Internationale Jugendbegegnung bringt Mut und Hoffnung auf die Bühne

Bonn, 07. Oktober 2026 –Was jungen Menschen aus acht Ländern Mut und Hoffnung macht, zeigten die 18 Teilnehmenden der internationalen Jugendbegegnung „Tomorrow has a Pulse“ eindrucksvoll am Samstag, den 03. Oktober in der Eventkirche St. Michael am Brüsseler Platz in Köln. Ihre persönlichen Geschichten und Hoffnungsbotschaften bewegten mehr als 200 Gäste, die mit tosendem Applaus und Standing Ovations auf die vielschichtige Performance reagierten.
„Für uns war es wichtig, gerade jungen Menschen aus Krisengebieten einen Raum zu geben, um über Hoffnung zu sprechen“, sagt Friederike Worth, ausgebildete Theaterpädagogin, Bildungsreferentin bei Don Bosco Mission Bonn und künstlerische Leitung des Projekts gemeinsam mit Kessius Mutale, Poet, Performer und Jugendleiter bei Don Bosco in Lusaka, Sambia.
„Ich wollte die junge und lebendige Weltkirche hier haben, die Hoffnung und Mut auf die Bühne bringt“, ergänzt Nadim Ammann, Bereichsleiter der Diözesanstelle Weltkirche & Dialog des Erzbistums Köln. Das Jubiläum „50 Jahre Weltkirchliche Zusammenarbeit im Erzbistum Köln“ unter dem Motto „Mutig unterwegs“ war Anlass für die Jugendbegegnung, die vom Erzbistum Köln gemeinsam mit Don Bosco und dem AKIJA e. V. ins Leben gerufen wurde. Alle jungen Leute sind in Jugendzentren, Pfarreien und Schulen bei Don Bosco und der Caritas aktiv.
Von feurigen Salsa-Rhythmen über eine Zirkusnummer, bei der ein Diabolo in hohem Bogen durch den Kirchenraum flog, bis hin zu tief berührenden, selbst komponierten Musikstücken: Die kraftvolle Performance spielte mit den unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Lebensrealitäten der Teilnehmenden aus Ägypten, Deutschland, Indien, Jordanien, Kolumbien, dem Libanon, Palästina und Sambia und verband Tanz, Musik, Theater, Poetry und persönlichen Geschichten zu einer gemeinsamen, mutmachenden Botschaft.
Stühle auf der Bühne wurden zu einem Symbolbild dafür, wie sich unterschiedliche Ziele vereinen und Kompromisse schließen lassen, wenn Menschen zusammenarbeiten, einander zuhören und Vertrauen entwickeln. Positive und negative Zukunftsszenarien standen unmittelbar nebeneinander – vorgetragen auf Deutsch, Arabisch, Englisch, Spanisch und Tamil. Die jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren suchten auf der Bühne nicht nach schnellen KI-Antworten, sondern nach den konkreten Spuren von Mut und Hoffnung im eigenen Leben.
„Für mich ist ‚Tomorrow has a Pulse‘ mehr als nur ein Projekt, es ist eine gemeinsame Mission“, erzählt Tony Souaid, 24, aus dem Libanon. „Alle haben einen ganz anderen kulturellen Hintergrund, andere Einstellungen und Herangehensweisen. Als wir zum ersten Mal zusammenkamen, war das herausfordernd. Aber schon am zweiten Tag sind wir zu einer richtigen Familie zusammengewachsen. Wir motivieren und ermutigen uns gegenseitig“.
Der künstlerische Prozess begann bereits mit einem ersten Treffen im Juni in Ägypten. Seitdem setzten sich die Teilnehmenden mit den Fragen auseinander, was Mut und Hoffnung für sie persönlich bedeuten und bereiteten individuelle Beiträge vor. Zwei Wochen vor dem Auftritt kamen die jungen Menschen für die intensive finale Probenarbeit in Bonn und Köln zusammen.
„Es fühlt sich richtig toll an, bei ‚Tomorrow has a Pulse‘ in Köln dabei zu sein, Menschen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Kulturen zu entdecken,“ fasst die 19-jährige Lisa Weber aus dem Don Bosco Zirkus Bamberg ihre Erfahrungen bei der internationalen Jugendbegegnung zusammen.
Was von der Begegnung bleibt, ist damit mehr als die gemeinsame Bühnenerfahrung: Die jungen Menschen haben erlebt, wie aus sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten und Perspektiven etwas Gemeinsames entstehen kann. Sie haben eigene Ideen entwickelt, Verantwortung übernommen, sich künstlerisch ausprobiert, voneinander gelernt und erfahren, dass Unterschiede nicht trennen müssen, sondern Ausgangspunkt für neue Ideen und gemeinsames Handeln sein können.
Eindrücke von "Tomorrow has a Pulse am Samstag, den 03. Oktober 2026
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Über das Projekt
„Tomorrow has a Pulse” ist ein gemeinsames Projekt vom Erzbistum Köln, Don Bosco und dem AKIJA e. V. anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Weltkirchliche Zusammenarbeit im Erzbistum Köln“ unter dem Motto „Mutig unterwegs“, finanziert vom Erzbistum Köln sowie dem Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP).
Don Bosco
Don Bosco setzt sich weltweit für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Getragen wird die Arbeit von den Salesianern Don Boscos, dem zweitgrößten katholischen Männerorden der Welt, den Don-Bosco-Schwestern sowie zahlreichen Mitarbeitenden, Freiwilligen, Partnerinnen und Partnern, Spenderinnen und Spendern – und von den jungen Menschen selbst. Gemeinsam engagieren sie sich in mehr als 130 Ländern für Bildung, Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen.

















