
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Thema Stiften
Mit einer gemeinnützigen Stiftung gießen Sie Ihr soziales Engagement in eine rechtliche Form, um Ihre eigenen Ziele und Visionen umzusetzen und eine positive Wirkung auf die Gesellschaft zu erreichen. Stiftungen haben eine langfristige und nachhaltige Wirkung, da das Vermögen sicher angelegt und nicht ausgeschüttet wird. Beim Stiften mit Don Bosco unterstützen und ermöglichen Sie salesianische Projekte für junge Menschen. Damit das Leben junger Menschen gelingt!
Auch Nachteile des Stiftens im Vergleich zum Spenden gibt es, beispielsweise bringen Stiftungen höhere Verwaltungskosten mit sich als Spenden. Über die Ausgestaltung Ihrer Stiftung beraten Sie unsere Stiftungsexperten gern im persönlichen Gespräch.
Grundsätzlich darf jede natürliche Person ab 18 Jahren sowie jede juristische Person, beispielsweise Unternehmen, Vereine oder Clubs, eine Stiftung gründen. Die meisten Stiftungen werden von Privatpersonen gegründet – Einzelpersonen, Paaren oder Familien.
Die Satzung enthält den Namen Ihrer Stiftung sowie die Höhe und Art des Stiftungsvermögens, den Förderzweck und die Angaben zum Vorstand. Bei der Erstellung Ihrer Stiftungssatzung ist juristische Unterstützung gefragt.
Sie können den Stiftungsvorstand selbst übernehmen oder eine Person Ihres Vertrauens einsetzen. Eine häufig gewählte Alternative der Treuhandstiftungen im Don Bosco Stiftungszentrum ist es, die Salesianer Don Boscos mit der Bildung eines ehrenamtlichen Vorstands zu beauftragen.
Der Förderzweck wird in der Stiftungssatzung festgelegt. Wenn Sie eine Stiftung mit Don Bosco gründen, fördern Sie die Projekte und Einrichtungen der Salesianer Don Boscos, vor allem im Bereich der Jugendhilfe und Bildung. Dabei können Sie regionale oder inhaltliche Schwerpunkte festlegen – beispielsweise, wenn Sie sich insbesondere auf Projekte der Berufsausbildung konzentrieren, sich für Straßenkinder in Südamerika engagieren oder Projekte der Glaubensvermittlung in Deutschland unterstützen möchten. Es ist auch möglich, sich schwerpunktmäßig auf eine Don Bosco Einrichtung zu fokussieren, die Ihnen besonders am Herzen liegt. Sie möchten auch externe Projekte unterstützen? Bitte sprechen Sie uns an.
Ja, Sie können Vermögen auch in Form von Immobilien zur Gründung einer Stiftung einbringen. Genauso können Sie es an eine bereits bestehende Stiftung übertragen.
Es ist sogar möglich (unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen), die Mieteinnahmen zu behalten oder die Immobilie weiterhin selbst zu nutzen und sich ein Wohnrecht vorbehalten. Dabei muss allerdings sichergestellt sein, dass die Stiftung ausreichende Erträge erzielt, damit sie ihren Stiftungszweck verwirklichen kann. Der Vorteil der Immobilienübertragung ist, dass Sie sie – gemindert um den Wert des Nießbrauchs- oder Wohnrechts – bereits zu Lebzeiten steuerlich geltend machen können.
Grundsätzlich obliegt die Vermögensanlage dem Treuhänder. Das Stiftungsvermögen wird professionell und effizient verwaltet, gleichzeitig sind Stifterinnen und Stifter von dieser so essentiellen Aufgabe entlastet. Für das Vermögen der Stiftungen unter dem Dach der Don Bosco Stiftung wurde eigens der Spezialfonds „Don Bosco Stiftungsfonds" geschaffen. Das Fondsvolumen beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro (Stand 31.12.2023). Regelmäßige Informationen zum Don Bosco Stiftungsfonds werden beispielsweise über den Don Bosco Stifterbrief an alle angelegten Stiftungen kommuniziert.
Bei einer sogenannten Ewigkeitsstiftung ist das zur Gründung eingezahlte Grundstockvermögen und das zugestiftete Vermögen auf Dauer zu erhalten. Nur die Erträge aus dem Vermögen stehen für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung.
