Ein lächelnder junger Mann mit lockigem Haar und Zahnspange in einem grauen Hoodie auf einem grasbewachsenen Hügel.

In Medellín Kriminalität trotzen Janier aus Kolumbien

In Medellín prägt Kriminalität das Leben vieler junger Menschen. Mit Bildung für Kinder und Jugendliche schafft Don Bosco neue Chancen. Genau das zeigt die Geschichte von Janier.

Neue Perspektiven für Jugendliche in Medellín

Janier ist in Medellín aufgewachsen, wo Kriminalität in vielen Vierteln den Alltag prägt. Heute kehrt er an einen besonderen Ort zurück. Langsam steigt der junge Mann den Hang zur Ciudad Don Bosco in Medellín hinauf. Wohnheim, Kantine, Sportplatz und Kapelle kennt er gut. Hier verbrachte er einen großen Teil seiner Jugend.

Geschützt vor der Kriminalität in Medellín war die Zeit bei Don Bosco für janier die glücklichste seines Lebens. Schenke benachteiligten Jugendlichen wir Janier eine Zukunft!

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Die Ciudad Don Bosco in Medellín

Rückansicht eines Mannes auf einem Steinweg, der eine Bronzestatue von drei Figuren hinter einem Zaun betrachtet.
Die Ciudad Don Bosco in Medellín ist für Janier ein besonderer Ort. Hier verbrachte er die glücklichsten Jahre seines Lebens.
Zwei lächelnde Männer, einer mit Brille und Don Bosco-Shirt, legt die Hand auf die Schulter eines jüngeren Mannes mit Zahnspange.
Janier besucht noch heute oft seinen ehemaligen Ausbilder. Mit seiner Zeit bei Don Bosco verbindet er viele positive Erinnerungen.
Junger Mann in einer Werkstatt mit oranger Werkzeugwand, hält ein gestreiftes Kleidungsstück, bereit zur Arbeit.
Janiers Kindheitstraum erfüllt sich dank Don Bosco: Er ist mittlerweile fest angestellter KFZ-Mechaniker.
Zwei Jungen, ein älterer und ein jüngerer, schütteln sich freundlich die Hände und teilen einen unterstützenden Moment im Freien vor einem bewachsenen Zaun.
Als Janier neun Jahre alt ist, wendet er selbst sein Schicksal und kommt zu Don Bosco. Sicherheit ist das, was er hier erstmals kennenlernt.
Drei junge Männer in einer Werkstatt: einer lächelt, einer sitzt, und einer mit Maske und Kopfhörern blickt zur Kamera.
Bei seinen Besuchen gibt Janier jugendlichen Bewohnern des Don Bosco Heims Hoffnung und Mut. Sie schauen zu ihm auf. Das macht Janier stolz.
Junger Mann in rot-weißem Hemd blickt in sein Spiegelbild in einem alten Spiegel über Waschbecken in rustikalem Raum.
„Heute auf eigenen Beinen zu stehen, erfüllt mich mit großem Glück. Es gibt mir die Gewissheit, dass meine Zukunft in meinen Händen liegt.“

Kindheit im Armenviertel von Medellín Kriminalität und Gewalt

In Medellín ist Kriminalität besonders in armen Vierteln eine tödliche Spirale. Viele Familien kämpfen dort täglich ums Überleben.

Janier wuchs in der Comuna 1 auf. Das Armenviertel liegt am Rand der kolumbianischen Metropole Medellín. Kriminalität, Gewalt und Armut gehören in dieser Gegend zum Alltag.

Janier lebt mit sechs Geschwistern, seiner Mutter und seinem Stiefvater zusammen. Sein leiblicher Vater stirbt, als Janier erst zwei Monate alt ist. Dieser Verlust prägt ihn bis heute. Gleichzeitig zeigt seine Geschichte, wie wichtig Bildung in Kolumbien für Kinder aus schwierigen Verhältnissen ist.

Janier bei Don Bosco Mehr als nur ein Dach über dem Kopf

Junger Mann erklärt Autogetriebe in Kfz-Werkstatt vor anderen Studenten.

Don Bosco lehrte mich träumen

In der Ciudad Don Bosco wurde ich nicht nur ausgebildet. Ich wurde gesehen. Gehört. Gefördert.

Hier habe ich gelernt zu vertrauen. Hier habe ich Freundschaften fürs Leben geschlossen. Hier habe ich entdeckt, was in mir steckt. Ohne diese Unterstützung, davon bin ich überzeugt, würde ich heute wahrscheinlich auf der Straße leben.

Junger Breakdancer in schwarzer Sportkleidung vollführt eine Freeze-Pose auf einem Betonplatz, balancierend auf Arm und Kopf.

Was mir bis heute Kraft gibt

Auch heute komme ich gerne zurück in die Ciudad. Ich besuche meinen ehemaligen Ausbilder, erinnere mich an die Zeit hier.

Und ich tanze. Diese Leidenschaft habe ich ebenfalls bei Don Bosco entdeckt. Tanzen bedeutet für mich Freiheit. Hoffnung. Leben.

Junger Mann in grauem Kapuzenpullover sitzt in einem Klassenzimmer. Andere Schüler lernen im Hintergrund. Ziegelwand mit inspirierenden Wörtern.

Meine Botschaft

Wenn ich heute auf mein Leben blicke, weiß ich: Ein sicherer Ort kann alles verändern. Ein Mensch, der an dich glaubt, kann dein ganzes Leben wenden.

