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Ausbildung für Mädchen in Sierra Leone Amara aus Freetown
Ohne Bildung keine Zukunft
Viele Mädchen in Sierra Leone haben keinen Zugang zu Schule oder beruflicher Bildung. Armut zwingt sie schon früh, zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Manche sind komplett auf sich allein gestellt. In den Slums von Freetown leben viele Mädchen und junge Frauen auf der Straße. Dort kämpft sie täglich ums Überleben.
Ohne Schulabschluss und Unterstützung haben Straßenmädchen in Sierra Leone kaum Chancen auf würdevolle Arbeit und ein selbstbestimmtes Leben. Ihr Weg führt stattdessen in Abhängigkeit, Ausbeutung und Perspektivlosigkeit. Auch Amara (Name geändert) kennt dieses Leben.
Aufwachsen in Armut
Amara wächst in schwierigen Verhältnissen bei ihrer Tante in Freetown auf. Armut bestimmt ihren Alltag. Wie viele andere Mädchen in Sierra Leone hat sie keine Chance auf Bildung. Als ihre Tante sie wegen eines Missverständnisses aus dem Haus wirft, wendet sich Amara hilfesuchend an eine Freundin. Bei ihr kann sie vorerst unterkommen – doch das birgt neue Gefahren.
Ihre Freundin überredet Amara, mit ihr in einem Nachtclub zu arbeiten. Das bedeutet, dass Amara ihren Körper verkaufen muss. Damals ist sie kaum 15 Jahre alt. Wie viele andere Mädchen verliert Amara die Hoffnung und sieht keine Zukunft für sich.
Schritt für Schritt zurück ins Leben
Es ist nicht leicht für Amara, im Don Bosco-Zentrum Fambul ihren Platz zu finden. Anfangs ist sie orientierungslos und wütend. Es fällt ihr schwer, ihre Emotionen zu kontrollieren und sie zeigt sich gewaltbereit.
Das Don Bosco-Therapiezentrum half ihr, ihre Vergangenheit zu bewältigen und in herausfordernden Situationen die Ruhe zu bewahren.
Ausbildung für Mädchen schafft Perspektiven
Don Bosco setzt in Freetown auf gezielte Mädchenförderung. Neben Schutz und Stabilität bietet das Don Bosco-Zentrum Fambul Ausbildung für Mädchen in Sierra Leone. Die jungen Frauen lernen Berufe, die ihnen echte Zukunftschancen bieten, wie etwa Friseurin, Schneiderin oder Köchin.
Auch Amara holt in der Schule so weit auf, dass sie schnell eine praktische Ausbildung zur Friseurin anfangen kann. Mit jeder neuen Fähigkeit wächst ihr Selbstvertrauen. Sie merkt: Ich kann mein Leben selbst gestalten.
Ich habe jetzt ein gutes Leben. Ich bin eine gute Friseurin und meine eigene Chefin. Ich weiß, was ich für meine Arbeit verlangen kann und lege immer etwas von meinem Verdienst zur Seite.

selbstständige Friseurin in Freetown
Hilfe für junge Frauen wirkt nachhaltig
Don Bosco begleitet junge Frauen auch nach der Ausbildung gezielt weiter, damit sie langfristig selbstständig arbeiten können. So wird aus Ausbildung echte Zukunft.
Und Amara möchte noch mehr erreichen. In Zukunft will sie ihren Salon erweitern und anderen jungen Frauen Arbeit geben. Vor allem Straßenmädchen, die wie sie keine Chance auf Bildung und Ausbildung hatten. Amara möchte ihnen zeigen, was sie gelernt hat und ihnen damit in ein neues Leben helfen. Don Bosco Fambul wird ihr dabei helfen.
Gemeinsam Zukunft schaffen
Noch immer haben viele Mädchen in Sierra Leone keinen Zugang zu Ausbildung. Sie brauchen Unterstützung, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
Mit deiner Hilfe kann Don Bosco noch mehr Mädchen erreichen.
Unterstütze jetzt Ausbildung für Mädchen in Sierra Leone und schenke jungen Frauen eine echte Zukunft.
