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Hilfe für junge Menschen in Köln
Allein und hilflos im Winter
Für Timo wurde genau das zur bedrückenden Realität. Immer wieder gab es Konflikte zu Hause. Auch der Versuch, in einer Jugendhilfeeinrichtung Halt zu finden, scheiterte. Von einem Tag auf den anderen stand Timo allein da, mit nichts als einem Rucksack und seinen wenigen Habseligkeiten. Er wusste nicht mehr, wohin. Die Nächte wurden länger und kälter, die Sorgen größer. Mit jedem Tag schwand die Hoffnung ein wenig mehr.
Jung und obdachlos Auch in Deutschland ein Problem
Wohnungslose Jugendliche in Deutschland So wie Timo geht es vielen Jugendlichen. Die Lage ist ernst.
in Deutschland sind wonungslos. Jahr für Jahr werden es mehr.
leben komplett auf der Straße. Sie haben keine Schlafmöglichkeit und keinen Zugang zu Hilfsunterkünften.
So lange sind Jugendliche Obdachlose im Schnitt auf Hilfsunterkünfte angewiesen.
Hilfe für Jugendliche - mitten in Köln
Fast ein Viertel aller wohnungslosen Jugendlichen in Deutschland lebt in Nordrhein Westfalen. Viele davon in Köln.
Don Bosco bietet ihnen mit dem Don Bosco Club einen sicheren Hafen, an dem sie Schutz finden vor Gewalt, Ausgrenzung und Kälte.
Dank der Notschlafstelle des Clubs haben jährlich über einhundert obdachlose Jugendliche ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen.

Neuanfang dank Don Bosco
Zum Glück fand Timo den Weg in die Notschlafstelle des Don Bosco Clubs in Köln. Dort bekam er zunächst etwas ganz Einfaches, und doch etwas unendlich Wertvolles: einen sicheren Ort für die Nacht. Ein Bett. Eine warme Mahlzeit. Menschen, die ihm zuhörten, ohne ihn zu verurteilen.
Timo steht für viele andere junge Menschen, die durch familiäre Krisen, Armut oder Gewalterfahrungen in die Obdachlosigkeit geraten. Sie verlieren nicht nur ihr Zuhause, sondern oft auch das Vertrauen in sich selbst und in ihre Zukunft.
Die Notschlafstelle bietet ihnen Schutz und Stabilität in einer Lebensphase, in der alles ins Wanken geraten ist. Hier finden sie Begleitung und Unterstützung bei der Suche nach einer Wohnung, einer Ausbildung oder dem Kontakt zu Behörden und Hilfsangeboten.
Mit wenig Geld viel bewirken Schon eine kleine Spende kann einen großen Unterschied machen

Du spendest Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel - und vor allem Würde und Selbstachtung.

Du schenkst eine Woche lang Frühstück und Abendessen für einen jungen Menschen. Du spendest Kraft für den langen Weg in eine bessere Zukunft.

Du schenkst einem Jugendlichen, der auf der Flucht ist vor Gewalt oder Ausgrenzung, einen sicheren Rückzugsort.
Hoffnung auf Zukunft

