Deine Spende für Menschen in Venezuela

Nothilfe in Venezuela geht weiter Don Bosco hilft auch Monate nach dem Erdbeben

Die schweren Erdbeben vom 24. Juni 2026 haben in Venezuela große Zerstörung und viel Leid hinterlassen. Viele Familien haben ihr Zuhause, ihre Lebensgrundlage oder Angehörige verloren. Don Bosco ist weiterhin für die betroffenen Menschen da.

Unsere Nothilfe hat sich von einer ersten Versorgung mit lebensnotwendigen Hilfsgütern zu einer umfassenden Unterstützung entwickelt. Im Fokus stehen heute vor allem psychosoziale Hilfe sowie Angebote für Kinder und Jugendliche. Deine Spende hilft, diese Unterstützung fortzusetzen und besonders verletzliche Menschen nicht allein zu lassen.

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So wirkt unsere Nothilfe Die Don Bosco-Nothilfe in Venezuela in Zahlen (Stand August 2026)

3.830
Menschen erreicht

Die Nothilfe von Don Bosco hat seit Beginn der Hilfsmaßnahmen bereits mehr als 3.830 Menschen direkt und indirekt erreicht.

508
Nothilfepakete

Seit Beginn der Nothilfe hat Don Bosco in Venezuela jeweils 508 Lebensmittelpakete und 508 Hygiene-Sets an betroffene Familien verteilt.

2.800
Mahlzeiten ausgegeben

Seit der Erdbeben-Katastrophe hat Don Bosco bereits mehr als 2.800 warme Mahlzeiten an notleidende Menschen ausgegeben.

Von der Soforthilfe zur langfristigen Unterstützung

In den ersten Tagen nach dem Erdbeben stand die unmittelbare Versorgung der betroffenen Familien im Mittelpunkt. Don Bosco verteilte Lebensmittel, Trinkwasser, Hygieneartikel und Medikamente und öffnete Einrichtungen als Notunterkünfte und Anlaufstellen. Inzwischen ist die Hilfe breiter aufgestellt und verbindet materielle Versorgung mit medizinischer und psychosozialer Begleitung. 

In den betroffenen Gemeinden erfasst Don Bosco besonders gefährdete Familien gezielt und richtet die Hilfe passgenau nach ihren Bedürfnissen aus. Dabei arbeiten Salesianer Don Boscos, Mitarbeitende, Fachkräfte und Freiwillige eng zusammen. So kommt die Unterstützung dort an, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

So hilft Don Bosco in Venezuela

Vom Erdbeben betroffene Familien erhalten bei Don Bosco Nothilfe-Pakete mit der wichtigsten Grundversorgung.
An den Don Bosco-Nothilfe-Stellen finden Betroffene umfassende Unterstützung, medizinische Versorgung und psychosoziale Begleitung.
Don Bosco verteilt Nothilfe-Pakete und hat bisher rund 3.830 besonders schutzbedürftige Menschen mit der Erdbeben-Nothilfe erreicht.
Mit Spiel- und Freizeitangeboten sorgt Don Bosco dafür, dass Kinder die Erdbeben-Katastrophe für einen Moment vergessen können.
Don Bosco verteilt Trinkwasser an vom Erdbeben betroffene Familien.
Vom Erdbeben betroffene Familien erhalten warme Mahlzeiten und Lebensmittelpakete für die Grundversorgung.
Lokale Freiwilligenteams ermitteln die bedürftigsten Familien, stellen Hilfsgüter zusammen und verteilen sie gerecht und kontrolliert.
Die Don Bosco Nothilfe-Teams aus Salesianern, Mitarbeitenden und Freiwilligen leisten im Katastrophengebiet wichtige Arbeit für betroffene Familien.
Vom Erdbeben betroffene Familien werden vorübergehend in einer Don Bosco Schule in Caracas untergebracht.
Don Bosco verteilt Hygiene-Sets und Medikamente an betroffene Familien.
Auch in einer akuten Katastrophe stehen bei Don Bosco junge Menschen im Fokus. Dank einer engen psychosozialen und seelsorgerischen Begleitung können sie das Geschehene verarbeiten.

Don Bosco Nothilfe in Venezuela

Die Don Bosco Nothilfe läuft auf Hochtouren: Bisher wurden in insgesamt elf Gemeinden in La Guaira, Carabobo, El Junquito, Guarenas und im Großraum Caracas 3.830 Menschen mit den Hilfsmaßnahmen erreicht. 

