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Nairobi: Neues Zuhause für Jungen Bosco Boys, Nairobi
- Ziel: Versorgung, Bildung und Eingliederung in die Gesellschaft für ehemalige Straßenkinder
- Einzugsgebiet: Nairobi, Kenia
- Zahl der betreuten jungen Menschen: 320
- Zeitraum: 1. April 2025 bis 31. März 2026
Die Einrichtung Bosco Boys in Nairobi kümmert sich um benachteiligte und im Stich gelassene Straßenkinder. Hier erhalten sie Schutz und Bildung.
Nairobi ist die bevölkerungsreichste Stadt Kenias und hat mehr als vier Millionen Einwohner. Das Stadtbild ist von Kontrasten zwischen arm und reich geprägt – Wolkenkratzer und Konzernzentralen grenzen an Elendsviertel. Die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, darunter viele Kinder und Jugendliche.
Viele Familien in Kenia flüchten vom Land in die Hauptstadt Nairobi. Ihre Hoffnung ist es, Arbeit zu finden und ein besseres Leben zu führen. Viele von ihnen landen in den Slums am Rande Nairobis. Fast eine Million Menschen leben in diesen Elendsvierteln. Erwachsene und Kinder wohnen in verfallenen, improvisierten Häusern und werden häufig Opfer von Gewalt. Die Aussichten, eine Arbeit zu finden, sind schlecht, da die meisten keine Schul- bzw. Ausbildung haben.
Einzige Option
Aufgrund von innerfamiliären Trennungen, Missbrauch, Drogenkonsum oder auch dem Tod der Eltern ist ein Leben auf der Straße oft die einzige Option für Kinder und Jugendliche. Einige von ihnen sind Waisen, die ihre Eltern durch AIDS verloren haben. Andere werden von den Eltern auf die Straße geschickt, weil diese nicht mehr für den Unterhalt der ganzen Familie sorgen können. So schlagen sich die Kinder dann mit Gelegenheitsjobs, Betteln und Stehlen durch, sind meist unterernährt, leiden an Krankheiten oder sind drogenabhängig. Staatliche Hilfen für Straßenkinder gibt es kaum, weshalb sie sich oft in Gangs zusammenschließen, um zu überleben. Für viele ist dies der Einstieg in Kriminalität und Drogenkonsum.
Im Süden Nairobis befindet sich die Einrichtung Bosco Boys der Salesianer Don Boscos. Die Jungen werden dort rund um die Uhr von Sozialarbeitern betreut, finden ein neues Zuhause, werden verpflegt und medizinisch versorgt und nehmen an Freizeit- und Bildungsangeboten teil. Bei Don Bosco können sie die Grundschule besuchen und werden auf ihrem weiteren Schulweg, auch bis zum Uni-Abschluss, gefördert. Zudem wird die Don Bosco Schule auch von Kindern aus den umliegenden Slums besucht. Don Bosco bietet auch Aktivitäten wie eine Karate-AG, eine Blaskapelle und verschiedene sportliche Aktivitäten an.
Bessere Zukunft
Auch in Kenia haben die Corona-Maßnahmen wie Lockdowns und die Preissteigerungen durch den Ukraine-Krieg die extreme Armut noch verschlimmert und der Wirtschaft erheblich geschadet. Um die Kinder auch in diesen Zeiten weiterhin versorgen und fördern zu können, ist die Einrichtung dringend auf Spenden angewiesen. Mit Ihrem Engagement Spende für dieses Projekt ermöglichen Sie ehemaligen Straßenkindern in Nairobi eine bessere Zukunft.
Weitere Projekte

Cotonou: Schutz und Begleitung von Teenager-Müttern
Benötigte Fördersumme: 4.500 €Im Maison du Soleil in Benin betreuen die Don Bosco Schwestern schwangere Mädchen und geben Teenager-Müttern und ihren Babys Hoffnung.

Freetown: Hilfe für ehemalige Straßenkinder
Benötigte Fördersumme: 18.000 €Sierra Leone leidet bis heute unter den Folgen des Bürgerkriegs und der Ebola-Epidemie von 2015. Viele Kinder leben in bitterer Armut.

Secunderabad: Neues Zuhause für Mädchen
Benötigte Fördersumme: 8.500 €Viele Mädchen in Südindien fliehen vom Land in die Städte. Meistens landen sie jedoch auf der Straße. Bei Don Bosco finden sie ein neues Zuhause.
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