Lächelnder Mann im blauen Hoodie mit „junger menschen“-Aufschrift und Medaillon, spielt mit Kind auf rotem Platz.

Salesianer Don Boscos

Wir glauben an Gott – deshalb glauben wir an junge Menschen. Unsere Berufung ist es, Kinder,  Jugendliche und junge Erwachsene zu begleiten, zu stärken und ihnen eine Zukunft zu eröffnen – mitten im Leben, in mehr als 130 Ländern weltweit – im Vertrauen darauf, dass Gott selbst in ihrem Leben wirkt.

Wer wir sind Eine Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche

Don Bosco ist für uns mehr als ein Name. Er steht für eine Berufung, die im Leben des Priesters, Erziehers und Ordensgründers Johannes Bosco (1815 – 1888) ihren Ursprung hat – und bis heute weiterlebt.

Wir Salesianer Don Boscos verstehen uns als Teil dieser Sendung. Als weltweit tätige Ordensgemeinschaft tragen wir das weiter, was viele mit „Don Bosco“ verbinden: Orte für junge Menschen, Räume zum Wachsen und Begleitung auf dem Weg ins Leben. Was uns dabei prägt, ist eine klare Überzeugung:Gott selbst ist im Leben junger Menschen am Werk. Er ist der Erste, der handelt. Der Erste, der liebt. Der Erste, der Vertrauen schenkt.

Deshalb schauen wir anders hin. Wir sehen nicht zuerst, was fehlt, sondern die Würde jedes jungen Menschen und das, was in ihm angelegt ist. Wir glauben an das Gute im Menschen. Wir trauen jungen Menschen etwas zu. Und wir geben sie nicht auf. 

Das ist die Grundlage unseres Lebens.

Unsere Berufung Mitten unter den jungen Menschen

Unsere Berufung ist eine Antwort – und eine Entscheidung, unser Leben in den Dienst junger Menschen zu stellen. Wir verstehen uns als „Zeichen und Botschafter der Liebe Gottes" – besonders für jene, die wenig Chancen haben. Wir gehen dorthin, wo junge Menschen uns brauchen. Wir begegnen ihnen auf Augenhöhe, hören zu und bleiben – auch dann, wenn es schwierig wird. Manchmal sind wir Begleiter, manchmal Zuhörer, manchmal einfach da. Und oft ist genau das entscheidend.

Unsere Berufung gründet im Glauben an Jesus Christus und im Vertrauen, dass Gott selbst im Leben junger Menschen wirkt. Jesus Christus, der die Kinder segnete und in die Mitte stellte, er, der sich besonderes der Schwachen und Bedürftigen annahm, ist unsere Inspirationsquelle. Getragen von Glaube, Gemeinschaft und Sendung wird so unsere Berufung konkret: mit jungen Menschen zu leben, für sie da zu sein – und mit ihnen Zukunft zu gestalten.

Zwei Männer spielen Billard. Ein Mann beugt sich über den Tisch und stößt mit dem Queue eine Kugel. Im Hintergrund bunte Graffiti.
Ein lächelnder Mann mit dunklem Haar und blauer Brille in einem roten Hemd unterhält sich fröhlich mit verschwommenen Freunden im Freien.

Glaube

Unser Glaube ist der Ausgangspunkt unseres Handelns. Wir vertrauen darauf, dass Gott im Leben junger Menschen wirkt – oft leise, aber immer wirksam. Deshalb geht es uns nicht zuerst um Strukturen oder Programme, sondern um Beziehung. 

Wir sind präsent im Alltag junger Menschen: im gemeinsamen Lernen und Arbeiten, im Feiern, in Gesprächen und in den kleinen Momenten dazwischen. Verlässlichkeit und Nähe sind für uns keine Zusatzangebote, sondern der Kern unseres Handelns. So wird spürbar: Du bist gemeint.

Auf diese Weise wird auch Glaube erfahrbar – nicht zuerst durch Worte, sondern durch das, was wir leben. Wir hören zu, nehmen ernst, was junge Menschen bewegt, und gehen ein Stück ihres Weges mit. So entstehen Räume, in denen Vertrauen wachsen kann und neue Perspektiven entstehen.

Gruppe von 9 Klerikern, darunter ein Bischof, auf Rasen vor einem weißen Klostergebäude mit Brunnen und Vatikanfahne.

