Sommerfest mit kreativem Blick auf Pater Lunkenbein

Mit guter Stimmung, abwechslungsreichen Aktionen und vielen gemeinsamen Erlebnissen feierten die Bewohner:innen des Salesianums zusammen mit den Kindern des Oratoriums das diesjährige Sommerfest. Dabei standen nicht nur Spiel, Sport und Musik im Mittelpunkt – auch das Erinnerungsjahr an Pater Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo wurde mit einer kreativen Mitmachaktion aufgegriffen.
sommerAbend mit Wm-Fieber und Mariachi-Rhythmen
Pünktlich zum Beginn um 17 Uhr zeigte sich auch das Wetter von seiner besten Seite: Die zunächst noch dichten Wolken verzogen sich und die Sonne sorgte für einen gelungenen Auftakt des Festes.
Bevor das abwechslungsreiche Programm begann, stand zunächst das gemeinsame Abendessen auf dem Plan. Das Küchenteam hatte eine vielfältige Auswahl an frischen Salaten und Grillspezialitäten vorbereitet.
Unter dem Motto „WM-Fieber“ hatten sich die Betreuerteams der Wohngruppen zahlreiche Mitmachaktionen einfallen lassen. Im Innenhof des Salesianums konnten die Teilnehmer unter anderem beim Fußball-Darts ihr Können unter Beweis stellen.
Vor dem Anpfiff des Fußballturniers sorgte eine Zaubershow im Innenhof für staunende Gesichter. Dann rollte auf dem Sportplatz der Ball: Beim Fußballturnier traten bewusst altersübergreifend gemischte Mannschaften gegeneinander an, sodass Fairplay und Teamgeist klar im Vordergrund standen.
Für jede Menge Action sorgte außerdem der beliebte „Hau den Lukas“. Immer wieder hallte das laute Läuten der Glocke über das Gelände, wenn ein besonders kräftiger Schlag den Hebel bis ganz nach oben schnellen ließ.
Ein besonderer Höhepunkt war anschließend der Auftritt der Mariachi-Band Los Bravios Munich. Mit ihren mitreißenden Rhythmen und ihrer energiegeladenen Performance brachten sie echtes Sommerfeeling ins Salesianum. Schnell wurde mitgesungen, geklatscht und natürlich auch das Tanzbein geschwungen.
Kreative Erinnerung an Pater Lunkenbein
Neben Spiel und Unterhaltung bot das Sommerfest auch Raum für Begegnung und inhaltliche Impulse. An einem Aktionsstand konnten sich die Besucher:innen über Pater Rudolf Lunkenbein und seinen Weggefährten Simão Bororo informieren, deren Tod sich am 15. Juli zum 50. Mal jährte. Beide setzten sich in Brasilien gemeinsam für die Rechte des indigenen Volkes der Bororo ein und gelten bis heute als Glaubenszeugen und Märtyrer der Gerechtigkeit.
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Mit Roll-ups, Flyern, Aufklebern und vor allem einer kreativen Sprühaktion wurde ihre Geschichte auf moderne Weise erlebbar gemacht. Mithilfe von Stencils entstanden zahlreiche individuell gestaltete T-Shirts, Turnbeutel und Mäppchen. Die Aktion kam hervorragend an und lud dazu ein, sich kreativ mit Themen wie Gerechtigkeit, Menschenrechten und Solidarität auseinanderzusetzen.
Natürlich durfte Don Bosco dabei nicht fehlen. Passend zu den Stencils von Pater Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo wurde eigens auch ein Don-Bosco-Stencil entworfen. Es erfreute sich ebenfalls großer Beliebtheit und machte deutlich: Ohne Don Bosco und seine Vision von einer offenen und wertschätzenden Jugendarbeit gäbe es das Salesianum in seiner heutigen Form nicht.



