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Mit Bildung gegen den Klimawandel in Indien Johnson und Prem aus Mumbai
Wie Bildung und E-Mobilität den Klimaschutz in Indien stärken
Das Leben in den ländlichen Regionen Indiens ist hart. Infrastruktur, Arbeitsplätze, Schulen und Berufsausbildung fehlen. Viele Familien sind arm und müssen hart für ihr Überleben arbeiten. Und genau hier beginnt Johnsons Geschichte.
Mobilität auf dem Dorf Lebensader und Zukunft für Johnson
Johnson wächst im Dorf Simdega auf. Seine Eltern versorgen eine zehnköpfige Familie durch Gelegenheitsarbeit – das Geld reicht kaum. Dennoch schicken sie ihre Kinder zur Schule, weil sie wissen: Bildung ist in Indien der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Sie wünschen sich, dass ihre Kinder einmal ein besseres Leben führen können.
Als jüngstes von acht Geschwistern interessiert sich Johnson schon früh für Autos. In seinem ländlichen Dorf sind Fahrzeuge lebenswichtig: Der Weg in die nächstgrößere Stadt ist weit. Autos und Rikschas verbinden die Menschen mit dem Leben außerhalb des Dorfes. Sie bringen die Dorfbewohner in die Stadt, transportieren Waren und dienen im Notfall sogar als Krankenwagen.
Johnson merkt schnell, dass das ein großes Problem ist: Wenn ein Auto kaputtgeht oder gewartet werden muss, ist es schwierig, Ersatzteile oder Reparaturen zu bekommen. Deshalb denkt er: Warum eröffne ich nicht eine eigene Werkstatt in Simdega? Damit könnte er nicht nur seinem Dorf helfen, sondern auch einen kleinen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten.
Johnson beobachtet, dass das ein großes Problem ist – denn ist mal ein Auto kaputt, muss getankt oder gewartet werden, wird es kompliziert. Ersatzteile und Reparaturen sind schwer zu bekommen. Deshalb fragt sich Johnson: Warum eröffne ich nicht eine eigene Werkstatt in Simdega? Diese Idee könnte nicht nur seinem Dorf helfen, sondern auch seinen Traum verwirklichen.
Johnsons Chance auf Ausbildung bei Don Bosco
Mit 22 Jahren verlässt Johnson sein Dorf. Er reist über 1.500 Kilometer nach Mumbai, um das Don Bosco Industrial Training Institute zu besuchen. Dort zeigt sich, wie Bildung junge Menschen befähigt, aktiv zum Klimaschutz beizutragen.
Don Bosco ermöglicht jungen Menschen aus armen Verhältnissen eine kostenlose Ausbildung. Auch Johnson erhält diese Chance und absolviert die Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. So legt er den Grundstein für seine berufliche Zukunft in Indien. Doch Johnson will noch mehr lernen.
Mit Elektromobilität gegen den Klimawandwel
Seit 2023 bietet Don Bosco zusätzlich eine Ausbildung für Elektro-Antriebe an. Diese technologie wird in Indien immer wichtiger, um den Klimawandel einzudämmen. Johnson meldet sich sofort an. Er weiß: Auch auf dem Land können elektrische Fahrzeuge den Menschen helfen, Waren kostengünstig und klimafreundlich zu transportieren, ihrer Arbeit nachzugehen oder lange Wege zu bewältigen.
Die Sonne ist die verlässlichste Energiequelle in seinem Heimatdorf. Dank Solarpaneelen von Don Bosco können dort kleine Ladestationen betrieben werden, sodass elektrische Fahrzeuge besonders gut funktionieren. Johnson lernt, sie zu reparieren – und hilft so nicht nur den Menschen in seinem Dorf, sondern auch seiner Familie, mehr als nur zu überleben.
Gleichzeitig fördert er den Einsatz nachhaltiger Energie und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Indien. Johnson gehört zum ersten Jahrgang dieser Ausbildung.
Don Bosco schafft nachhaltig Zukunft
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Thema Bildung & Zukunftschancen
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Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen„ heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik“. Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck "Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten“, der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.
Weltweit können rund 750 Millionen Erwachsene nicht richtig lesen und schreiben. Besonders hoch ist der Anteil der Analphabeten in Subsahara-Afrika und Südasien. Oft ist Bildung ein Luxusgut und Schulen nur für Menschen in Großstädten oder gegen hohe Schulgebühren zugänglich. Don Bosco ist überall dort aktiv, wo Kindern und Jugendlichen die Chance auf Bildung verwehrt wird. Wir bauen Schulen, finanzieren Lernmaterialien, fördern Lehrer:innen und ermöglichen Schulstipendien.
Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt von Don Bosco ist die berufliche Bildung junger Menschen. In fast allen Ländern, in denen Don Bosco aktiv ist, bieten wir auch Ausbildungsplätze für Jugendliche oder treten als Vermittler auf. Dabei arbeiten wir eng mit regionalen Partnern aus der Wirtschaft zusammen. So können die Ausbildungspläne den Bedürfnissen und Standards des Arbeitsmarktes angepasst und möglichst viele Auszubildende direkt nach der Ausbildung in Arbeit vermittelt werden.
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