Gedenken an den sel. P. Franciszek Miśka in Dachau

In der Todesangst-Christi-Kapelle auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau wurde eine Messe im Gedenken an die Märtyrer von Dachau gefeiert (am Altar v.l.n.r.: Provinzial P. Reinhard Gesing SDB, Hauptzelebrant P. Paulus Maria Tautz CFR und P. Stanisław Pławecki CSsR)

Am Samstag, den 26. September 2026 veranstaltete der Verein „Selige Märtyrer von Dachau“ den schon traditionellen Marsch für die Märtyrer. Dieser begann am Bahnhof Dachau und führte zur KZ-Gedenkstätte und damit den Weg entlang, den auch die KZ-Häftlinge vom Bahnhof zum KZ gehen mussten. Unterwegs gab es Stationen, an denen das Schicksal einzelner Märtyrer vorgestellt wurde, unter anderen auch das Zeugnis des Salesianerpriesters Franciszek Miśka (1898-1942), der am 30. Oktober 1941 im KZ Dachau eingeliefert wurde und dort am 30. Mai 1942 starb. Am 6. Juni 2026 wurde er mit acht anderen polnischen Salesianern seliggesprochen. 

Um an ihn zu erinnern, haben auch der Provinzial P. Reinhard Gesing und einige Teilnehmer der Brüdertagung am Marsch für die Märtyrer teilgenommen. Zum Abschluss wurde in der Todesangst-Christi-Kapelle auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte zu Ehren der Märtyrer von Dachau die Messe gefeiert, in der für die verfolgten Christen von heute gebetet wurde.