
Neun Salesianer Don Boscos in Krakau seliggesprochen
Veröffentlicht: 07.06.2026
Krakau (Polen) – Neun in deutschen Konzentrationslagern ermordete polnische Ordensbrüder der Salesianer Don Boscos wurden am Samstag, 6. Juni 2026, in Krakau seliggesprochen. Im Auftrag von Papst Leo XIV. leitete Kurienkardinal Marcello Semeraro die Zeremonie im Heiligtum, das Johannes Paul II. geweiht ist. In seiner Predigt würdigte Semeraro die neun Märtyrer als Vorbilder der Treue zu Christus. Ihr Zeugnis, das sie in Zeiten des Hasses und der Gewalt abgelegt hätten, bezeichnete er als „Samenkorn des Friedens und der Brüderlichkeit" für nachfolgende Generationen. An dem Gottesdienst nahm auch der Münchner Kardinal Reinhard Marx teil.
Unter den zahlreichen Pilgern befand sich zudem eine deutsche Delegation der Salesianer Don Boscos unter Leitung des Provinzials P. Reinhard Gesing. Mitgereist waren Mitbrüder sowie junge Menschen aus Deutschland. „Mir war es wichtig, mit Mitbrüdern und jungen Menschen an der Seligsprechung der neuen Salesianermärtyrer von Auschwitz und Dachau teilzunehmen“, sagte Gesing. Das Schicksal der neun Seligen stehe stellvertretend für das Leid unzähliger Menschen, die unter dem NS-Regime schweres Unrecht erlitten hätten.

Die Salesianer waren in verschiedenen polnischen Regionen als Seelsorger und Erzieher tätig. Sie wurden während des Zweiten Weltkriegs von den deutschen Besatzern aus „Hass auf den Glauben" verhaftet und getötet. Pater Jan Swierc und sieben seiner Gefährten starben zwischen Juni 1941 und September 1942 in Auschwitz, Pater Franciszek Miska im Mai 1942 im KZ Dachau. Sie hatten sich auch als KZ-Häftlinge als Seelsorger um andere Gefangene gekümmert.
Semeraro ist Präfekt der Vatikanbehörde für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse. Er feierte den Gottesdienst gemeinsam mit den Erzbischöfen von Krakau und München-Freising, den Kardinälen Grzegorz Rys und Reinhard Marx. Auch Polens Präsident Karol Nawrocki kam zu der Feier.
Sie haben die Unmenschlichkeit, mit der sie traktiert wurden, nicht weitergeführt, sondern haben ihren Mitgefangenen Glauben, Hoffnung und Liebe gegeben.

Erzbischof von München und Freising
Kardinal Marx würdigte das Zeugnis der neun Priester. „Es berührt mich immer wieder neu, wie sehr gerade diese geschundenen Menschen in den Todeslagern selbst zu Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe fähig waren“, sagte der Erzbischof von München und Freising. Die Seligsprechung halte das Gedenken an Menschen wach, die Menschlichkeit gelebt hätten. Diese sei das stärkste Mittel gegen Menschenfeindlichkeit, Hass, Rassismus, Antisemitismus und völkischen Nationalismus.
Besonders erinnerte Marx an den in Dachau gestorbenen Pater Franciszek Miśka. Er und seine Mitbrüder hätten „die Unmenschlichkeit, mit der sie traktiert wurden, nicht weitergeführt, sondern haben ihren Mitgefangenen Glauben, Hoffnung und Liebe gegeben“. Unter unmöglichen Bedingungen hätten sie die „Kraft der Begegnung“ gezeigt und seien damit Vorbilder christlicher Nächstenliebe geblieben.