Eine sogenannte Verbrauchsstiftung wird hingegen für eine bestimmte Zeit errichtet – mindestens für zehn Jahre. In dieser Zeitspanne kann ihr Vermögen für die Zweckverfolgung verbraucht werden. Das hat viele Vorteile, vor allem können die Stifterinnen und Stifter intensiver miterleben, was ihre Stiftung bewirkt. Dadurch dass sie das Stiftungsvermögens nicht erhalten müssen, können sie größere Ausgaben realisieren und größere Projekte fördern. Einen Nachteil gibt es allerdings auch: Bei einer Verbrauchsstiftung gelten nicht die gleichen steuerlichen Vergünstigungen wie bei einer auf Dauer errichteten Stiftung.
In Kooperation mit der Stiftungszentrum.law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH und dem Haus des Stiftens bieten die Salesianer Don Boscos eine umfassende und persönliche Beratung zum Thema Stiftungsgründung. Auf Basis Ihrer Wünsche erarbeiten die Rechtsanwältinnen die wesentlichen Merkmale Ihrer Stiftung und halten sie in einem unverbindlichen Satzungsentwurf fest. Je nach Umfang dieser Beratungen im Vorfeld variiert die Dauer der Stiftungsgründung.
Grundsätzlich ist die Gründung und verwaltungstechnische Einrichtung Ihrer Treuhandstiftung im Don Bosco Stiftungszentrum innerhalb weniger Monate möglich. Der gesamte Gründungsprozess ist dabei für Sie kostenlos.
Der Stiftungsalltag gestaltet sich je nach persönlichem Engagement sehr unterschiedlich. In jedem Fall soll er Ihnen Freude machen!
Bei Don Bosco suchen wir gemeinsam mit Ihnen geeignete salesianische Projekte aus, die Sie mit der Stiftung ermöglichen oder unterstützen können. Selbstverständlich bekommen Sie anschließend Wirkungs- und Projektberichte. Viele Stifterinnen und Stifter sind stark darin, Spenden zu sammeln – bei Geburtstagen oder Jubiläen beispielsweise. Auch dies kann zum Stiftungsalltag gehören. Zudem finden jedes Jahr Stifterreisen und Stiftertreffen statt, bei denen Sie salesianische Einrichtungen kennenlernen können. Für all Ihre Fragen und Ideen rund um die Stiftung steht Ihnen eine persönliche Ansprechperson zur Verfügung. Alle Verwaltungsaufgaben, die Ihnen lästig sind, können Sie abgeben.
Häufige Fragen zu Spenden an Don Bosco
Don Bosco steht für Qualität: Wir unterstützen nur Projekte der Salesianer Don Boscos, die seit Jahrzehnten in den Projekten vor Ort sind und diese bestens kennen. Wir verzichten auf dritte Partner. Das bedeutet mehr Kontrolle, Transparenz und Betreuungsqualität für die Jugendlichen. Die Don Bosco Pädagogik, die Jugendliche in den Mittelpunkt stellt, ist einzigartig und auf langfristige Selbstermächtigung und messbare Erfolge ausgelegt. Doch Don Bosco steht auch für Vertrauen: Wir betreuen langfristig und über Jahre hinweg. In gefährlichen Krisengebieten auf der ganzen Welt sind wir oft unter den ersten NGOs, die im Land langfristig aktiv sind. So auch in der Ukraine, dem Südsudan und Äthiopien.
Wenn Du dies wünschst und uns deine Adresse bekannt ist, bekommst Du Anfang des Jahres von uns deine Spendenquittung als Sammelquittung aller geleisteten Spenden aus dem Vorjahr. Darunter sich auch von dir online getätigte Spenden. Melde dich gerne bei uns, wenn Du im laufenden Jahr eine Spendenbescheinigung brauchst.
Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden können deshalb in Deutschland beim Finanzamt eingereicht werden. Auf Wunsch erhältst Du zu Anfang des Folgejahres eine Spendenbescheinigung als Sammelquittung.Bei Fragen kannst Du dich gerne mit uns telefonisch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info-bonn(at)donbosco.de in Verbindung setzen.
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
Rund 80 Prozent der uns anvertrauten Gelder leiten wir direkt an unsere Partner in den Projekten weiter. Das DZI beurteilt diesen Anteil als angemessen. Die restlichen 20 Prozent sind eine gute Investition: Ohne unsere qualifizierten Mitarbeitenden gäbe es keine Projektförderungen. Mit ihrem Wissen sorgen sie für eine seriöse Auswahl sowie eine professionelle Begleitung, Finanzsteuerung und Evaluierung dieser Projekte. Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit machen den Stellenwert von Bildung in der Entwicklungsarbeit bekannt und sichern die finanziellen Mittel für zukünftige Projektarbeit. Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung halten schließlich das Ganze zusammen: Finanzen, Personalverwaltung, IT – und sichern die täglichen Arbeitsabläufe der Organisation.
