900 Niederlassungen in mehr als 130 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig.
In der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos gibt es 25 Einrichtungen an mehr als 30 Standorten. Von Notschlafstellen für Jugendliche bis hin zu Förderschulen und Ausbildungsstätten bietet Don Bosco ein breites Angebot, um benachteiligte junge Menschen auf ihrem Weg in ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben zu begleiten. Sitz der Verwaltung der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, ist das Provinzialat in München. Alle Einrichtungen verschreiben sich den Grundprinzipien der Don Bosco Pädagogik.
Don Bosco arbeitet weltweit mit Kindern und Jugendlichen jeden Alters. Ein besonderer Schwerpunkt liegt jedoch auf Jugendlichen, da sie oft weniger Unterstützung und Hilfe erhalten als jüngere Kinder und besonders anfällig für Risiken sind. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen, die von Armut, Ausgrenzung oder Perspektivlosigkeit betroffen sind. Bildung, Berufsausbildung, psychosoziale Begleitung und Schutzräume gehören zu den zentralen Arbeitsfeldern.
Die Arbeit von Don Bosco kombiniert professionelle Sozialarbeit, präventive Ansätze und christliche Werte. Wesentliche Merkmale sind:
- Aufsuchende Präsenz: Fachkräfte sind nah an den Jugendlichen – im Alltag, im Wohnumfeld, auf der Straße oder im Gefängnis.
- Ganzheitlicher Blick: Es geht nicht nur um Schulabschluss oder Ausbildung, sondern um die gesamte Lebenssituation: Familie, psychische Stabilität, soziale Kompetenzen und Werteorientierung.
- Verlässliche Beziehung: Langfristige Begleitung schafft Vertrauen. Fachkräfte agieren als Assistent:innen, die den jungen Menschen unterstützen, während dieser selbst Subjekt seines Handelns bleibt.
- Christliche Werte: Die Arbeit basiert auf dem christlichen Menschenbild Don Boscos. Grundannahme ist, dass jeder junge Mensch von Gott geliebt ist – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Lebensgeschichte.
- Option für Benachteiligte: Der Fokus liegt bewusst auf jungen Menschen, die sonst kaum Unterstützung erhalten.