Auch P. Gesing hob die bleibende Aktualität ihres Zeugnisses hervor: „Die Märtyrer begegneten ihren Peinigern nicht mit Hass, sondern mit Gebet. Sie zeigen, dass Liebe und Barmherzigkeit stärker sind als Unrecht und Tod.“ Die Teilnahme an der Feier sei für ihn zugleich „ein kleiner Beitrag zum Geist der Versöhnung“ gewesen, den die polnischen Bischöfe 1965 mit den Worten „Wir gewähren Vergebung und bitten um Vergebung“ zum Ausdruck gebracht hätten. Gesing zeigte sich dankbar für die erfahrene Gastfreundschaft und beeindruckt von der geistlichen Tiefe der liturgischen Feiern.
Obwohl sie Terror und Gewalt erfuhren, hassten die neuen Salesianermärtyrer ihre Peiniger nicht, sondern beteten für sie. Sie zeigten, dass Liebe und Barmherzigkeit stärker sind als Unrecht und Tod.

Provinzial der Salesianer Don Boscos in Deutschland
Priester, die ihr Leben ließen Diener Gottes Jan Świerc und acht Gefährten des Martyriums
Neun Salesianer, neun Lebensgeschichten, ein gemeinsames Glaubenszeugnis: Lernen Sie hier die seligen Märtyrer näher kennen.
Fotos: ANS - Agenzia Info Salesiana
Vorbild auch für Johannes Paul II.
Johannes Paul II. hatte selbst in einer Krakauer Pfarrei miterlebt, wie die deutschen Besatzer Salesianer verfolgten und verhafteten. Deren Schicksal und sein salesianisches Umfeld hätten mit dazu geführt, dass seine Berufung zum Priester gereift sei, schrieb er in einem Buch. Den entsprechenden Abschnitt zitierte Semeraro bei der Seligsprechungsfeier.
Die deutschen Besatzer verfolgten in Polen im Zweiten Weltkrieg gezielt den katholischen Klerus. Nach Angaben der Polnischen Bischofskonferenz kamen insgesamt etwa 2.800 polnische Geistliche durch die Nationalsozialisten ums Leben, darunter sechs Bischöfe. Johannes Paul II. (1978-2005) sprach allein im Juni 1999 in Warschau 108 polnische Märtyrer selig. Etwa 40 von ihnen starben im KZ Dachau.
Die neun Salesianer, die nun offiziell zur Ehre der Altäre erhoben werden, gehören zu einer Gruppe von 122 Polen, für die 2003 das Seligsprechungsverfahren begann.
KNA/RefÖA/kh
Leben & Wirken der neun Märtyrer
Ignacy Antonowicz wurde 1890 in Więsławice, Kreis Włocławek, im nördlichen Zentralpolen geboren. Im Jahre 1901 trat er in das Gymnasium der Salesianer in Oświęcim (Auschwitz) ein, wo er bis 1905 blieb. In den Jahren 1905-1906 absolvierte er das Noviziat in Daszawa. Seine Ewige Profess hat er im August 1909 in Italien, in Lanzo Torinese, abgelegt. Am 22. April 1916 wurde er in Rom zum Priester geweiht. Pater Ignacy unterrichtete zwischen 1916 und 1917 Dogmatik am Theologischen Studentat in Foglizzo (Turin). Während des Russisch-Polnischen Krieges 1919 war er Militärgeistlicher in der polnischen Armee.
Von 1919 bis 1920 war er Professor an der Theologischen Hochschule in Krakau. Am 1. Juli 1934 wurde er bis Ende 1936 zum Mitglied des Provinzialrates der Ordensprovinz vom hl. Hyazinth in Krakau ernannt. 1936 übernahm er die Leitung des Salesianischen Theologischen Studentats der Unbefleckten Empfängnis in Krakau, die er bis zu seiner Verhaftung am 23. Mai 1941 innehatte. Er wurde einen Monat lang im Gefängnis Montelupich in Krakau festgehalten und dann in das Konzentrationslager in Oświęcim (Auschwitz) gebracht. Am 21. Juli 1941 wurde er ermordet. Er war 51 Jahre alt, 34 Jahre Ordensmann und 25 Jahre Priester.