Gemeinschaft

Unsere Berufung ist kein Einzelweg. Wir leben sie gemeinsam. In unseren Hausgemeinschaften teilen wir Alltag, Glauben und Verantwortung. Wir beten zusammen, tauschen uns aus und unterstützen einander. Dabei bringen wir unterschiedliche Berufungen ein – als Priester, Brüder oder als Diakone. Was uns verbindet, ist die gemeinsame Sendung. 

Unser Leben ist bewusst ausgerichtet – in Einfachheit, in Ehelosigkeit und im Vertrauen auf Gott. Jede Hausgemeinschaft wird von einem Direktor geleitet. Mehrere Gemeinschaften bilden eine Ordensprovinz, der ein Provinzial vorsteht. In der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos leben derzeit rund 190 Salesianer Don Boscos in 19 Hausgemeinschaften. Weltweit sind wir über 14.000 Mitbrüder in mehr als 90 Provinzen. 

Unsere HausGemeinschaften

 

Älterer Mann mit Brille und jüngere Frau im ernsten Gespräch im Freien, Bögen im Hintergrund.

Sendung

Unsere Berufung und Sendung führt uns mitten ins Leben junger Menschen – dorthin, wo sie aufwachsen, lernen, scheitern und neu anfangen. Wir arbeiten in Jugendzentren, Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe, begleiten junge Menschen in der offenen Jugendarbeit, in der Schulsozialarbeit, in Wohngruppen, Ausbildungsprojekten und vielfältigen pastoralen Angeboten. Unsere Gemeinschaften sind eng eingebunden in unsere Einrichtungen und auch in kirchliche Strukturen vor Ort und bilden den Ausgangspunkt für pädagogisches, soziales und pastorales Handeln.

Unser Einsatz gilt besonders jenen, die wenig Chancen haben: jungen Menschen am Rande unserer Gesellschaft und in schwierigen Lebenssituationen. Wir wollen ihnen Zukunftschancen eröffnen und sie darin stärken, ihr Leben selbstbewusst zu gestalten. Wir sind da, hören zu und bleiben. So entstehen Perspektiven – Schritt für Schritt.

Unsere Wege Wie Berufung konkret wird

Berufung ist kein fertiger Plan. Oft ist sie ein Prozess – mit Fragen, Umwegen und Entscheidungen. Sie wächst – oft leise, manchmal über Umwege. Jeder von uns hat seinen eigenen Weg gefunden. Und jeder Weg sieht anders aus. 

Berufung hat viele Gesichter. Einige von ihnen zeigen wir hier. 

Eine junge Frau auf einem Einrad hält Händchen mit einem älteren Mann, der ihr lächelnd auf einem grünen Platz hilft.

Bruder Sepp Schwaller

„Berufung ist ein Geschenk – aber sie braucht Pflege.“

Sepp Schwaller lebt seit mehr als sechs Jahrzehnten als Salesianer und hat Generationen von Jugendlichen begleitet. Sein Weg begann in Oberbayern, führte ihn über die Schuhmacherausbildung in die Ordensgemeinschaft und durch viele Jahrzehnte pädagogischer Arbeit. In seinem Erfahrungsbericht erzählt er von einer Berufung, die gewachsen ist, Krisen kannte und bis heute von tiefer Nähe zu jungen Menschen lebt.

Seine Geschichte

© Klaus D. Wolf www.wolf-bild.de
Älterer Mann lacht mit geschlossenen Augen, ein grüner Papagei mit gelbem Kopf sitzt auf seiner Schulter.

Pater Bruno Oegerli

„Ich habe den richtigen Ort für mich gefunden.“

Aus der katholischen Jugendarbeit in der Schweiz heraus entdeckte Bruno Oegerli seine Begeisterung für Don Bosco und die salesianische Pädagogik. Was mit großem Engagement in der Jugendwacht begann, wurde zu einem Weg in den Orden, ins Priestertum und in die Begleitung junger Menschen. Sein Lebensbericht erzählt von erfüllender Jugendarbeit, schwierigen Zeiten und der Gewissheit, trotz aller Brüche angekommen zu sein.