Don Bosco war für mich genau das. Und vielleicht schenkst du mit deiner Unterstützung auch einem anderen Kind die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft.

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Janiers Weg aus der Armut

Weil in Janiers Wohnviertel in Medellín Kriminalität lange seine Kindheit bestimmt, droht auch er abzurutschen. Konflikte, Gewalt und Misshandlungen begleiten seine frühen Jahre.

Seine Brüder versuchen, dieser Welt mit Alkohol und Drogen zu entkommen. Doch Janier entscheidet sich für einen anderen Weg. Schon mit neun Jahren weiß Janier: „Dieses Leben will ich nicht führen.“

Er wendet sich an das Jugendamt. Kurz darauf kommt er in ein Schutzhaus von Don Bosco. Dort findet er Sicherheit, Bildung und eine neue Perspektive für Jugendliche wie ihn.

Mit deiner Unterstützung können noch mehr junge Menschen wie Janier einen Weg aus Gewalt und Perspektivlosigkeit finden.

Deine Hilfe für Kinder und Jugendliche in Kolumbien & weltweit

Nahaufnahme eines fröhlichen Mädchens mit langen dunklen Haaren, die um sie herumfliegen, lachend mit geschlossenen Augen und erhobenen Armen in einem grauen Micky-Maus-Shirt.

Bildung als Wendepunkt

Janier besucht bei Don Bosco die Schule und schließt die 11. Klasse erfolgreich ab. Nach der Schule verfolgt er seinen Traum: Er will Kfz-Mechaniker werden. Diese neue Perspektive gibt ihm Kraft. Bei Don Bosco absolviert er seine Ausbildung – und bekommt kurz nach dem Abschluss eine feste Anstellung. 

Heute steht er auf eigenen Beinen. Diese Erfahrung stärkt seinen Glauben an eine selbstbestimmte Zukunft. Janier besucht noch heute oft seinen ehemaligen Ausbilder. Mit seiner Zeit bei Don Bosco verbindet er viele positive Erinnerungen. Auch eine neue Leidenschaft entdeckte er dort: das Tanzen. 

Seine Geschichte zeigt, wie Bildung für Kinder, Perspektiven für Jugendliche eröffnet und Leben verändern kann.

Die Person, die ich heute bin, bin ich nur dank Don Bosco.

Ein lächelnder junger Mann mit lockigem Haar und Zahnspange in einem grauen Hoodie auf einem grasbewachsenen Hügel.
Janier
KfZ-Mechaniker in Medellín, Kolumbien

Perspektiven für Jugendliche in Kolumbien In der Ciudad Don Bosco in medellín

Damit die Kriminalität in Medellín die Zukunft junger Menschen nicht verbaut, müssen Jugendliche echte Chancen bekommen. Genau hier setzt Don Bosco mit seinen Angeboten an. 

Das Zentrum Ciudad Don Bosco in Medellín kümmert sich seit fast 60 Jahren um Kinder und Jugendliche in Risikosituationen, Straßenkinder und ehemalige Kindersoldatinnen und -soldaten. Knapp 1.000 Schützlinge zwischen sechs und 19 Jahren nehmen die verschiedenen Angebote wahr und werden ganzheitlich gefördert. Sie finden hier eine erste Anlaufstelle, Schutz, Unterkunft und Verpflegung, medizinische Versorgung, psychologische Betreuung, Hilfe bei der Verarbeitung von erlittenen Traumata, sinnvolle Freizeitaktivitäten sowie schulische und berufliche Ausbildung.

Die Ciudad Don Bosco genießt hohes Ansehen in Kolumbien, denn die Erfolge der Reintegration von ehemaligen Kindersoldatinnen und -soldaten sowie Straßenkindern sprechen für sich.

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Häufige Fragen zum Thema Bildung & Zukunftschancen

Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen„ heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik“. Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck "Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten“, der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.

Weltweit können rund 750 Millionen Erwachsene nicht richtig lesen und schreiben. Besonders hoch ist der Anteil der Analphabeten in Subsahara-Afrika und Südasien. Oft ist Bildung ein Luxusgut und Schulen nur für Menschen in Großstädten oder gegen hohe Schulgebühren zugänglich. Don Bosco ist überall dort aktiv, wo Kindern und Jugendlichen die Chance auf Bildung verwehrt wird. Wir bauen Schulen, finanzieren Lernmaterialien, fördern Lehrer:innen und ermöglichen Schulstipendien.

Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt von Don Bosco ist die berufliche Bildung junger Menschen. In fast allen Ländern, in denen Don Bosco aktiv ist, bieten wir auch Ausbildungsplätze für Jugendliche oder treten als Vermittler auf. Dabei arbeiten wir eng mit regionalen Partnern aus der Wirtschaft zusammen. So können die Ausbildungspläne den Bedürfnissen und Standards des Arbeitsmarktes angepasst und möglichst viele Auszubildende direkt nach der Ausbildung in Arbeit vermittelt werden.

Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und bietet viele Möglichkeiten, mitzumachen und Jugendlichen eine bessere Zukunft zu schenken. Der einfachste Weg ist durch eine Spende. Jede Hilfe trägt dazu bei, das Leben von Millionen Jugendlichen etwas besser zu machen! Erfahre hier, wie Du sonst noch aktiv werden kannst.

Noch Fragen? Unser Team hilft dir gerne weiter!

Zwei lächelnde Frauen mit grauen Haaren, eine mit schulterlangen Wellen, die andere mit kurzen, stacheligen Haaren.
Tanja Kabon & Inés Bautz