Karol Golda wurde am 23. Dezember 1914 im oberschlesischen Tychy geboren. Nachdem er das vierte Grundschuljahr abgeschlossen hatte, ging er auf das Gymnasium „Boleslaw Chrobry“ in Pszczyna. Die sechste Klasse besuchte er am Gymnasium der Salesianer in Oświęcim (Auschwitz). Im Juni 1931 ging er in die Ordensniederlassung Czerwińsk, um dort sein Noviziat zu beginnen. Am 15. Januar 1937 legte er in Rom seine Ewige Ordensprofess ab. Am 18. Dezember 1938 wurde er in Rom zum Priester geweiht, wo er weitere sechs Monate blieb, um sein Theologiestudium abzuschließen. Im Juli 1939 kehrte er nach Polen zurück.
Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ging P. Karol im Oktober 1939 nach Schlesien und danach nach Oświęcim (Auschwitz). Dort blieb er, weil er nicht über die erforderliche Genehmigung der Besatzungsbehörden verfügte, um nach Italien zu reisen. Pater Karol Golda wurde mit dem Theologieunterricht am salesianischen Institut in Oświęcim betraut und zum Verantwortlichen für die Schule ernannt. Am 31. Dezember 1941 wurde er von der Gestapo verhaftet und am 14. Mai 1942, nach nur dreieinhalb Jahren Priesteramt, ermordet.
Der Diener Gottes Pater Włodzimierz Szembek, Sohn des Grafen Zygmunt und der Klementyna aus der Familie Dzieduszycki, wurde am 22. April 1883 in Poręba Żegoty in der Nähe von Krakau geboren. Im Jahr 1907 schloss er sein Studium an der Jagiellonen-Universität in Krakau mit einem Diplom in Agraringenieurwesen ab. Etwa zwanzig Jahre lang war er in der Verwaltung der Güter seiner Mutter und im Laienapostolat tätig.
Im Alter von 40 Jahren reifte in ihm die Ordensberufung. Am 4. Februar 1928 trat er in das Aspirantat von Auschwitz ein. Ende 1928 begann er sein Noviziat in Czerwińsk. Die Ordensprofess legte er am 10. August 1929 ab. Am 3. Juni 1934 wurde er in Krakau zum Priester geweiht. Am 9. Juli 1942 wurde er von der Gestapo verhaftet und nach Nowy Targ gebracht. Am darauffolgenden 19. August wurde er in das Konzentrationslager Auschwitz verschleppt, wo er am 7. September 1942 an den Folgen der erlittenen Misshandlungen starb. Er war 59 Jahre alt, 13 Jahre im Beruf und 9 Jahre als Priester tätig.
Franciszek Ludwik Harazim wurde am 22. August 1885 in Osiny im Bezirk Rybnik in Schlesien geboren. Er besuchte die Grundschule zunächst in Baranowicze, und später in Osiny. 1901 trat er in das Salesianerinstitut in Oświęcim (Auschwitz) ein, um dort das Gymnasium zu besuchen. Das Noviziat absolvierte er 1905/1906 in Daszawa. Am 24. März 1910 legte er die ewigen Gelübde ab und empfing am 29. Mai 1915 in Ivrea die Priesterweihe. Von 1915 bis 1916 unterrichtete er am Gymnasium in Oświęcim, dessen Direktor er von 1916 bis 1918 war. In den Jahren 1918-1920 unterrichtete er Philosophie am Priesterseminar der Salesianer in Krakau (Łosiówka).
In den Jahren 1922-1927 war er Direktor des Gymnasiums der Salesianer in Aleksandrów Kujawski. Im Jahre 1927 kehrte er als Begleiter, Lehrer und Ausbilder des Ordensnachwuchses an das Priesterseminar in Krakau zurück. Im Juli 1938 wurde Pater Franciszek zum Professor in Krakau-Łosiówka ernannt. Am 23. Mai 1941 wurde er in Krakau von der Gestapo verhaftet. Er wurde zunächst in die Konfederacka-Straße gebracht, dann mit den seinen Mitbrüdern in das Gefängnis Montelupich und einen Monat später, am 26. Juni 1941, in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Auf dem berüchtigten Geröllfeld wurde er am 27. Juni 1941 ermordet. Er war noch keine 56 Jahre alt, 34 davon als Ordensmann und 26 als Priester.