Notunterkünfte
Trinkwasser und Lebensmittel
Medikamente und Hygienartikel
Seelsorge und Begleitung
Bildungs- und Freizeitangebote
Wiederaufbau

Deine Spende für die Nothilfe in Venezuela

Schutz, Begleitung und Halt

Ein Erdbeben hinterlässt nicht nur sichtbare Schäden. Viele Menschen sind traumatisiert und brauchen Stabilität, menschliche Nähe und psychosoziale Begleitung, um das Erlebte zu verarbeiten. Deshalb geht Don Bosco bewusst über die Verteilung von Hilfsgütern hinaus und bietet psychosoziale und seelsorgerische Unterstützung an.

Besonders für Kinder und Jugendliche können die Erlebnisse Angst, Unsicherheit und Trauer auslösen. Sie erhalten gezielte psychosoziale Begleitung, um inmitten der Krise wieder etwas Sicherheit und Orientierung zu finden. Don Bosco organisiert außerdem Spiel- und Bildungsangebote sowie Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche. Denn Spiel, Gemeinschaft und ein offenes Ohr schenken Kindern und Jugendlichen ein Stück Normalität und helfen ihnen, wieder Vertrauen und Zuversicht zu entwickeln.

Wir wollen nicht nur Hilfe leisten, wir wollen den Menschen zur Seite stehen. Unsere wichtigste Aufgabe war es, da zu sein und zuzuhören. Ein offenes Ohr, eine ausgestreckte Hand oder ein aufmunterndes Lächeln können in solchen Momenten genauso wichtig sein wie materielle Hilfe.

Pater Jorge Bastidas SDB
Nothilfe-Koordinator der Salesianer Don Boscos in Venezuela

Die Erdbeben-Katastrophe in Venezuela

Am 24. Juni 2026 erschütterte eine Serie schwerer Erdbeben Venezuela. Zwei Beben der Stärken 7,2 und 7,5 haben besonders im Großraum Caracas und in La Guaira zu massiven Zerstörungen geführt und mehr als 6.000 Menschen das Leben gekostet. Über 17.000 Menschen wurden verletzt und zehntausende Familien verloren ihr Zuhause ihre Lebensgrundlage. Viele Menschen lebten bereits zuvor unter schwierigen Bedingungen. Die Erdbeben haben ihre Not weiter verschärft.

Bilder der Zerstörung in Caracas und La Guaira

Viele Menschen in Venezuela standen unmittelbar nach dem Erdbeben vor dem Nichts.
Unzählige Wohnhäuser wurden durch die Erdbeben komplett zerstört.
Nach dem Erdbeben lebten viele Familien auf den Straßen vor ihren beschädigten Häusern.
Viele Stadtviertel glichen nach dem Erdbeben riesigen Trümmerbergen.
Auch die Salesianer Don Boscos halfen unmittelbar nach der Katastrophe bei der Arbeit in den Trümmern.
Bis heute arbeitet die lokale Bevölkerung daran, die Spuren der Zerstörung zu beseitigen.

Videobotschaft direkt nach dem Erdbeben

Video: Aktuelles Update 🇻🇪 aus Venezuela

Gemeinsam Zeichen der Solidarität setzen

Pater Jorge Ghazal Mora SDB meldete sich am 27. Juni 2026, drei Tage nach den Erdbeben, direkt aus Venezuela und schilderte die aktuelle Lage nach den schweren Erdbeben. In seiner Videobotschaft beschreibt er die akute Not der betroffenen Familien, die Zerstörung vor Ort und ruft eindringlich zur Solidarität mit den Menschen in Venezuela auf.

Die Salesianer sind seit mehr als 130 Jahren in Venezuela und genießen in der Bevölkerung großes Vertrauen. Dadurch können sie den Menschen nahe sein und ihnen beistehen.

Silvia Cromm
Nothilfe-Koordinatorin Don Bosco in Bonn

Nothilfe mit starken Strukturen

Don Bosco ist seit über 130 Jahren in Venezuela verwurzelt. Dank unserer langjährigen Präsenz konnten wir unmittelbar nach der Katastrophe handeln und umfassende Hilfsmaßnahmen einleiten.Die gewachsenen Strukturen und die enge Verbindung zu den Menschen vor Ort ermöglichen es, die Hilfe gezielt dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird. Heute werden die Hilfsmaßnahmen systematisch weiterentwickelt und gezielt auf die Bedürfnisse besonders gefährdeter Familien ausgerichtet.

Denn auch Wochen nach dem Erdbeben sind die Folgen in den betroffenen Regionen spürbar und viele Familien weiterhin auf humanitäre Hilfe angewiesen. Obwohl viele Schulen, Jugendzentren und Pfarreien der Salesianer Don Boscos selbst erheblich beschädigt wurden, bleiben sie weiterhin sichere Anlaufstellen für die Bevölkerung und Zentren der humanitären Hilfe. Ihr Wiederaufbau und ihre Instandsetzung sind deshalb ein wichtiger Teil der Nothilfe. Nur so bleiben sie langfristig Orte für Bildung, Begegnung und Unterstützung.

