Ein bärtiger Mann in einem weißen Hemd mit Kreuzkette steht vor einem mehrstöckigen Gebäude, Palme und Wäscheleine im Hintergrund.

Schutz für Straßenmädchen in Sierra Leone Fr. Piotr aus Freetown

In den Slums von Freetown sind junge Frauen und Mädchen großen Gefahren ausgesetzt. Don Bosco setzt sich für den Schutz von Straßenmädchen in Sierra Leone ein und stärkt Kinderrechte vor Ort.

Für gelebte Kinderrechte in Sierra Leone

In Sierra Leone sind viele Kinder schutzlos. Besonders Mädchen in Freetown sind von Armut, Gewalt und Kinderhandel bedroht. Ohne Hilfe landen sie auf der Straße oder werden Opfer von Ausbeutung oder sogenannter „Kinderprostitution“. Die Mädchen sind traumatisiert, krank und ohne Perspektive.

Don Bosco setzt sich für den Schutz von Mädchen in Sierra Leone ein und stärkt gezielt Kinderrechte vor Ort.

Kinder schützen – Zukunft ermöglichen

Video: Father Piotr über Kinderschutz in Sierra Leone

Im Don Bosco-Zentrum Fambul finden betroffene Mädchen einen sicheren Ort. Hier werden sie medizinisch versorgt, psychologisch begleitet und erhalten Zugang zu Bildung und Ausbildung.

Geleitet wird die Einrichtung von Father Piotr Wojnarowski SDB. Er und sein Team kämpfen täglich dafür, dass Kinderrechte in Sierra Leone eingehalten und junge Menschen geschützt werden. Für ihn ist klar: Schutz ist der erste Schritt – aber echte Hilfe geht weiter und ermöglicht Zukunft. 

Im Video gibt Fr. Piotr Einblicke in seine Arbeit im Don Bosco-Zentrum Fambul und erklärt, warum Schutz für Mädchen und die Stärkung von Kinderrechten in Sierra Leone so wichtig sind.

Die Mädchen wünschen sich Bildung und eine bessere Zukunft. Und dafür brauchen sie unsere Hilfe!

Ein bärtiger Mann in einem weißen Hemd mit Kreuzkette steht vor einem mehrstöckigen Gebäude, Palme und Wäscheleine im Hintergrund.
Fr. Piotr Wojnarowski SDB
Leiter von Don Bosco Fambul in Freetown
Ein lächelnder Mann mit Kappe unter lachenden jungen Leuten in einer geschäftigen afrikanischen Gemeinde mit Hanghäusern.

Wenn Schutz Leben verändert

Immer wieder werden Mädchen aus akuten Notsituationen zu Don Bosco gebracht – etwa durch die Polizei, nachdem sie aus den Händen von Menschenhändlern befreit wurden.

Bei Don Bosco Fambul können sie neu anfangen. Doch der Weg zurück ins Leben ist nicht einfach.

Neben Schutz und Sicherheit brauchen die Mädchen vor allem Zeit, Vertrauen und professionelle Begleitung.

© Don Bosco Mission Bonn / Fairpicture / Saidu Bah

Wir brauchen Fachpersonal, wenn wir den jungen Menschen eine hochwertige Unterstützung bieten und ihnen wirklich helfen wollen, sich von Trauma und Missbrauch zu erholen.

Ein bärtiger Mann in einem weißen Hemd mit Kreuzkette steht vor einem mehrstöckigen Gebäude, Palme und Wäscheleine im Hintergrund.
Fr. Piotr Wojnarowski SDB
Leiter von Don Bosco Fambul in Freetown

Hoffnung für Straßenmädchen in Sierra Leone

Father Piotr erlebt täglich, wie viel Kraft in den jungen Menschen steckt, wenn sie die richtige Unterstützung bekommen. Im Zentrum lernen sie, wieder Vertrauen zu fassen, zur Schule zu gehen oder eine Ausbildung zu beginnen. Für viele Mädchen ist das der Wendepunkt in ihrem Leben. Viele schaffen den Schritt in ein selbstständiges Leben.