Ludwik Mroczek wurde am 11. August 1905 in Kęty (Krakau) geboren. Nach dem Besuch der Schule in Kęty trat er 1917 in das Salesianer-Institut in Oświęcim (Auschwitz) ein, wo er seine Gymnasialausbildung abschloss. Das Noviziat absolvierte er in Klecza Dolna. Die Profess legte er am 7. August 1922 ab. Die ewigen Gelübde legte er am 14. Juli 1928 in Oświęcim (Auschwitz) ab. Am 25. Juni 1933 wurde er in Przemyśl zum Priester geweiht. Anschließend wirkte er in Oświęcim (1933), in Lvov (1934), in Przemyśl (1934 und 1938/39), in Skawa (1936/37), in Częstochowa (1939). Am 22. Mai 1941 wurde er nach der Messe verhaftet und mit anderen Mitbrüdern in das KZ Auschwitz gebracht. Dort starb er am 5. Januar 1942: er war 36 Jahre alt, 18 Jahre Ordensmann und 8 Jahre Priester.
Jan Świerc wurde am 29. April 1877 in Królewska Huta (heute Chorzów, in Oberschlesien) geboren. Er absolvierte das Gymnasium in Turin Valsalice. Von1897 bis 1898 absolvierte er sein Noviziat in Ivrea. Dort legte er am 3. Oktober 1899 seine ewigen Gelübde ab. Am 6. Juni 1903 wurde er in Turin zum Priester geweiht. Im Jahre 1911 wurde er vom damaligen Generalobern don Paolo Albera zum Direktor des Krakauer Hauses ernannt. Von September 1911 bis April 1918 war er Direktor des Lubomirski-Instituts in Krakau. Im Jahre 1924 war er sieben Monate lang Missionar in Amerika.
Von November 1925 bis Oktober 1934 lebte und wirkte er als Direktor und Pfarrer in Przemyśl. Am 15. August 1934 wurde er zum Direktor der salesianischen Niederlassung in Lemberg ernannt. Im Juli 1938 übernahm er von 1938-1941die Leitung des Hauses in der Konfederacka-Straße 6 in Krakau. Am 23. Mai 1941 wurde er mit anderen Mitbrüdern von der Gestapo verhaftet und in das Gefängnis Montelupich gebracht. Am 26. Juni 1941 wurde er in das Konzentrationslager Auschwitz verschleppt und nach nur einem Tag ermordet. Er war 64 Jahre alt, 42 Jahre im Orden und 38 Jahre Priester.
Ignacy Dobiasz wurde am 14. Januar 1880 in Ciechowice (Schichowitz, Oberschlesien) geboren. Nach Abschluss der Grundschule ging er im Mai 1894 nach Turin Valsalice in Italien, um dort das Gymnasium zu absolvieren. Am 16. August 1898 trat er in das Noviziat der Salesianer in Ivrea ein. Am 21. September 1903 legte er in San Benigno Canavese die ewigen Gelübde ab. Von 1904 bis 1908 studierte er Philosophie und Theologie in San Benigno Canavese und Foglizzo. Am 28. Juni 1908 wurde er in Foglizzo zum Priester geweiht.
Danach kehrte er nach Polen zurück und übte seine pädagogische und pastorale Tätigkeit in Auschwitz (1908, 1910, 1921 und 1923), in Daschawa (1909), in Przemyśl (1912-1914) und in Krakau (von 1916 bis 1920 sowie 1922) aus. 1931 war er Vikar in Warschau. Im November 1934 ging er nach Krakau, wo er als Beichtvater und Seelsorger tätig war. Dort wurde er am 23. Mai 1941 mit anderen salesianischen Mitbrüdern verhaftet. Nach kurzer Haft im Gefängnis Montelupich wurde er in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Am 27. Juni 1941 starb er an den Folgen von Misshandlungen und unmenschlicher Arbeit. Er war 61 Jahre alt, 40 Jahre Ordensmann und 32 Jahre als Priester tätig.