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Häufige Fragen zum Thema Bildung & Zukunftschancen
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen„ heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik“. Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck "Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten“, der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.
Weltweit können rund 750 Millionen Erwachsene nicht richtig lesen und schreiben. Besonders hoch ist der Anteil der Analphabeten in Subsahara-Afrika und Südasien. Oft ist Bildung ein Luxusgut und Schulen nur für Menschen in Großstädten oder gegen hohe Schulgebühren zugänglich. Don Bosco ist überall dort aktiv, wo Kindern und Jugendlichen die Chance auf Bildung verwehrt wird. Wir bauen Schulen, finanzieren Lernmaterialien, fördern Lehrer:innen und ermöglichen Schulstipendien.
Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt von Don Bosco ist die berufliche Bildung junger Menschen. In fast allen Ländern, in denen Don Bosco aktiv ist, bieten wir auch Ausbildungsplätze für Jugendliche oder treten als Vermittler auf. Dabei arbeiten wir eng mit regionalen Partnern aus der Wirtschaft zusammen. So können die Ausbildungspläne den Bedürfnissen und Standards des Arbeitsmarktes angepasst und möglichst viele Auszubildende direkt nach der Ausbildung in Arbeit vermittelt werden.
Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und bietet viele Möglichkeiten, mitzumachen und Jugendlichen eine bessere Zukunft zu schenken. Der einfachste Weg ist durch eine Spende. Jede Hilfe trägt dazu bei, das Leben von Millionen Jugendlichen etwas besser zu machen! Erfahre hier, wie Du sonst noch aktiv werden kannst.
Häufige Fragen zu Don Bosco
Don Bosco ist der Name des italienischen Seelsorgers und Pädagogen Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.
Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als eine der größten kirchlichen Initiativen des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 14.000 Salesianer Don Boscos gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ehrenamtlich Engagierten in über 1.900 Niederlassungen in mehr als 130 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig.
In der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos gibt es 25 Einrichtungen an mehr als 30 Standorten. Von Notschlafstellen für Jugendliche bis hin zu Förderschulen und Ausbildungsstätten bietet Don Bosco ein breites Angebot, um benachteiligte junge Menschen auf ihrem Weg in ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben zu begleiten. Sitz der Verwaltung der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, ist das Provinzialat in München. Alle Einrichtungen verschreiben sich den Grundprinzipien der Don Bosco Pädagogik.
Don Bosco arbeitet weltweit mit Kindern und Jugendlichen jeden Alters. Ein besonderer Schwerpunkt liegt jedoch auf Jugendlichen, da sie oft weniger Unterstützung und Hilfe erhalten als jüngere Kinder und besonders anfällig für Risiken sind. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen, die von Armut, Ausgrenzung oder Perspektivlosigkeit betroffen sind. Bildung, Berufsausbildung, psychosoziale Begleitung und Schutzräume gehören zu den zentralen Arbeitsfeldern.
Die Arbeit von Don Bosco kombiniert professionelle Sozialarbeit, präventive Ansätze und christliche Werte. Wesentliche Merkmale sind:
- Aufsuchende Präsenz: Fachkräfte sind nah an den Jugendlichen – im Alltag, im Wohnumfeld, auf der Straße oder im Gefängnis.
- Ganzheitlicher Blick: Es geht nicht nur um Schulabschluss oder Ausbildung, sondern um die gesamte Lebenssituation: Familie, psychische Stabilität, soziale Kompetenzen und Werteorientierung.
- Verlässliche Beziehung: Langfristige Begleitung schafft Vertrauen. Fachkräfte agieren als Assistent:innen, die den jungen Menschen unterstützen, während dieser selbst Subjekt seines Handelns bleibt.
- Christliche Werte: Die Arbeit basiert auf dem christlichen Menschenbild Don Boscos. Grundannahme ist, dass jeder junge Mensch von Gott geliebt ist – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Lebensgeschichte.
- Option für Benachteiligte: Der Fokus liegt bewusst auf jungen Menschen, die sonst kaum Unterstützung erhalten.
Noch Fragen? Unser Team hilft dir gerne weiter!