Heute blickt Timo wieder nach vorn. Der große Feuerwehrfan hat endlich neue Träume und Pläne für sein Leben. Er möchte eine gute Arbeit finden, in die schöne Eifel ziehen und dort wieder Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr werden. Dank der Unterstützung, die er erfahren hat, kann Timo wieder an seine Zukunft glauben und Schritt für Schritt seinen eigenen Weg gehen.
Don Bosco hautnah erleben Wirf im mit unseren beiden Videos einen Blick auf unsere Arbeit
Fragen und Antworten zum Thema
Häufige Fragen zu Spenden an Don Bosco
Don Bosco steht für Qualität: Wir unterstützen nur Projekte der Salesianer Don Boscos, die seit Jahrzehnten in den Projekten vor Ort sind und diese bestens kennen. Wir verzichten auf dritte Partner. Das bedeutet mehr Kontrolle, Transparenz und Betreuungsqualität für die Jugendlichen. Die Don Bosco Pädagogik, die Jugendliche in den Mittelpunkt stellt, ist einzigartig und auf langfristige Selbstermächtigung und messbare Erfolge ausgelegt. Doch Don Bosco steht auch für Vertrauen: Wir betreuen langfristig und über Jahre hinweg. In gefährlichen Krisengebieten auf der ganzen Welt sind wir oft unter den ersten NGOs, die im Land langfristig aktiv sind. So auch in der Ukraine, dem Südsudan und Äthiopien.
Wenn Du dies wünschst und uns deine Adresse bekannt ist, bekommst Du Anfang des Jahres von uns deine Spendenquittung als Sammelquittung aller geleisteten Spenden aus dem Vorjahr. Darunter sich auch von dir online getätigte Spenden. Melde dich gerne bei uns, wenn Du im laufenden Jahr eine Spendenbescheinigung brauchst.
Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden können deshalb in Deutschland beim Finanzamt eingereicht werden. Auf Wunsch erhältst Du zu Anfang des Folgejahres eine Spendenbescheinigung als Sammelquittung.Bei Fragen kannst Du dich gerne mit uns telefonisch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info-bonn(at)donbosco.de in Verbindung setzen.
Spenden braucht Vertrauen. Don Bosco Mission Bonn, über welche deine Spende verwaltet wird, unterzieht sich als Einrichtung der Salesianer Don Boscos jedes Jahr freiwillig der unabhängigen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und hat als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit das DZI-Spendensiegel zuerkannt bekommen (Don Bosco Mission Bonn auf der Website des DZI). Don Bosco Mission Bonn lässt seit Jahren zudem eine jährliche externe Prüfung einschließlich Belegprüfung durchführen.
Rund 80 Prozent der uns anvertrauten Gelder leiten wir direkt an unsere Partner in den Projekten weiter. Das DZI beurteilt diesen Anteil als angemessen. Die restlichen 20 Prozent sind eine gute Investition: Ohne unsere qualifizierten Mitarbeitenden gäbe es keine Projektförderungen. Mit ihrem Wissen sorgen sie für eine seriöse Auswahl sowie eine professionelle Begleitung, Finanzsteuerung und Evaluierung dieser Projekte. Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit machen den Stellenwert von Bildung in der Entwicklungsarbeit bekannt und sichern die finanziellen Mittel für zukünftige Projektarbeit. Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung halten schließlich das Ganze zusammen: Finanzen, Personalverwaltung, IT – und sichern die täglichen Arbeitsabläufe der Organisation.
Ja, du hast die Möglichkeit, auf Wunsch für ein bestimmtes Projekt zu spenden. Unsere Spendenbedarfe sind allerdings dynamisch und ändern sich oft sehr schnell. So kann es zum Beispiel passieren, dass im Rahmen einer Spendenkampagne ein Spendenziel erreicht wird, bevor die Kampagne abgeschlossen ist. Daher bevorzugen wir freie oder themenbezogene Spenden, um flexibel reagieren und alle unsere Projekte gleichermaßen bedienen zu können.
Wir nehmen in der Regel keine Sachspenden von Einzelpersonen an. Besser als Sachspenden sind Geldspenden, die wir gezielter einsetzen können. Sachspenden verursachen hohe Kosten bei Verpackung und Transport und orientieren sich meistens nicht am Bedarf der notleidenden Bevölkerung. Wenn Du also sinnvoll helfen möchtest, ist eine Geldspende die beste Lösung! Damit kaufen wir direkt vor Ort oder in benachbarten Regionen Hilfsgüter ein: Unsere Hilfe kommt damit schneller ans Ziel und fördert die lokale Wirtschaft.
Häufige Fragen zum Thema Straßenkinder & Soziale Arbeit
„Youth at Risk“ bezeichnet junge Menschen, deren Entwicklung durch schwierige Lebensumstände erheblich gefährdet ist. Dazu zählen Armut, Gewalt, fehlender Zugang zu Bildung, Flucht, Diskriminierung oder Konflikte mit dem Gesetz. Der Begriff beschreibt nicht die Persönlichkeit der Jugendlichen, sondern die Risiken ihrer Lebenssituation.
