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Flüchtlingshilfe in Uganda
Hoffnung für geflüchtete Familien in Palabek
In der Flüchtlingssiedlung Palabek an der Grenze zum Südsudan leben über 90.000 Menschen. Die meisten sind Frauen und Kinder, die vor Krieg und Gewalt geflohen sind. Viele haben alles verloren: ihr Zuhause, ihre Existenz, oft auch Angehörige. Traumatisiert und geschwächt stehen sie in Palabek mit leeren Händen da. Auch Stella lebt mit ihren Kindern seit einiger Zeit in dieser Siedlung.
Zwischen Krieg, Flucht und Hoffnung Leben in der Flüchtlingssiedlung Palabek
Ein täglicher Kampf ums Überleben
Der Alltag von geflüchteten Familien ist geprägt von Unsicherheit und extremer Armut. Viele Familien haben nicht genug zu essen. Es gibt kaum sauberes Wasser und keinen Strom. Kinder wachsen ohne Bildung auf. Jugendlichen fehlt jede Perspektive. Und jeden Tag kommen weitere 400 Vertriebene in Palabek an und suchen Schutz.
Und doch ist Palabek auch ein Ort der Hoffnung. Denn hier beginnt für viele Geflüchtete ein neuer Weg. Auch Stella konnte in Palabek ein neues Leben beginnen.
Stellas Geschichte
Stella ist eine selbstbewusste Frau und ein Vorbild für viele andere Frauen in Palabek. Sie baut Zwiebeln und Tomaten an und ernährt damit ihre Familie. Im Landwirtschaftsprogramm von Don Bosco hat sie eine führende Rolle eingenommen. Stellas Weg zu Don Bosco war alles andere als leicht. Sie floh aus dem Südsudan, um ihre Kinder vor Krieg, Gewalt und Hunger zu schützen. Alles Vertraute musste sie zurücklassen.
Mein Leben hat sich geändert, es ist jetzt viel besser als vorher.

Teilnehmerin am Don Bosco-Landwirtschaftsprogramm in Palabek
Stellas Hoffnung
Heute lebt Stella mit ihrer Familie im Flüchtlingscamp im Norden Ugandas. Hier ist das Leben ein täglicher Kampf. Und doch gibt Stella nicht auf. Sie kümmert sich um ihre eigenen vier Kinder und hat zusätzlich drei weitere bei sich aufgenommen. Sie haben ihre Eltern im Bürgerkrieg und auf der Flucht verloren. Stella bleibt nur die Hoffnung, dass ihre Kinder eines Tages ohne Angst leben können. Bis dahin kämpft sie in Palabek täglich um ein würdiges Leben.
Don Bosco Hilfe in Palabek ... in Zahlen
Circa 750 Kinder lernen jedes Jahr in den Don Bosco Vorschulen in Palabek.
Mehr als 5.000 Jugendliche wurden bereits am Don Bosco Berufsbildungszentrum in Palabek ausgebildet.
Circa 2.000 Menschen werden durch das Dan Bosco Landwirtschafts-Programm im Flüchtlingscamp gestärkt.
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Ein sicherer Ort für Kinder
In Palabek fehlt Kindern fast alles, was sie für einen guten Start ins Leben brauchen. Die wenigen Schulen sind überfüllt und bieten weder Schutz noch Förderung.
In den drei Don Bosco Vorschulen ist das anders: Rund 750 Kinder erhalten hier liebevolle Betreuung, gezielte Förderung und tägliche Mahlzeiten. Die Don Bosco Einrichtungen sind geschützte Orte zum Lernen, Spielen und Wachsen – und eröffnen echte Chancen auf Entwicklung, Gesundheit und Zukunft.
Die Menschen in Palabek leben von Tag zu Tag. Wir zeigen ihnen, dass es eine Zukunft für sie gibt.

Leiter der Don Bosco Einrichtung im Flüchtlingscamp Palabek
Neue Perspektiven für Familien
Seit 2017 leben die Salesianer Don Boscos mitten in der Flüchtlingssiedlung und stehen den Familien zur Seite. Familien erhalten zwar ein kleines Stück Land, doch ohne Wissen und Werkzeuge bleibt es oft ungenutzt. Im Landwirtschaftsprogramm lernen geflüchtete Familien, ihre Felder zu bewirtschaften und sich selbst zu versorgen. Gleichzeitig bildet Don Bosco Jugendliche praxisnah aus und begleitet sie beim Einstieg ins Berufsleben – besonders auch Mädchen und junge Frauen.