Ja, du hast die Möglichkeit, auf Wunsch für ein bestimmtes Projekt zu spenden. Unsere Spendenbedarfe sind allerdings dynamisch und ändern sich oft sehr schnell. So kann es zum Beispiel passieren, dass im Rahmen einer Spendenkampagne ein Spendenziel erreicht wird, bevor die Kampagne abgeschlossen ist. Daher bevorzugen wir freie oder themenbezogene Spenden, um flexibel reagieren und alle unsere Projekte gleichermaßen bedienen zu können.
Wir nehmen in der Regel keine Sachspenden von Einzelpersonen an. Besser als Sachspenden sind Geldspenden, die wir gezielter einsetzen können. Sachspenden verursachen hohe Kosten bei Verpackung und Transport und orientieren sich meistens nicht am Bedarf der notleidenden Bevölkerung. Wenn Du also sinnvoll helfen möchtest, ist eine Geldspende die beste Lösung! Damit kaufen wir direkt vor Ort oder in benachbarten Regionen Hilfsgüter ein: Unsere Hilfe kommt damit schneller ans Ziel und fördert die lokale Wirtschaft.
Häufige Fragen zum Thema Bildung & Zukunftschancen
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen„ heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik“. Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck "Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten“, der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.
Weltweit können rund 750 Millionen Erwachsene nicht richtig lesen und schreiben. Besonders hoch ist der Anteil der Analphabeten in Subsahara-Afrika und Südasien. Oft ist Bildung ein Luxusgut und Schulen nur für Menschen in Großstädten oder gegen hohe Schulgebühren zugänglich. Don Bosco ist überall dort aktiv, wo Kindern und Jugendlichen die Chance auf Bildung verwehrt wird. Wir bauen Schulen, finanzieren Lernmaterialien, fördern Lehrer:innen und ermöglichen Schulstipendien.
Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt von Don Bosco ist die berufliche Bildung junger Menschen. In fast allen Ländern, in denen Don Bosco aktiv ist, bieten wir auch Ausbildungsplätze für Jugendliche oder treten als Vermittler auf. Dabei arbeiten wir eng mit regionalen Partnern aus der Wirtschaft zusammen. So können die Ausbildungspläne den Bedürfnissen und Standards des Arbeitsmarktes angepasst und möglichst viele Auszubildende direkt nach der Ausbildung in Arbeit vermittelt werden.
Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und bietet viele Möglichkeiten, mitzumachen und Jugendlichen eine bessere Zukunft zu schenken. Der einfachste Weg ist durch eine Spende. Jede Hilfe trägt dazu bei, das Leben von Millionen Jugendlichen etwas besser zu machen! Erfahre hier, wie Du sonst noch aktiv werden kannst.
Häufige Fragen zum Thema Kinderrechte & Schutz
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
Die Rechte von Kindern und Jugendlichen sind seit 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriegen. Doch schon im 19. Jahrhundert begann die Menschheit, Kindern bestimmte Rechte zuzusprechen, so wie ein Verbot von Kinderarbeit in Großbritannien 1833 und ein Verbot von Gewalt gegen Kinder in Detuschland im Jahr 1896.
Die vier Grundprinzipien der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) sind:
- Nichtdiskriminierung: Kinderrechte gelten für ALLE Kinder, ohne Ausnahme.
- Vorrang des Kindeswohls: Bei gerichtlichen Entscheidungen (zum Beispiel beim Thema Sorgerecht) muss das Wohl des Kindes den Ausschlag geben.
- Leben und Entwicklung: Jeder Staat hat das Überleben und die Entwicklung von Kindern "im größtmöglichen Maß" zu sichern.
- Berücksichtigung der Meinung und Beteiligung: Kinder haben das Recht, sich in allen sie betreffenden Angelegenheiten zu äußern, gehört zu werden und beteiligt zu werden
Der Gründer der Salesianerbewegung, der Heilige Don Bosco, erkannte schon vor 150 Jahren, dass Kinder und Jugendliche jeder Herkunft ein Anrecht auf Bildung und Wertschätzung haben. So widmete er sein Leben dem Schutz und der Förderung der armen Straßenkinder von Turin. Aus seiner Arbeit ist heute ein weltweites Netzwerk geworden, das unermüdlich für Kinderrechte einsteht.
