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Freetown: Hilfe für ehemalige Straßenkinder Don Bosco Fambul, Freetown
- Ziel: Versorgung, Bildung und Eingliederung in die Gesellschaft durch ganzheitliche Betreuung: ein neues Zuhause, Bildung und Freizeitangebote für ehemalige Straßenkinder und Kinder mit Gewalterfahrungen
- Einzugsgebiet: Freetown, Sierra Leone
- Zahl der betreuten jungen Menschen: 500
- Zeitraum: 1. April 2025 bis 31. März 2026
Sierra Leone leidet bis heute unter den Folgen des Bürgerkriegs und der Ebola-Epidemie von 2015. Viele Kinder leben in bitterer Armut.
Die Bevölkerung von Sierra Leone leidet noch heute unter den Folgen des Bürgerkriegs, der von 1991 bis 2002 im Land herrschte. Die Rebellenbewegung RUF, aber auch staatliche Milizen rekrutierten Kinder und ließen sie grausame Verbrechen begehen. In 2015 wurde das Land erneut in eine humanitäre Krise gestürzt. Das Ebola-Virus kostete tausende Menschen das Leben und hinterließ viele Kinder als Waisen. Allein gelassen leben die Kinder in bitterer Armut und landen nicht selten auf der Straße. Dort sind sie ohne Schutz vielen Gefahren und Risiken ausgesetzt und machen oft schlimmste Gewalterfahrungen. Je länger die Kinder auf der Straße gelebt haben, desto schwerwiegender sind oft die psychischen Folgen. Dies spiegelt sich oftmals in auffälligen Verhaltensweisen und physischen und psychischen Störungen wider, die im Extremfall zu selbstdestruktiven Verhalten führen können.
Im Therapie- und Rehazentrum Don Bosco Fambul in Baoma Village nahe Freetown werden ehemalige Straßenkinder sowie Kinder und Jugendliche mit Gewalterfahrungen ganzheitlich versorgt. Zu den Einrichtungen von Don Bosco Fambul gehören unter anderem ein Straßenkinderzentrum für Jungen, ein Schutzhaus für Mädchen mit Gewalterfahrung sowie das Mädchenhaus Girls Os Plus. Dies ist eine zentrale Anlaufstelle für Mädchen, die durch ihr Leben auf der Straße zu Opfern sexueller Ausbeutung, Gewalt und schweren Menschenrechtsverletzungen geworden sind. Auch Kindern und Jugendlichen, die aufgrund von Kleinstdelikten in die staatlichen Gefängnisse gebracht werden, gibt Don Bosco Fambul ein neues Zuhause.
Hilfe zur Heilung
Durch das sozialpädagogische und therapeutische Angebot sollen die Kinder und Jugendlichen von posttraumatischen Belastungsstörungen geheilt und ihnen neue Perspektiven eröffnet werden, um ihr Leben sinngebend zu gestalten. Neben dem umfassenden therapeutischen Angebot werden auch Bildungslücken mit den Kindern aufgearbeitet und – falls möglich und gewünscht – eine Rückführung in die Herkunftsfamilie begleitet.
Um das Angebot für die Kinder und Jugendliche aufrecht halten zu können, sind die Salesianer Don Boscos vor Ort auf Unterstützung angewiesen. Die COVID-19 Pandemie und die Folgen des Krieges Russlands gegen die Ukraine haben die Lebensmittelpreise zusammen mit der steigenden Inflation in die Höhe schnellen lassen. In 2022 führte dies zu einer Lebensmittelknappheit für rund 1,6 Millionen Menschen.
Zur Reportage „Theresas Traum“ aus dem Therapie- und Rehazentrum Don Bosco Fambul im Don Bosco Magazin.
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Benötigte Fördersumme: 8.500 €Viele Mädchen in Südindien fliehen vom Land in die Städte. Meistens landen sie jedoch auf der Straße. Bei Don Bosco finden sie ein neues Zuhause.

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