Seine Geschichte

© Nicole Stroth
Ein lächelnder Mann mit kurzen braunen Haaren und einem grünen Karoshirt über einem roten T-Shirt vor einer unscharfen Graffiti-Wand.

Pater Johannes Kaufmann

„Der Orden ist meine Familie, er ist mein Zuhause.“

Schon als Kind faszinierte Johannes Kaufmann die Gestalt Johannes Boscos und die Idee, für junge Menschen da zu sein. Nach Studienjahren, prägenden Erfahrungen in Bolivien und einer intensiven Zeit der Entscheidung fand er schließlich zu den Salesianern. Sein Weg erzählt von einer Berufung, die früh begann, reifte und ihn bis heute in der Jugendpastoral und Gemeinschaft trägt.

Seine Geschichte

© Katharina Gebauer
Ein Mann spricht in ein Mikrofon, das von einem Priester gehalten wird, mit einem weiteren Priester daneben, während einer Kirchenzeremonie.

Bruder Martin Böing

„Wo werde ich lebendig? Wo kann ich für andere da sein?“

Martin Böing suchte lange nach dem richtigen Weg: über ein begonnenes BWL-Studium, persönliche Krisen, neue Studienentscheidungen und erste Berufserfahrungen. Erst allmählich verdichtete sich in ihm der Ruf, Priester und Salesianer zu werden. Heute begleitet er junge Menschen in schwierigen Lebenslagen – und erzählt von einem Berufungsweg, der von Ringen, Vertrauen und innerer Klarheit geprägt ist.

Seine Geschichte

© SDB/Archiv
Glücklicher Senior mit Brille spielt draußen Karten mit Freunden und lächelt breit.

Pater Xaver Berchtold

„Der Orden ist mein Zuhause und ich habe meine Entscheidung nie bereut.“

Das Leben von Pater Xaver Berchtold war geprägt von vielen Orten, Aufgaben und Begegnungen. Früh kam er mit kirchlichem Leben in Berührung, wuchs in den Salesianer-Schulen heran und entschied sich Schritt für Schritt für den Ordensweg. Rückblickend erzählt er von Abschieden, neuen Anfängen und der tiefen Freude, jungen Menschen über Jahrzehnte hinweg Halt und Begleitung gegeben zu haben.

Seine Geschichte

© Katharina Gebauer
Lächelnder junger Mann in einem schwarzen Kapuzenpullover, der einen Basketball in einem modernen Flur hält.

Bruder Marko Krstanovic ́

„Jetzt kommt Gott zuerst – und das ist eine tiefe Freude.“

Marko Krstanovic ́ hatte als junger Mann eigentlich nur ein Ziel: Profibasketballer zu werden. Er schaffte es bis in die erste Bundesliga – und entschied sich dann überraschend für einen radikal anderen Weg. Seine Geschichte erzählt von sportlichem Ehrgeiz, einer persönlichen Krise, tiefen Glaubenserfahrungen und der Entscheidung, seine Kraft künftig ganz in den Dienst Gottes und junger Menschen zu stellen.

Seine Geschichte

© SDB/Archiv
Ein lächelnder älterer Mann mit Brille und Kreuzanhänger steht an einem rot-weißen Geländer vor einer modernen Treppe.

Pater Albert Krottenthaler

„Es darf Umwege geben, es darf Zweifel geben.“

Der Weg von Albert Krottenthaler in den Orden verlief nicht geradlinig, sondern durch Krisen, Abschiede und intensive Suchbewegungen. Erst nach persönlichen und beruflichen Umbrüchen entdeckte er bei den Salesianern einen Ort, an dem Glaube, Gemeinschaft und Jugendarbeit zusammenfinden. Sein Bericht zeigt, wie aus Unsicherheit Vertrauen wachsen kann – und aus Umwegen eine klare Berufung.

Seine Geschichte

© SDB/Archiv
Nahaufnahme eines lächelnden Mannes mit dunklen Haaren, Bart und Brille, der ein kariertes Hemd und eine Jacke trägt.

Bruder Mike Goldsmits

„Das Leben im Orden gibt mir die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen eine Heimat zu geben.“

Schon als Kind fand Mike Goldsmits in der katholischen Jugendarbeit einen Ort, der ihn prägte und trug. Über viele Jahre, berufliche Stationen in der Sozialen Arbeit und intensive Erfahrungen mit der salesianischen Pädagogik wuchs in ihm die Gewissheit, dass sein Weg in den Orden führt. Heute verbindet er seine Berufung mit dem Wunsch, junge Menschen stark zu machen und ihnen Orientierung zu geben.