Don Bosco setzt sich als Anbieter von Schul- und Ausbildung in über 130 Ländern besonders für das Recht auf Bildung ein. Durch den einzigartigen Ansatz der Don Bosco Pädagogik erhälten Kinder Stärke, Selbstwertgefühl und einen ausgeglichenen Lebensalltag. Außerdem betreibt Don Bosco weltweit Wohnheime, Schutzunterkünfte, in denen Jugendliche Gewalt und Ausbeutung in ihrem Alltag entkommen können.
Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und bietet viele Möglichkeiten, mitzumachen und sich für die Rechte von Kindern einzusetzen. Der einfachste Weg ist durch eine Spende. Jede Hilfe trägt dazu bei, das Leben von Millionen Jugendlichen etwas besser zu machen! Erfahre hier, wie Du sonst noch aktiv werden kannst.
Häufige Fragen zum Thema Gesundheit & Ernährung
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
In vielen Don-Bosco-Einrichtungen erhalten Kinder täglich warme Mahlzeiten. Ergänzend fördern wir Ernährungsprogramme, Schulküchen und landwirtschaftliche Projekte, die Familien langfristig unabhängiger machen. Wo möglich, beziehen wir Lebensmittel lokal, um regionale Strukturen zu stärken.
Kurzfristige Hilfe lindert akute Not, doch nachhaltige Wirkung entsteht erst durch langfristige Begleitung. Don Bosco verbindet Gesundheitsversorgung mit Bildung, psychosozialer Betreuung und Ausbildung. So entstehen stabile Lebensbedingungen, die Kinder dauerhaft schützen und stärken.
Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und bietet viele Möglichkeiten, mitzumachen und Kindern auf der ganzen Welt zu helfen. Der einfachste Weg ist durch eine Spende. Jede Hilfe trägt dazu bei, das Leben von Millionen Jugendlichen etwas besser zu machen! Erfahre hier, wie Du sonst noch aktiv werden kannst.
Gesundheit und ausreichende Ernährung sind die Grundlage für jede positive Entwicklung. Hunger, Mangelernährung und fehlende medizinische Versorgung beeinträchtigen nicht nur das körperliche Wachstum, sondern auch Konzentration, Lernfähigkeit und psychische Stabilität. Ohne diese Basis bleiben Bildung und Zukunftschancen für viele Kinder unerreichbar.
Don Bosco betreibt und unterstützt Gesundheitsstationen, Schulkliniken und mobile medizinische Angebote – insbesondere in armen Regionen und Krisengebieten. Wir ermöglichen Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, medizinische Behandlungen sowie Aufklärung zu Hygiene, Sexualgesundheit und psychischer Gesundheit. Besonders gefährdete Kinder erhalten gezielte Betreuung.
Häufige Fragen zum Thema Umwelt & Gerechtigkeit
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
Kinder und Jugendliche in benachteiligten Regionen sind besonders stark von Umweltzerstörung, Klimawandel und Ressourcenknappheit betroffen. Umweltfragen sind daher immer auch Fragen der sozialen Gerechtigkeit. Don Bosco setzt sich dafür ein, dass junge Menschen trotz dieser Herausforderungen eine lebenswerte Zukunft haben.
Don Bosco integriert Umweltbildung in Schulen, Ausbildungszentren und Sozialprojekte. Jugendliche lernen, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen, erneuerbare Energien zu nutzen und ihre Umwelt aktiv mitzugestalten. So entstehen Perspektiven, die ökologische Verantwortung und soziale Teilhabe verbinden.
Unsere Projekte reichen von Aufforstungs- und Landwirtschaftsinitiativen über Wasserversorgung und Müllvermeidung bis hin zu energieeffizienten Schulgebäuden. Dabei orientieren wir uns an lokalen Bedürfnissen und setzen auf praxisnahe Lösungen, die von den Gemeinschaften selbst getragen werden.
Nur wer Zusammenhänge versteht, kann Verantwortung übernehmen. Don Bosco befähigt junge Menschen durch Bildung und Ausbildung, sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen und zugleich ihren eigenen Lebensunterhalt zu sichern. Das schafft Gerechtigkeit – heute und für kommende Generationen.