Kazimierz Wojciechowsky wurde am 16. August 1904 in Jasło (Galizien) geboren. Als er mit fünf Jahren seinen Vater verlor, wurde er ins Institut des Fürsten Lubomirski in Krakau aufgenommen. Im Jahre 1916 begann er das Gymnasium der Salesianer in Oświęcim (Auschwitz). 1920 tratz er ins Noviziat in Klecza Dolna ein. Die ewigen Gelübde legte er am 2. Mai 1928 in Oświęcim ab. Von 1924 bis 1925 unterrichtete er Musik und Mathematik in Ląd. Am 19. Mai 1935 wurde er in Krakau zum Priester geweiht. In den Jahren 1935-1936 war er in Daszawa und dann in Krakau tätig, wo er Religion unterrichtete und zum Direktor des Oratoriums und des katholischen Jugendverbandes ernannt wurde. Der Diener Gottes wurde am 23. Mai 1941 mit den anderen salesianischen Mitbrüdern in Krakau verhaftet. Am 26. Juni 1941 wurde er in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert, wo er nach nur einem Tag ermordet wurde. Er war 37 Jahre alt, 19 Jahre Ordensmann und 6 Jahre im Priesteramt.
Franciszek Miśka wurde am 5. Dezember 1898 in Swierczyniec (Oberschlesien) geboren. Er absolvierte das Gymnasium am salesianischen Institut in Oświęcim (Auschwitz). Im Jahr 1916 trat er in das Noviziat in Pleszów ein. Seine Ewige Profess legte er am 25. Juli 1923 in Oświęcim (Auschwitz) ab. Sein Theologiestudium absolvierte er in Turin-Crocetta. Am 10. Juli 1927 wurde er in Turin zum Priester geweiht. Danach kehrte er nach Polen zurück. 1929 wurde er zum Hausobernrat und Katecheten im Waisenhaus in Przemyśl ernannt. 1931 und in den folgenden fünf Jahren war er Direktor in Jaciążek. Im Jahre 1936 wurde er zum Pfarrer der Gemeinde Ląd ernannt. Im Jahr 1941 wurde er Direktor der Mariensöhne (Spätberufene, die auf das Abitur vorbereitet wurden) und Pfarrer von Ląd.
Am 6. Januar 1941 wurde die salesianische Niederlassung in Ląd (ein ehemaliges Zisterzienserkloster) von der Gestapo in ein Gefängnis für Priester der Diözesen Włocławek und Gniezno-Poznań umgewandelt. Pater Franciszek wurde von den deutschen Behörden beauftragt, für Ordnung zu sorgen und die Gefangenen zu betreuen. Aus unbekannten Gründen wurde er mehrmals nach Inowrocław verschleppt und dort brutal gefoltert. Am 30. Oktober 1941 wurde der Diener Gottes in das Konzentrationslager Dachau (Deutschland) deportiert. Hier war er Zwangsarbeit und unmenschlichen Lebensbedingungen ausgesetzt und starb am 30. Mai 1942, dem Dreifaltigkeitssonntag, im Barackenlazarett des Lagers. Er war 43 Jahre alt, fast 25 Jahre im Orden und etwa 15 Jahre als Priester tätig.
Ein bisher unbekannter Ort des Gedenkens an Franciszek Miśka Spurensuche im Münchner Ehrenhain I
Mit der Seligsprechung des Salesianers Franciszek Miśka rückt auch ein bislang kaum bekannter Erinnerungsort in München in den Blick. Hinweise sprechen dafür, dass sich seine sterblichen Überreste im Ehrenhain I auf dem Friedhof am Perlacher Forst befinden – einem Ort, der an tausende Opfer des NS-Terrors erinnert.
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