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Kinderarbeit in Benin
Die Marktmädchen von Cotonou
Auf dem Dantokpa-Markt in Cotonou ist Kinderarbeit weit verbreitet. Mädchen schleppen schwere Waren durch dichtes Gedränge. Manche sind erst fünf oder sechs Jahre alt. Sie arbeiten sieben Tage die Woche. Oft sind sie Opfer von Menschenhändlern, die ihren Eltern falsche Versprechen gemacht haben. Statt zur Schule zu gehen werden sie gnadenlos ausgebeutet. Sexuelle Gewalt gehört für viele Mädchen zum Alltag.
Kinderarbeit in Benin Don Bosco hilft Marktmädchen in Cotonou
Einsatz für Kindesschutz
Um Kinderrechte zu sichern, braucht es konkrete Anlaufstellen. Die Baraque S.O.S der Don Bosco Schwestern befindet sich direkt auf dem Dantokpa Markt. Sie ist ein sicherer Ort für Mädchen in Not. Täglich suchen Dutzende Kinder dort Schutz. Viele Mädchen sind erschöpft von der Arbeit und schlafen auf dem Boden ein. Andere führen Gespräche mit den Sozialpädagogen, spielen oder nehmen an Bildungsangeboten teil. Die Jugendsozialarbeit schafft hier neue Perspektiven.
Auf dem Markt werden die Mädchen gnadenlos ausgebeutet. Manche von ihnen sind erst fünf Jahre alt.

Don Bosco Schwester in Cotonou
Mit Bildung gegen Kinderarbeit
Auch die zehnjährige Aisha* arbeitet auf dem Markt. Nachmittags muss sie ihrer Mutter helfen und Ware auf dem riesigen Markt verkaufen. Doch Aisha hat Glück sie kann vormittags zur Schule gehen. In der Baraque kann sie ihre Hausaufgaben machen. Bildung ist ein Schlüssel, um Kinderarbeit langfristig zu beenden. Seit über 20 Jahren engagieren sich die Don Bosco Schwestern für Kinderrechte in Benin. Neben der Baraque S.O.S gibt es weitere Einrichtungen. Dazu gehören das Maison du Soleil für Teenagermütter und ein Wohnheim für Mädchen mit Gewalterfahrungen.
Mädchenförderung und Bildung
Die Angebote der Schwestern verbinden Mädchenförderung, Bildung und psychosoziale Begleitung. Das Selbstvertrauen der jungen Frauen soll gestärkt werden.Ziel ist es, Kinderarbeit zu stoppen und Zukunftschancen zu eröffnen. Die Don Bosco Schwestern versuchen auch den Kontakt zu den Eltern der Mädchen wiederherzustellen und die Familien wieder zusammenzuführen.
Kinderrechte fördern
Kinderrechte in Benin sind ein Menschenrecht. Jedes Kind hat Anspruch auf Schutz, Bildung und eine gewaltfreie Kindheit. Mit deiner Spende kannst du konkret dazu beitragen, Kinderarbeit zu stoppen. So stärkst du Mädchenförderung, Kinderschutz und Jugendsozialarbeit vor Ort. Und schaffst damit echte Zukunftschancen für Mädchen in Benin.
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Häufige Fragen zum Thema Kinderrechte & Schutz
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
Die Rechte von Kindern und Jugendlichen sind seit 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriegen. Doch schon im 19. Jahrhundert begann die Menschheit, Kindern bestimmte Rechte zuzusprechen, so wie ein Verbot von Kinderarbeit in Großbritannien 1833 und ein Verbot von Gewalt gegen Kinder in Detuschland im Jahr 1896.
Die vier Grundprinzipien der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) sind:
- Nichtdiskriminierung: Kinderrechte gelten für ALLE Kinder, ohne Ausnahme.
- Vorrang des Kindeswohls: Bei gerichtlichen Entscheidungen (zum Beispiel beim Thema Sorgerecht) muss das Wohl des Kindes den Ausschlag geben.
- Leben und Entwicklung: Jeder Staat hat das Überleben und die Entwicklung von Kindern "im größtmöglichen Maß" zu sichern.
- Berücksichtigung der Meinung und Beteiligung: Kinder haben das Recht, sich in allen sie betreffenden Angelegenheiten zu äußern, gehört zu werden und beteiligt zu werden
Der Gründer der Salesianerbewegung, der Heilige Don Bosco, erkannte schon vor 150 Jahren, dass Kinder und Jugendliche jeder Herkunft ein Anrecht auf Bildung und Wertschätzung haben. So widmete er sein Leben dem Schutz und der Förderung der armen Straßenkinder von Turin. Aus seiner Arbeit ist heute ein weltweites Netzwerk geworden, das unermüdlich für Kinderrechte einsteht.
Don Bosco setzt sich als Anbieter von Schul- und Ausbildung in über 130 Ländern besonders für das Recht auf Bildung ein. Durch den einzigartigen Ansatz der Don Bosco Pädagogik erhälten Kinder Stärke, Selbstwertgefühl und einen ausgeglichenen Lebensalltag. Außerdem betreibt Don Bosco weltweit Wohnheime, Schutzunterkünfte, in denen Jugendliche Gewalt und Ausbeutung in ihrem Alltag entkommen können.
Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und bietet viele Möglichkeiten, mitzumachen und sich für die Rechte von Kindern einzusetzen. Der einfachste Weg ist durch eine Spende. Jede Hilfe trägt dazu bei, das Leben von Millionen Jugendlichen etwas besser zu machen! Erfahre hier, wie Du sonst noch aktiv werden kannst.
Noch Fragen? Unser Team hilft dir gerne weiter!