Junge Menschen wachsen heute in einer vernetzten Welt auf, in der Konflikte und Ungleichheiten ihren Alltag prägen. Don Bosco bietet Räume für Friedenserziehung, soziale Gerechtigkeit und interkulturelles Lernen. So lernen Jugendliche, Konflikte konstruktiv zu lösen, respektvoll miteinander umzugehen und Verantwortung für ein solidarisches Zusammenleben zu übernehmen.
Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und bietet viele Möglichkeiten, mitzumachen und sich für unseren Planeten zu engagieren. Der einfachste Weg ist durch eine Spende. Jede Hilfe trägt dazu bei, das Leben von Millionen Jugendlichen etwas besser zu machen! Erfahre hier, wie du sonst noch aktiv werden kannst.
Häufige Fragen zum Thema Glaube & Lebensbegleitung
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
Jugendliche stehen heute weltweit vor unterschiedlichen, aber oft ähnlichen Herausforderungen. In Deutschland erleben viele Leistungsdruck, Zukunftsunsicherheit und soziale Veränderungen. In anderen Teilen der Welt kommen Armut, fehlende Bildungschancen oder Konflikte hinzu.
Bei Don Bosco helfen wir jungen Menschen, Orientierung zu finden, ihre Stärken zu entdecken und ihre Zukunft selbstbewusst zu gestalten. Wir begleiten sie ganzheitlich – durch Bildungs- und Gesundheitsangebote, offene Freizeitangebote sowie durch persönliche und spirituelle Betreuung.
Lebensbegleitung bedeutet, junge Menschen auf ihrem Weg ernst zu nehmen und sie langfristig zu unterstützen. Don Bosco begleitet junge Menschen oft über viele Jahre hinweg – von der akuten Notsituation bis in Ausbildung, Beruf oder Selbstständigkeit. Dabei stehen Vertrauen, persönliche Beziehung und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt.
Der „Assistenz“-Gedanke ist ein zentraler Begriff in der Pädagogik Don Boscos. Er bedeutet, dass Erziehende Jugendliche aufmerksam und unterstützend begleiten. So entsteht Vertrauen und eine Beziehung, in der junge Menschen Orientierung und Ermutigung finden.
Der christliche Glaube prägt unser Menschenbild: Jeder junge Mensch ist wertvoll und hat ein Recht auf Würde, Bildung und Zukunft. Für viele Menschen innerhalb der weltweiten Don Bosco Famiilie ist der Glaube eine Quelle von Hoffnung, Lebensfreude Halt und Orientierung. Er hilft Menschen, ihrem Leben Sinn zu geben und Vertrauen in ihre Zukunft zu entwickeln. Wir verstehen Glauben nicht als Beleherung oder Zwang, sondern als Haltung, die jedem Menschen offen steht.
Bei Don Bosco gehört der Glaube zum Alltag. Werte wie Respekt, Solidarität und Nächstenliebe prägen das Miteinander in unseren weltweiten Einrichtungen. In Gesprächen, gemeinsamen Aktivitäten und spirituellen Angeboten können Jugendliche ihren Glauben entdecken und im Alltag leben.
Ja. Don Bosco hilft unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Unsere Angebote stehen allen jungen Menschen offen. Religiöse Begleitung ist ein freiwilliges Angebot und orientiert sich stets an den Bedürfnissen und Überzeugungen der Jugendlichen.
Ja! Don Bosco ist eine große Gemeinschaft und nimmt mit offenen Armen engagierte Menschen auf, die den Weg im Geiste Don Boscos beschreiten wollen! Erfahre hier, wie du die Salesianer sonst noch unterstützen kannst.
Häufig gestellte Fragen zum Freiwilligendienst mit Don Bosco Volunteers in Deutschland
Ja. Das ist im Jugendfreiwilligendienstgesetz (JFDG) verankert.
Nein. Praktische Erfahrungen im sozialen Bereich sind keine Voraussetzung.
Kommt drauf an. Je nach Einsatzstelle ist das ein wenig unterschiedlich. Wir erwarten von dir Offenheit gegenüber religiösen Menschen. Du selbst musst jedoch keiner Kirche oder Religion angehören, um deinen Dienst bei uns zu leisten.
7,8 Stunden. Diese krumme Zahl kommt dadurch zustande, dass man in unseren Einrichtungen eine 39-Stunden-Arbeitswoche hat. Wie genau diese 39 Stunden auf die Tage der Woche aufgeteilt werden, sprichst du mit deiner Einrichtung ab.
