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Mädchenförderung in Sierra Leone Theresa aus Freetown
Straßenmädchen in Sierra Leone
Viele Mädchen in Sierra Leone wachsen in großer Armut auf. Manche verlieren früh ihre Eltern, andere werden in ihren Familien ausgebeutet oder müssen Gewalt erleben. Ohne Schutz und Unterstützung landen viele von ihnen auf der Straße – besonders in der Hauptstadt Freetown. Eine von ihnen ist Theresa (Name geändert).
Leben auf der Straße in Freetown
Wie tausende Kinder und Jugendliche landet Theresa schließlich auf der Straße in Freetown. Hier beginnt für sie ein Leben ohne Schutz und voller Gefahren. Besonders Mädchen sind extrem gefährdet. Hunger, Krankheiten und Gewalt gehören zum Alltag. Viele versuchen, sich mit kleinen Arbeiten über Wasser zu halten.
Andere sehen keinen anderen Ausweg mehr. Manche sind noch Kinder, wenn sie gezwungen werden, ihren Körper zu verkaufen, um zu überleben. Oft spricht man in diesem Zusammenhang von „Kinderprostitution“ in Sierra Leone. Tatsächlich handelt es sich um sexuelle Ausbeutung von Kindern. Die Mädchen entscheiden sich nicht freiwillig dafür. Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit lassen ihnen häufig keine andere Wahl.
Auch Theresa muss so ums Überleben kämpfen.
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Hoffnung durch Don Bosco Fambul
Als Theresa sich eines Tages hilfesuchend an die Polizei wendet, bekommt sie einen guten Rat: „Versuch es bei Don Bosco.“
Don Bosco setzt sich gezielt für Mädchenförderung in Sierra Leone ein und leistet Hilfe für Straßenmädchen. Im Zentrum Don Bosco Fambul in Freetown finden Mädchen zwischen neun und 17 Jahren Schutz, die Gewalt, Ausbeutung und das Leben auf der Straße erlebt haben. Die Straßenmädchen erhalten medizinische Versorgung, therapeutische Hilfe und eine neue Perspektive.
Das Don Bosco-Zentrum ist die einzige Einrichtung dieser Art in Sierra Leone. „Fambul“ bedeutet in der Landessprache „Familie“. Genau das finden viele Mädchen dort zum ersten Mal in ihrem Leben.
Ein Neuanfang für Theresa
Theresa wird zunächst in der Krankenstation des Zentrums aufgenommen. Dort bringt sie ihre Tochter zur Welt. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Kind im Don Bosco-Zentrum.
Früh am Morgen steht Theresa auf, bringt ihre Tochter in den Kindergarten und besucht anschließend die Berufsschule. Danach arbeitet sie in der Lehrküche des Zentrums. Die Ausbildung zur Köchin ist ihre große Leidenschaft.
Theresa ist überzeugt, dass sie ihre Zukunft selbst gestalten kann. Ihr Traum ist es, eines Tages ein eigenes kleines Restaurant zu eröffnen.
Ich werde durch meine Arbeit genug Geld verdienen und für meine Tochter da sein.

ehemaliges Straßenmädchen aus Sierra Leone
Gezielte Mädchenförderung in Sierra Leone wirkt
Das Zentrum Don Bosco Fambul hat bereits hunderten Mädchen geholfen, ihre traumatische Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Viele von ihnen schließen eine Ausbildung ab und finden dann eine Arbeit oder machen sich selbstständig. Manche kehren gestärkt in die eigenen Familien zurück. Diese Frauenförderung in Sierra Leone stärkt indirekt die gesamte Gesellschaft und die Entwicklung des Landes.
Theresas Geschichte zeigt, was möglich wird, wenn Mädchen Schutz, Bildung und Vertrauen erhalten.
Wenn Don Bosco nicht gewesen wäre, wäre ich heute nicht hier. Don Bosco hat mich aufgefangen, begleitet und geschützt.

ehemaliges Straßenmädchen aus Sierra Leone
Gemeinsam Mädchen stärken
Noch immer leben viele Mädchen in Sierra Leone auf der Straße. Sie brauchen Schutz, medizinische Hilfe und Zugang zu Bildung. Denn jedes Mädchen verdient die Chance auf ein sicheres Leben!
Mit deiner Unterstützung kann Don Bosco noch mehr Mädchen erreichen und ihnen eine Zukunft ermöglichen.
Spende jetzt für Frauenförderung in Sierra Leone, Hilfe für junge Mütter und Schutz für gefährdete Mädchen.
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Häufige Fragen zum Thema Kinderrechte & Schutz
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
Die Rechte von Kindern und Jugendlichen sind seit 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriegen. Doch schon im 19. Jahrhundert begann die Menschheit, Kindern bestimmte Rechte zuzusprechen, so wie ein Verbot von Kinderarbeit in Großbritannien 1833 und ein Verbot von Gewalt gegen Kinder in Detuschland im Jahr 1896.
Die vier Grundprinzipien der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) sind:
- Nichtdiskriminierung: Kinderrechte gelten für ALLE Kinder, ohne Ausnahme.
- Vorrang des Kindeswohls: Bei gerichtlichen Entscheidungen (zum Beispiel beim Thema Sorgerecht) muss das Wohl des Kindes den Ausschlag geben.
- Leben und Entwicklung: Jeder Staat hat das Überleben und die Entwicklung von Kindern "im größtmöglichen Maß" zu sichern.
- Berücksichtigung der Meinung und Beteiligung: Kinder haben das Recht, sich in allen sie betreffenden Angelegenheiten zu äußern, gehört zu werden und beteiligt zu werden
Der Gründer der Salesianerbewegung, der Heilige Don Bosco, erkannte schon vor 150 Jahren, dass Kinder und Jugendliche jeder Herkunft ein Anrecht auf Bildung und Wertschätzung haben. So widmete er sein Leben dem Schutz und der Förderung der armen Straßenkinder von Turin. Aus seiner Arbeit ist heute ein weltweites Netzwerk geworden, das unermüdlich für Kinderrechte einsteht.
Don Bosco setzt sich als Anbieter von Schul- und Ausbildung in über 130 Ländern besonders für das Recht auf Bildung ein. Durch den einzigartigen Ansatz der Don Bosco Pädagogik erhälten Kinder Stärke, Selbstwertgefühl und einen ausgeglichenen Lebensalltag. Außerdem betreibt Don Bosco weltweit Wohnheime, Schutzunterkünfte, in denen Jugendliche Gewalt und Ausbeutung in ihrem Alltag entkommen können.
Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und bietet viele Möglichkeiten, mitzumachen und sich für die Rechte von Kindern einzusetzen. Der einfachste Weg ist durch eine Spende. Jede Hilfe trägt dazu bei, das Leben von Millionen Jugendlichen etwas besser zu machen! Erfahre hier, wie Du sonst noch aktiv werden kannst.
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