Es gibt keine Situation, aus der man nicht wieder herauskommen kann. Diese Botschaft geben wir den jungen Menschen mit. Das Leben auf der Straße ist nicht das Ende ihrer Geschichte.

Ein bärtiger Mann in einem weißen Hemd mit Kreuzkette steht vor einem mehrstöckigen Gebäude, Palme und Wäscheleine im Hintergrund.
Fr. Piotr Wojnarowski SDB
Leiter von Don Bosco Fambul in Freetown

Gemeinsam Kinderrechte stärken

Noch immer leben viele junge Menschen in Sierra Leone ohne Schutz. Sie sind Armut, Gewalt und Ausbeutung ausgeliefert.

Don Bosco setzt sich dafür ein, diese Kinder zu schützen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu Menschenrechten und Kinderrechten in Sierra Leone.

Hilf mit, gefährdete Kinder vor Ausbeutung und Kinderhandel zu bewahren.

Unterstütze jetzt den Schutz von Straßenmädchen in Sierra Leone und stärke Kinderrechte weltweit.

Deine Hilfe für Kinder und Jugendliche in Sierra Leone & weltweit

Lächelndes schwarzes Mädchen in blauer Schuluniform schreibt in ein Notizbuch an einem Pult im Klassenzimmer, umgeben von Schülern.

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Häufige Fragen zum Thema Kinderrechte & Schutz

Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.

Die Rechte von Kindern und Jugendlichen sind seit 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriegen. Doch schon im 19. Jahrhundert begann die Menschheit, Kindern bestimmte Rechte zuzusprechen, so wie ein Verbot von Kinderarbeit in Großbritannien 1833 und ein Verbot von Gewalt gegen Kinder in Detuschland im Jahr 1896.

Die vier Grundprinzipien der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) sind:

  1. Nichtdiskriminierung: Kinderrechte gelten für ALLE Kinder, ohne Ausnahme.
  2. Vorrang des Kindeswohls: Bei gerichtlichen Entscheidungen (zum Beispiel beim Thema Sorgerecht) muss das Wohl des Kindes den Ausschlag geben.
  3. Leben und Entwicklung: Jeder Staat hat das Überleben und die Entwicklung von Kindern "im größtmöglichen Maß" zu sichern.
  4. Berücksichtigung der Meinung und Beteiligung: Kinder haben das Recht, sich in allen sie betreffenden Angelegenheiten zu äußern, gehört zu werden und beteiligt zu werden

Der Gründer der Salesianerbewegung, der Heilige Don Bosco, erkannte schon vor 150 Jahren, dass Kinder und Jugendliche jeder Herkunft ein Anrecht auf Bildung und Wertschätzung haben. So widmete er sein Leben dem Schutz und der Förderung der armen Straßenkinder von Turin. Aus seiner Arbeit ist heute ein weltweites Netzwerk geworden, das unermüdlich für Kinderrechte einsteht.

Don Bosco setzt sich als Anbieter von Schul- und Ausbildung in über 130 Ländern besonders für das Recht auf Bildung ein. Durch den einzigartigen Ansatz der Don Bosco Pädagogik erhälten Kinder Stärke, Selbstwertgefühl und einen ausgeglichenen Lebensalltag. Außerdem betreibt Don Bosco weltweit Wohnheime, Schutzunterkünfte, in denen Jugendliche Gewalt und Ausbeutung in ihrem Alltag entkommen können.

Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und bietet viele Möglichkeiten, mitzumachen und sich für die Rechte von Kindern einzusetzen. Der einfachste Weg ist durch eine Spende. Jede Hilfe trägt dazu bei, das Leben von Millionen Jugendlichen etwas besser zu machen! Erfahre hier, wie Du sonst noch aktiv werden kannst.

Noch Fragen? Unser Team hilft dir gerne weiter!

Zwei lächelnde Frauen mit grauen Haaren, eine mit schulterlangen Wellen, die andere mit kurzen, stacheligen Haaren.
Tanja Kabon & Inés Bautz