Ja. Die Urlaubsregelung ist an die Tarifverträge der Caritas angelehnt. In einem Jahr Freiwilligendienst hast du Anspruch auf insgesamt 26 Urlaubstage.
Ja. Bei der Vergabe der Studienplätze wird die Freiwilligendienstzeit als Wartesemster angerechnet. Solltest du bereits eine Studienzusage haben, die du wegen deines Freiwilligendiensts nicht antreten konntest/wolltest, kannst du diesen Platz auch nach deinem Freiwilligendienst noch antreten. Er ist dir somit sicher! Das ist im „Staatsvertrag“ geregelt.
Kommt drauf an. Man spricht hier von sog. „Leistungen“. Diese können entgeltlich oder unentgeltich sein, d.h. du bekommst entweder Geld (entgeltlich) oder z.B. eine Unterkunft in Form eines eigenen Zimmers (unentgeltlich). Während deines Dienstes bekommst du folgenden monatlichen Leistungen:
- Taschengeld: 210,- €
- Verpflegung: Vollverpflegung ODER 265,- €
- Unterkunft: Unterkunft vor Ort ODER 200,- €
- Deine Krankenversicherung bezahlen wir komplett
Ausnahme: Solltest du während deines Freiwilligendienstes weiter zu Hause wohnen bleiben bekommst du zum Taschengeld nur einen kleinen Zuschuss von 160,- € für Unterkunft und Verpflegung.
18 Jahre. Für einen Freiwilligendienst bei den Don Bosco Volunteers musst du zum Start des Freiwilligendienstes volljährig sein.
Kommt drauf an. Solltest du in der Einrichtung wohnen, also eine Unterkunft gestellt bekommen, wirst du auch vor Ort verpflegt. Sollte dies vor Ort nicht möglich sein, bekommst du zusätzliches Verpflegungsgeld.
Ja. Solltest du nicht in der Nähe der Einsatzstelle wohnen, können wir dir in den allermeisten Fällen für die Zeit deines Freiwilligendienstes eine Unterkunft in der Einsatzstelle anbieten.
Nicht bei den Don Bosco Volunteers. FSJ steht für "Freiwilliges Soziales Jahr" und BFD für "Bundesfreiwilligendienst". Wir bieten als Träger für Freiwilligendienste beide Programme an. Egal welches Format du absolvierst: Gleiches Taschengeld, gleiche Leistungen, gleiche Seminare und auch gleiche staatliche Anerkennung für Ausbildung, Beruf und Schule/Uni.
Nein. Unsere Freiwilligendienste sind auf 12 Monate ausgelegt. Ein kürzer Dienst ist nicht vorgesehen.
Häufige Fragen zum Thema Straßenkinder & Soziale Arbeit
„Youth at Risk“ bezeichnet junge Menschen, deren Entwicklung durch schwierige Lebensumstände erheblich gefährdet ist. Dazu zählen Armut, Gewalt, fehlender Zugang zu Bildung, Flucht, Diskriminierung oder Konflikte mit dem Gesetz. Der Begriff beschreibt nicht die Persönlichkeit der Jugendlichen, sondern die Risiken ihrer Lebenssituation.
Straßenkinder sind Kinder und Jugendliche, die zeitweise oder dauerhaft ohne festen Wohnsitz leben und den größten Teil ihres Alltags im öffentlichen Raum verbringen. Sie sind häufig auf sich allein gestellt, arbeiten oft informell, um zu überleben, und sind besonders gefährdet durch Armut, Ausbeutung, Gewalt oder fehlenden Schutz. Straßenkinder gibt es weltweit – auch in Deutschland – und sie benötigen gezielte Unterstützung, um Sicherheit, Bildung und Perspektiven zu erhalten.
Schätzungen zufolge leben rund 100 Millionen Kinder ganz oder zeitweise auf der Straße. Verlässliche Zahlen sind schwer zu erheben. Häufige Gründe sind extreme Armut, familiäre Gewalt, Vernachlässigung, Krieg, Flucht oder der Verlust der Eltern. Straßenkinder sind besonders gefährdet durch Ausbeutung, Missbrauch und fehlenden Schutz.
Ja. Auch in Deutschland leben Minderjährige zeitweise ohne festen Wohnsitz oder halten sich überwiegend im öffentlichen Raum auf. Die Ursachen liegen meist in familiären Konflikten, Gewalt oder Überforderung im Elternhaus. Die Betroffenen wechseln häufig zwischen Notunterkünften, Bekannten und der Straße.
