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Tomorrow has a Pulse Internationale Jugendbegegnung
Eine Jugendbegegnung verbreitet Mut und Hoffnung
Wie bleiben junge Menschen hoffnungsvoll in einer Welt, die so oft hoffnungslos erscheint? Was macht Mut? Und wie wollen wir Zukunft gestalten? Diese Fragen standen im Zentrum der internationalen Jugendbegegnung „Tomorrow has a Pulse“ vom Erzbistum Köln, Don Bosco und dem Akija e.V..
George aus Palästina fallen die Antworten darauf nicht leicht. Der 18-Jährige hat sich trotz der herausfordernden Situation in seinem Land für die Teilnahme an der internationalen Jugendbegegnung in Bonn und Köln beworben. „Die meisten verbinden Palästina mit Hoffnungslosigkeit. Ich möchte den Menschen zeigen, dass wir trotz allem Hoffnung haben und diese Hoffnung verbreiten,“ sagt er. Neben seiner Tenor-Trommel brachte George ein anschauliches Hoffnungszeichen mit nach Deutschland. In einem kleinen Film sind die Freizeitaktivitäten zu sehen, die George mit anderen Freiwilligen bei Don Bosco in Bethlehem organisiert, um den jüngeren Kindern Hoffnung in schweren Zeiten zu schenken.
„Für uns war es wichtig, gerade jungen Menschen aus Krisengebieten einen Raum zu geben, um über Hoffnung zu sprechen“, erläutert Friederike Worth, ausgebildete Theaterpädagogin, Bildungsreferentin bei Don Bosco Mission Bonn und Teil der künstlerischen Leitung des Projekts. Die Jugendbegegnung behandelte Hoffnung nicht nur oberflächlich. Auch Angst, Unsicherheit, Verlust und Konflikte fanden bewusst Platz im gemeinsamen künstlerischen Prozess. Die Teilnehmenden konnten Erlebtes reflektieren und Erfahrungen eindringen, über die sie zuvor noch nie gesprochen hatten.
Ein internationales Projekt für ein pulsierendes Morgen
Bei der internationalen Jugendbegegnung „Tomorrow has a Pulse” kamen 18 Jugendliche aus Ägypten, Deutschland, Indien, Jordanien, Kolumbien, dem Libanon, Palästina und Sambia zusammen. Sie alle sind in ihren Heimatländern in Jugendzentren, Pfarreien und Schulen bei Don Bosco und der Caritas aktiv.
Für die Jugendbegegnung haben sich die 18 bis 25-Jährigen Anfang des Jahres 2026 aktiv beworben – mit einem Motivationsschreiben bzw.- video und einem künstlerischen Talent, mit dem sie die gemeinsame Abschluss-Performance bereichern wollten.
„Wir arbeiten für die Aufführung mit einer Mischung unterschiedlicher Kunstformen, wie Poetry, Theater, Musik und Choreografie. Damit bringen wir unsere Botschaft von Hoffnung und Mut auf die Bühne,“ erläutert Kessius Mutale, Poet, Performer und Jugendleiter bei Don Bosco in Lusaka, Sambia. Gemeinsam mit Friederike Woth übernahm er die die künstlerische Leitung von „Tomorrow has a Pulse“ und wählte die Teilnehmenden aus acht Ländern aus. Beide begleiteten die 18 jungen Menschen eng in ihrem kreativen Prozess.
Die Highlights unserer Jugendbegegnung "Tomorrow has a Pulse" im zeitlichen Verlauf
Die Bühnenshow "Tomorrow has a Pulse" Eindrücke von Samstag, den 03. Oktober 2026
Eine Jugendbegegnung die nachhaltig prägt
Nach der künstlerischen Performance waren die 18 Teilnehmenden tief bewegt. Freude, Mut, Stolz, tiefe Verbundenheit und ganz viel Hoffnung – diese Gefühle und die besondere Stimmung des Abends werden die jungen Menschen auf der Bühne wie auch die rund 200 Gäste im Publikum noch weit über den Abend der Bühnenshow hinaus begleiten.
„Es fühlt sich richtig toll an, bei ‚Tomorrow has a Pulse‘ in Köln dabei zu sein, Menschen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Kulturen zu entdecken,“ fasst die 19-jährige Lisa aus dem Don Bosco Zirkus Bamberg ihre Erfahrungen bei der internationalen Jugendbegegnung zusammen. Durch Austausch, gemeinsames Lernen und kreative Zusammenarbeit entstanden neue Perspektiven, internationale Freundschaften und die Erfahrung, Teil einer vielfältigen Weltkirche zu sein.
Der 24-jährige Tony aus dem Libanon ergänzt: „Für mich ist ‚Tomorrow has a Pulse‘ mehr als nur ein Projekt, es ist eine gemeinsame Mission. Alle haben einen ganz anderen kulturellen Hintergrund, andere Einstellungen und Herangehensweisen. Als wir zum ersten Mal zusammenkamen, war das herausfordernd. Aber schon am zweiten Tag sind wir zu einer richtigen Familie zusammengewachsen. Wir motivieren und ermutigen uns gegenseitig“.
Was von der Begegnung bleibt, ist damit mehr als die gemeinsame Bühnenerfahrung: Die jungen Menschen haben erlebt, wie aus sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten und Perspektiven etwas Gemeinsames entstehen kann. Sie haben eigene Ideen entwickelt, Verantwortung übernommen, sich künstlerisch ausprobiert, voneinander gelernt und erfahren, dass Unterschiede nicht trennen müssen, sondern Ausgangspunkt für neue Ideen und gemeinsames Handeln sein können.
Für uns stehen genau diese Erfahrungen im Fokus unserer internationalen Jugendbegegnungen. Durch solche Projekte schaffen wir Räume, in denen junge Menschen nicht nur teilnehmen, sondern selbst mitbestimmen, sich entfalten, anderen begegnen und ihre Zukunft aktiv gestalten können.
„Tomorrow Has a Pulse" hat gezeigt, dass Hoffnung kein abstrakter Begriff ist. Hoffnung entsteht in Begegnungen, in gemeinsamen Erfahrungen, im Zuhören, und im Mut, neue Wege zu gehen. Hoffnung ist kein Gefühl, das man hat, sondern eine Kraft, die man lebt.
Unser gemeinsames Projekt
„Tomorrow has a Pulse” war ein gemeinsames Projekt vom Erzbistum Köln, Don Bosco und dem AKIJA e. V. anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Weltkirchliche Zusammenarbeit im Erzbistum Köln“ unter dem Motto “Mutig unterwegs”, finanziert vom Erzbistum Köln sowie dem Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP). Höhepunkt ist das Jugendevent am 3. Oktober 2026 in Köln. „Tomorrow has a Pulse“ schafft Raum für Begegnung, Kreativität und globale Perspektiven.
Berichterstattung über "Tomorrow has a Pulse"
- 14.08. 2026: Pressemitteilung Ankündigung Jubiläumsfeier: Mutig unterwegs - Erzbistum Köln feiert 50-jährige Partnerschaft im Dienst der Weltkirche
- 05.10.2026: Pressemitteilung zum Jubiläumswochenende: Mutig unterwegs – seit 50 Jahren: Erzbistum Köln feiert Jubiläum der Weltkirchlichen Zusammenarbeit
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