25 Jahre Don Bosco Pfaffendorf/Ebern: Kindern Halt geben

Mit einem Festakt unter dem Motto „Halt geben – Zukunft stärken“ feierte Don Bosco Pfaffendorf/Ebern das 25-jährige Bestehen des Standorts Ebern. Rund 60 Gäste aus Politik, Schule, Jugendhilfe, Kirche und regionalen Partnerinstitutionen würdigten die Arbeit der Einrichtung und ihre Bedeutung für Kinder und Familien in der Region.
Den Auftakt gestaltete der Kinderchor der Heilpädagogischen und Sonderpädagogischen Tagesstätte mit dem Lied „Hallo Don Bosco“. Marcel Pelikan, Gesamtleiter von Don Bosco Pfaffendorf/Ebern, und Schulleiterin Christine Loy begrüßten die Gäste und betonten, dass der Standort seit 25 Jahren Kindern mit besonderem Förderbedarf individuelle Begleitung, verlässliche Beziehungen und neue Entwicklungschancen bietet.
Zum Standort Ebern gehören unter anderem die Schulvorbereitende Einrichtung, Diagnose- und Förderklassen, die Jahrgangsstufen 3 und 4 sowie die Heilpädagogische und Sonderpädagogische Tagesstätte. Mobile sonderpädagogische Angebote für Kindergärten und Regelschulen ergänzen das Leistungsspektrum. Ebern entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Beratungs-, Förder- und Unterstützungsort für Familien, Kindertageseinrichtungen und Schulen in der Region.
Sonderpädagogik schafft Perspektiven
In ihren Grußworten unterstrichen die Ehrengäste die Bedeutung des Standorts für die Bildungslandschaft. Der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel bezeichnete die individuelle Förderung als unverzichtbarer Bestandteil. Harald Kreckel von der Regierung von Unterfranken hob hervor, wie wichtig verlässliche Orte für Kinder in einer zunehmend komplexen Welt sind. Alexander Bergmann, stellvertretend für den Landrat, würdigte Ebern als einen Ort, der Chancengleichheit fördert und mit der Pädagogik Don Boscos einen Rahmen schafft, der Entwicklung möglich macht.
Pater Stefan Stöhr, Geschäftsführer des Don-Bosco-Werks Deutschland, erinnerte daran, dass gelingende Pädagogik von Geduld, Ermutigung und tragfähigen Beziehungen lebt. Als Jubiläumsgeschenk kündigte er eine finanzielle Unterstützung für neue Spielgeräte an.
In einem Impuls beschrieb Stefan Bauer, Leiter des Jugendpastoralinstituts Don Bosco, den Standort als Brücke zwischen Kindern, Familien, Schule und Tagesstätte – getragen von den Grundwerten der Pädagogik Don Boscos: Vernunft, Religion und Liebe.
Ein Ort, an dem Kinder wachsen können
Besonders eindrucksvoll war ein Videointerview mit Kindern aus der Einrichtung, die Tagesstättenleiterin Gertrud Schmitt vorbereitet hatte. Die Aussagen der Kinder machten deutlich, dass der Standort Ebern weit mehr als ein Lernort ist: Er gibt Halt, stärkt Selbstvertrauen und eröffnet neue Perspektiven.
Den musikalischen Abschluss gestalteten Mitarbeitende mit dem Lied „Du bist Du“ – eine Botschaft, die den pädagogischen Auftrag von Don Bosco treffend zusammenfasst: Jedes Kind ist einzigartig und verdient Wertschätzung, Förderung und die Chance, seinen eigenen Weg zu gehen.
Beim anschließenden Beisammensein wurde sichtbar, was den Standort seit einem Vierteljahrhundert auszeichnet: die enge Zusammenarbeit von Schule, Tagesstätten, Fachdiensten, Familien und vielen Partnern. Das Jubiläum machte deutlich, dass „Halt geben – Zukunft stärken“ nicht nur das Motto der Feier, sondern gelebter Alltag bei Don Bosco in Ebern ist.