Als „schwer erreichbar“ gelten junge Menschen, die von bestehenden Bildungs- und Hilfesystemen kaum erreicht werden. Oft leben sie in instabilen Verhältnissen, haben negative Erfahrungen mit Institutionen gemacht oder sind bereits aus Schule, Ausbildung oder Jugendhilfe herausgefallen.
Nein, der Begriff ist nicht auf Deutschland beschränkt. Weltweit gibt es junge Menschen, die durch Armut, Gewalt, fehlenden Zugang zu Bildung, Flucht oder instabile Lebensverhältnisse kaum erreicht werden. International wird dafür häufig der Begriff „hard-to-reach“ oder der Fachbegriff Youth at Risk verwendet.
Eine genaue Zahl gibt es nicht, in Deutschland sind aber zehntausende Jugendliche schwer erreichbar. Häufige Gründe sind Armut, familiäre Konflikte, psychische Belastungen, Gewalterfahrungen, Suchterkrankungen, Schulabbrüche oder fehlendes Vertrauen in staatliche Hilfesysteme. Auch weltweit stehen Millionen Jugendliche vor ähnlichen Herausforderungen. In vielen Ländern fehlen jedoch ausreichende Unterstützungsangebote.
Die Gründe sind vielfältig und häufig sozial bedingt. Dazu gehören Armut, fehlende Bildung, Leben auf der Straße oder mangelnde familiäre Unterstützung. Viele Jugendliche geraten wegen Diebstählen, im Umfeld von Banden oder im Zusammenhang mit Drogenhandel und Kinderprostitution mit dem Gesetz in Konflikt. Hinter den Straftaten stehen oft Perspektivlosigkeit und soziale Notlagen.
Weltweit befinden sich mehrere hunderttausend Minderjährige in Haft – in Untersuchungshaft, Strafvollzug oder geschlossenen Einrichtungen. Die Bedingungen unterscheiden sich stark je nach Land. In vielen Regionen leben gefangene Jugendliche unter unwürdigen Bedingungen. Es fehlen Bildungsangebote, rechtliche Unterstützung und eine angemessene Betreuung.
Bereits Johannes Bosco setzte sich im 19. Jahrhundert für Jugendliche im Gefängnis ein. Er war überzeugt, dass junge Menschen Begleitung und Bildung benötigen, um ihr Leben neu auszurichten. Don Bosco führt dieses Engagement weltweit fort, insbesondere im Bereich Jugendstrafvollzug und Resozialisierung.
Häufige Fragen zum Thema Vererben
Jede Person, die ihr Vermögen abweichend von der gesetzlichen Erbfolge verteilen will.
Eigenhändig handschriftlich oder als notarielles Testament
- Privatschriftliches Testament: Das Testament wird von Ihnen eigenhändig handschriftlich verfasst. Es dürfen weder eine Schreibmaschine noch ein PC benutzt werden. Das Testament muss von Anfang bis Ende von Hand geschrieben sein. Denken Sie an Namen, Datum und Unterschrift.
- Notarielles (öffentliches) Testament: Sie übergeben ein Schriftstück mit Ihrem Letzten Willen an einen Notar oder teilen ihm diesen mündlich mit, damit er ihn schriftlich fixiert. Der Notar berät, hilft bei der rechtssicheren Formulierung und beurkundet das Testament.
In diesem Fall tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft: Es erben Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner und die nächsten Verwandten, also Kinder, ersatzweise Enkel; Eltern, ersatzweise Geschwister; Großeltern, ersatzweise Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen.
Gibt es keine gesetzlichen Erben, so fällt das Erbe an den Staat.
- Überlegen Sie: Was genau will ich mit meinem Testament regeln? Wen will ich bedenken? - und wen nicht?
- Nutzen Sie das Gespräch mit Ihren nächsten Angehörigen, um späteren Streit zu vermeiden
- Ihr Nachlass: Worum konkret geht es? - Sachvermögen, Immobilien, Konten, Wertpapiere, Bargeld? Eine schriftliche Aufstellung erleichtert die Übersicht!
- Verfassen Sie Ihr Testament eigenhändig handschriftlich oder nehmen Sie die Hilfe eines Notars in Anspruch.
- Um das Testament vor Verlust oder Fälschung zu schützen und um die Testamentseröffnung zu garantieren, hinterlegen Sie Ihr Testament beim Nachlassgericht.