Deine Spende für die Nothilfe in Venezuela

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Die Not in Venezuela ist weiterhin groß und jede Unterstützung macht einen Unterschied. Mit deiner Spende ermöglichst du passgenaue Hilfe, sicherst die langfristige Versorgung von betroffenen Familien und hilfst dabei, unsere Don Bosco Einrichtungen wieder aufzubauen und Kinder und Jugendliche mit besonderen Angeboten zu begleiten.So schenkst du den betroffenen Familien Halt und neue Hoffnung in dieser schwierigen Situation.

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Häufige Fragen zu Spenden an Don Bosco

Don Bosco steht für Qualität: Wir unterstützen nur Projekte der Salesianer Don Boscos, die seit Jahrzehnten in den Projekten vor Ort sind und diese bestens kennen. Wir verzichten auf dritte Partner. Das bedeutet mehr Kontrolle, Transparenz und Betreuungsqualität für die Jugendlichen. Die Don Bosco Pädagogik, die Jugendliche in den Mittelpunkt stellt, ist einzigartig und auf langfristige Selbstermächtigung und messbare Erfolge ausgelegt. Doch Don Bosco steht auch für Vertrauen: Wir betreuen langfristig und über Jahre hinweg. In gefährlichen Krisengebieten auf der ganzen Welt sind wir oft unter den ersten NGOs, die im Land langfristig aktiv sind. So auch in der Ukraine, dem Südsudan und Äthiopien.

Wenn Du dies wünschst und uns deine Adresse bekannt ist, bekommst Du Anfang des Jahres von uns deine Spendenquittung als Sammelquittung aller geleisteten Spenden aus dem Vorjahr. Darunter sich auch von dir online getätigte Spenden. Melde dich gerne bei uns, wenn Du im laufenden Jahr eine Spendenbescheinigung brauchst.

Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden können deshalb in Deutschland beim Finanzamt eingereicht werden. Auf Wunsch erhältst Du zu Anfang des Folgejahres eine Spendenbescheinigung als Sammelquittung.Bei Fragen kannst Du dich gerne mit uns telefonisch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info-bonn(at)donbosco.de in Verbindung setzen.

Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.

Rund 80 Prozent der uns anvertrauten Gelder leiten wir direkt an unsere Partner in den Projekten weiter. Das DZI beurteilt diesen Anteil als angemessen. Die restlichen 20 Prozent sind eine gute Investition: Ohne unsere qualifizierten Mitarbeitenden gäbe es keine Projektförderungen. Mit ihrem Wissen sorgen sie für eine seriöse Auswahl sowie eine professionelle Begleitung, Finanzsteuerung und Evaluierung dieser Projekte. Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit machen den Stellenwert von Bildung in der Entwicklungsarbeit bekannt und sichern die finanziellen Mittel für zukünftige Projektarbeit. Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung halten schließlich das Ganze zusammen: Finanzen, Personalverwaltung, IT – und sichern die täglichen Arbeitsabläufe der Organisation.

Ja, du hast die Möglichkeit, auf Wunsch für ein bestimmtes Projekt zu spenden. Unsere Spendenbedarfe sind allerdings dynamisch und ändern sich oft sehr schnell. So kann es zum Beispiel passieren, dass im Rahmen einer Spendenkampagne ein Spendenziel erreicht wird, bevor die Kampagne abgeschlossen ist. Daher bevorzugen wir freie oder themenbezogene Spenden, um flexibel reagieren und alle unsere Projekte gleichermaßen bedienen zu können.

Wir nehmen in der Regel keine Sachspenden von Einzelpersonen an. Besser als Sachspenden sind Geldspenden, die wir gezielter einsetzen können. Sachspenden verursachen hohe Kosten bei Verpackung und Transport und orientieren sich meistens nicht am Bedarf der notleidenden Bevölkerung. Wenn Du also sinnvoll helfen möchtest, ist eine Geldspende die beste Lösung! Damit kaufen wir direkt vor Ort oder in benachbarten Regionen Hilfsgüter ein: Unsere Hilfe kommt damit schneller ans Ziel und fördert die lokale Wirtschaft.

Noch offene Fragen? Unser Team hilft dir gerne weiter!

Zwei lächelnde Frauen mit grauen Haaren, eine mit schulterlangen Wellen, die andere mit kurzen, stacheligen Haaren.
Tanja Kabon & Inés Bautz