Seine Geschichte

© SDB/Archiv
Porträt eines lächelnden älteren Mannes mit Brille und dunkelrotem Pullover vor verschwommenem Hintergrund.

Pater Karl Geißinger

„Der Schöpfung und den Menschen zu begegnen, bedeutet für mich, Gott zu suchen.“

Karl Geißinger brauchte viele Jahre, um sich endgültig für das Ordensleben zu entscheiden. Auf diesem Weg blieb eine Konstante immer wichtig: seine tiefe Liebe zur Natur und zur Schöpfung. Bei den Salesianern fand er die Möglichkeit, Umweltpädagogik, Glauben und die Arbeit mit jungen Menschen zu verbinden – und daraus eine ganz eigene Form salesianischer Berufung zu leben.

Seine Geschichte

© Marc Gilsdorf
Lächelnder asiatischer Mann in blauem Hoodie mit deutschem Text 'damit das Leben junger Menschen gelingt!', im Freien.

Duy-Duy Josef Trinh

„Ich habe eine Sehnsucht, junge Leute zu begleiten und ihnen Zeit zu schenken.“

Schon als Kind spürte Duy-Duy Josef Trinh den Wunsch, Priester zu werden – doch zunächst führte ihn sein Weg in ein ganz anderes Leben. Er studierte Maschinenbau, arbeitete erfolgreich als Ingenieur und rang lange mit der Frage, ob seine eigentliche Berufung nicht woanders liegt. In seinem Erfahrungsbericht erzählt er von Herkunft, Glauben, inneren Spannungen und dem Mut, mit 33 Jahren alles hinter sich zu lassen, um Salesianer Don Boscos zu werden und sich ganz in den Dienst junger Menschen zu stellen.

Seine Geschichte

© Lisa-Maria Trauer

Salesianer werden Dein Weg zu uns

Der Weg zu uns beginnt nicht mit einer fertigen Entscheidung. Er beginnt mit einem ersten Schritt: einem Gespräch, einer Begegnung, einem Einblick in unser Leben. Wenn du weitergehst, wird der Weg konkreter. Du lernst Gemeinschaft kennen, lebst zeitweise mit, stellst Fragen, suchst Orientierung. Und irgendwann wächst daraus vielleicht eine Entscheidung. Nicht plötzlich, sondern gereift.

Du gehst diesen Weg nicht allein. Wir begleiten dich.

Lerne uns kennen Du musst nicht wissen, wohin dein Weg führt. Aber du kannst losgehen.

Ein lächelnder Mann mittleren Alters mit kurzen, grau melierten Haaren und einem rot karierten Hemd vor grünem Hintergrund.
Pater Johannes Kaufmann Beauftragter für Jugend- und Berufungspastoral der Salesianer Don Boscos | Direktor

Unsere Hausgemeinschaften in Deutschland

Salesianer Don Boscos in Aschau am Inn
Salesianer Don Boscos in Bamberg
Salesianer Don Boscos im Kloster Benediktbeuern
Salesianer Don Boscos in Berlin
Salesianer Don Boscos in Beromünster
Salesianer Don Boscos in Bonn und Mainz
Salesianer Don Boscos in Chemnitz
Salesianer Don Boscos in Ensdorf
Salesianer Don Boscos in Essen
Salesianer Don Boscos in Forchheim und Nürnberg Kath. Pfarramt St. Johannes Bosco
Salesianer Don Boscos in Heiligenstadt
Salesianer Don Boscos in Istanbul
  • Papa Roncalli SK (Ölçek Sokak), 62 Harbiye
    34373 Istanbul

Ehemalige Standorte Don Boscos Überblick über frühere Niederlassungen in Deutschland

In über 100 Jahren ihrer Geschichte in Deutschland waren und sind wir an vielen Orten mit Gemeinschaften und/oder Einrichtungen präsent. 

Hier geben wir einen Überblick und weitere Informationen über ehemalige Einrichtungen und/oder kanonisch geschlossene Niederlassungen der Salesianer Don Boscos in Deutschland.

Weitere Informationen