Ein Testament kann jederzeit ergänzt, geändert oder durch ein neues Testament widerrufen werden.
Ja. Sie können zum Beispiel festlegen, ob Sie mit Ihrem Nachlass die Jugendarbeit der Salesianer speziell in Deutschland oder im Ausland fördern möchten. Auch eine quotale Aufteilung des Nachlasses ist möglich, zum Beispiel 50 Prozent für die Jugendprojekte im Inland und 50 Prozent für Don Bosco-Auslandsprojekte.
Ja. Sie können die Salesianer Don Boscos als Erbe einsetzen oder mit einem Vermächtnis begünstigen.
Wenn Sie in Erwägung ziehen, die Salesianer Don Boscos testamentarisch zu bedenken, sprechen Sie uns an! Nach dem Tod kann niemand mehr zu seinen Wünschen und Vorstellungen befragt werden. Daher sollten Fragen lebzeitig geklärt werden, damit das Testament nach Ihren Wünschen auch umgesetzt werden kann.
Ja. Nachdem ein Wertgutachten erstellt wurde, wird die Immobilie, unter Beachtung eventueller Auflagen, zu Gunsten unserer weltweiten Projekte für benachteiligte junge Menschen veräußert. Wenn wir Immobilien in unseren Bestand aufnehmen, fließen die laufenden Erträge den Don Bosco Projekten zu.
Ja, auf Wunsch kümmern sich die Salesianer Don Boscos um Ihre Trauerfeier, Beerdigung und Grabpflege.
Wenn das Testament keinen Testamentsvollstrecker vorsieht, sorgen die Salesianer Don Boscos als Erbe für die verantwortungsvolle Umsetzung Ihres letzten Willens. Ein Fachanwalt für Erbrecht steht uns dabei zur Seite.
Nein. Letztwillige Zuwendungen an gemeinnützig anerkannte Körperschaften sind von der Erbschaftssteuer befreit.
Häufige Fragen zu Don Bosco
Don Bosco ist der Name des italienischen Seelsorgers und Pädagogen Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.
Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als eine der größten kirchlichen Initiativen des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 14.000 Salesianer Don Boscos gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ehrenamtlich Engagierten in über 1.900 Niederlassungen in mehr als 130 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig.
In der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos gibt es 25 Einrichtungen an mehr als 30 Standorten. Von Notschlafstellen für Jugendliche bis hin zu Förderschulen und Ausbildungsstätten bietet Don Bosco ein breites Angebot, um benachteiligte junge Menschen auf ihrem Weg in ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben zu begleiten. Sitz der Verwaltung der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, ist das Provinzialat in München. Alle Einrichtungen verschreiben sich den Grundprinzipien der Don Bosco Pädagogik.
Don Bosco arbeitet weltweit mit Kindern und Jugendlichen jeden Alters. Ein besonderer Schwerpunkt liegt jedoch auf Jugendlichen, da sie oft weniger Unterstützung und Hilfe erhalten als jüngere Kinder und besonders anfällig für Risiken sind. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen, die von Armut, Ausgrenzung oder Perspektivlosigkeit betroffen sind. Bildung, Berufsausbildung, psychosoziale Begleitung und Schutzräume gehören zu den zentralen Arbeitsfeldern.
Die Arbeit von Don Bosco kombiniert professionelle Sozialarbeit, präventive Ansätze und christliche Werte. Wesentliche Merkmale sind:
- Aufsuchende Präsenz: Fachkräfte sind nah an den Jugendlichen – im Alltag, im Wohnumfeld, auf der Straße oder im Gefängnis.
- Ganzheitlicher Blick: Es geht nicht nur um Schulabschluss oder Ausbildung, sondern um die gesamte Lebenssituation: Familie, psychische Stabilität, soziale Kompetenzen und Werteorientierung.
- Verlässliche Beziehung: Langfristige Begleitung schafft Vertrauen. Fachkräfte agieren als Assistent:innen, die den jungen Menschen unterstützen, während dieser selbst Subjekt seines Handelns bleibt.
- Christliche Werte: Die Arbeit basiert auf dem christlichen Menschenbild Don Boscos. Grundannahme ist, dass jeder junge Mensch von Gott geliebt ist – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Lebensgeschichte.
- Option für Benachteiligte: Der Fokus liegt bewusst auf jungen Menschen, die sonst kaum Unterstützung erhalten.