Aus Hilfe wächst Hoffnung
Für Stella hat die Unterstützung durch Don Bosco alles verändert. Sie hat am Don Bosco Landwirtschaftsprogramm teilgenommen und gelernt, wie sie ihr kleines Stück Land fruchtbar macht und bewirtschaftet. Sie weiß jetzt, wie sie die Trockenzeit übersteht. Die Ernten werden immer besser, die Mahlzeiten der Familie sind gesichert. Die restliche Ernte verkauft sie an einem eigenen kleinen Marktstand. Mit dem zusätzlichen Einkommen kann sie ihre Kinder zur Schule zu schicken. Zum ersten Mal seit langer Zeit spürt Stella wieder Hoffnung.
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Häufige Fragen zu Spenden an Don Bosco
Don Bosco steht für Qualität: Wir unterstützen nur Projekte der Salesianer Don Boscos, die seit Jahrzehnten in den Projekten vor Ort sind und diese bestens kennen. Wir verzichten auf dritte Partner. Das bedeutet mehr Kontrolle, Transparenz und Betreuungsqualität für die Jugendlichen. Die Don Bosco Pädagogik, die Jugendliche in den Mittelpunkt stellt, ist einzigartig und auf langfristige Selbstermächtigung und messbare Erfolge ausgelegt. Doch Don Bosco steht auch für Vertrauen: Wir betreuen langfristig und über Jahre hinweg. In gefährlichen Krisengebieten auf der ganzen Welt sind wir oft unter den ersten NGOs, die im Land langfristig aktiv sind. So auch in der Ukraine, dem Südsudan und Äthiopien.
Wenn Du dies wünschst und uns deine Adresse bekannt ist, bekommst Du Angfang des Jahres von uns deine Spendenquittung als Sammelquittung aller geleisteten Spenden aus dem Vorjahr. Darunter sich auch von dir online getätigte Spenden. Melde dich gerne bei uns, wenn Du im laufenden Jahr eine Spendenbescheinigung brauchst.
Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden können deshalb in Deutschland beim Finanzamt eingereicht werden. Auf Wunsch erhältst Du zu Anfang des Folgejahres eine Spendenbescheinigung als Sammelquittung.Bei Fragen kannst Du dich gerne mit uns telefonisch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info-bonn(at)donbosco.de in Verbindung setzen.
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
Rund 80 Prozent der uns anvertrauten Gelder leiten wir direkt an unsere Partner in den Projekten weiter. Das DZI beurteilt diesen Anteil als angemessen. Die restlichen 20 Prozent sind eine gute Investition: Ohne unsere qualifizierten Mitarbeitenden gäbe es keine Projektförderungen. Mit ihrem Wissen sorgen sie für eine seriöse Auswahl sowie eine professionelle Begleitung, Finanzsteuerung und Evaluierung dieser Projekte. Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit machen den Stellenwert von Bildung in der Entwicklungsarbeit bekannt und sichern die finanziellen Mittel für zukünftige Projektarbeit. Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung halten schließlich das Ganze zusammen: Finanzen, Personalverwaltung, IT – und sichern die täglichen Arbeitsabläufe der Organisation.
Ja, du hast die Möglichkeit, auf Wunsch für ein bestimmtes Projekt zu spenden. Unsere Spendenbedarfe sind allerdings dynamisch und ändern sich oft sehr schnell. So kann es zum Beispiel passieren, dass im Rahmen einer Spendenkampagne ein Spendenziel erreicht wird, bevor die Kampagne abgeschlossen ist. Daher bevorzugen wir freie oder themenbezogene Spenden, um flexibel reagieren und alle unsere Projekte gleichermaßen bedienen zu können.
Wir nehmen in der Regel keine Sachspenden von Einzelpersonen an. Besser als Sachspenden sind Geldspenden, die wir gezielter einsetzen können. Sachspenden verursachen hohe Kosten bei Verpackung und Transport und orientieren sich meistens nicht am Bedarf der notleidenden Bevölkerung. Wenn Du also sinnvoll helfen möchtest, ist eine Geldspende die beste Lösung! Damit kaufen wir direkt vor Ort oder in benachbarten Regionen Hilfsgüter ein: Unsere Hilfe kommt damit schneller ans Ziel und fördert die lokale Wirtschaft.
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