Straßenkinder sind Kinder und Jugendliche, die zeitweise oder dauerhaft ohne festen Wohnsitz leben und den größten Teil ihres Alltags im öffentlichen Raum verbringen. Sie sind häufig auf sich allein gestellt, arbeiten oft informell, um zu überleben, und sind besonders gefährdet durch Armut, Ausbeutung, Gewalt oder fehlenden Schutz. Straßenkinder gibt es weltweit – auch in Deutschland – und sie benötigen gezielte Unterstützung, um Sicherheit, Bildung und Perspektiven zu erhalten.
Schätzungen zufolge leben rund 100 Millionen Kinder ganz oder zeitweise auf der Straße. Verlässliche Zahlen sind schwer zu erheben. Häufige Gründe sind extreme Armut, familiäre Gewalt, Vernachlässigung, Krieg, Flucht oder der Verlust der Eltern. Straßenkinder sind besonders gefährdet durch Ausbeutung, Missbrauch und fehlenden Schutz.
Ja. Auch in Deutschland leben Minderjährige zeitweise ohne festen Wohnsitz oder halten sich überwiegend im öffentlichen Raum auf. Die Ursachen liegen meist in familiären Konflikten, Gewalt oder Überforderung im Elternhaus. Die Betroffenen wechseln häufig zwischen Notunterkünften, Bekannten und der Straße.
Als „schwer erreichbar“ gelten junge Menschen, die von bestehenden Bildungs- und Hilfesystemen kaum erreicht werden. Oft leben sie in instabilen Verhältnissen, haben negative Erfahrungen mit Institutionen gemacht oder sind bereits aus Schule, Ausbildung oder Jugendhilfe herausgefallen.
Nein, der Begriff ist nicht auf Deutschland beschränkt. Weltweit gibt es junge Menschen, die durch Armut, Gewalt, fehlenden Zugang zu Bildung, Flucht oder instabile Lebensverhältnisse kaum erreicht werden. International wird dafür häufig der Begriff „hard-to-reach“ oder der Fachbegriff Youth at Risk verwendet.
Eine genaue Zahl gibt es nicht, in Deutschland sind aber zehntausende Jugendliche schwer erreichbar. Häufige Gründe sind Armut, familiäre Konflikte, psychische Belastungen, Gewalterfahrungen, Suchterkrankungen, Schulabbrüche oder fehlendes Vertrauen in staatliche Hilfesysteme. Auch weltweit stehen Millionen Jugendliche vor ähnlichen Herausforderungen. In vielen Ländern fehlen jedoch ausreichende Unterstützungsangebote.
Die Gründe sind vielfältig und häufig sozial bedingt. Dazu gehören Armut, fehlende Bildung, Leben auf der Straße oder mangelnde familiäre Unterstützung. Viele Jugendliche geraten wegen Diebstählen, im Umfeld von Banden oder im Zusammenhang mit Drogenhandel und Kinderprostitution mit dem Gesetz in Konflikt. Hinter den Straftaten stehen oft Perspektivlosigkeit und soziale Notlagen.
Weltweit befinden sich mehrere hunderttausend Minderjährige in Haft – in Untersuchungshaft, Strafvollzug oder geschlossenen Einrichtungen. Die Bedingungen unterscheiden sich stark je nach Land. In vielen Regionen leben gefangene Jugendliche unter unwürdigen Bedingungen. Es fehlen Bildungsangebote, rechtliche Unterstützung und eine angemessene Betreuung.
Bereits Johannes Bosco setzte sich im 19. Jahrhundert für Jugendliche im Gefängnis ein. Er war überzeugt, dass junge Menschen Begleitung und Bildung benötigen, um ihr Leben neu auszurichten. Don Bosco führt dieses Engagement weltweit fort, insbesondere im Bereich Jugendstrafvollzug und Resozialisierung.
Häufige Fragen zu Don Bosco
Don Bosco ist der Name des italienischen Seelsorgers und Pädagogen Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.
Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als eine der größten kirchlichen Initiativen des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 14.000 Salesianer Don Boscos gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ehrenamtlich Engagierten in über 1.900 Niederlassungen in mehr als 130 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig.
In der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos gibt es 25 Einrichtungen an mehr als 30 Standorten. Von Notschlafstellen für Jugendliche bis hin zu Förderschulen und Ausbildungsstätten bietet Don Bosco ein breites Angebot, um benachteiligte junge Menschen auf ihrem Weg in ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben zu begleiten. Sitz der Verwaltung der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, ist das Provinzialat in München. Alle Einrichtungen verschreiben sich den Grundprinzipien der Don Bosco Pädagogik.
Don Bosco arbeitet weltweit mit Kindern und Jugendlichen jeden Alters. Ein besonderer Schwerpunkt liegt jedoch auf Jugendlichen, da sie oft weniger Unterstützung und Hilfe erhalten als jüngere Kinder und besonders anfällig für Risiken sind. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen, die von Armut, Ausgrenzung oder Perspektivlosigkeit betroffen sind. Bildung, Berufsausbildung, psychosoziale Begleitung und Schutzräume gehören zu den zentralen Arbeitsfeldern.
Die Arbeit von Don Bosco kombiniert professionelle Sozialarbeit, präventive Ansätze und christliche Werte. Wesentliche Merkmale sind:
- Aufsuchende Präsenz: Fachkräfte sind nah an den Jugendlichen – im Alltag, im Wohnumfeld, auf der Straße oder im Gefängnis.
- Ganzheitlicher Blick: Es geht nicht nur um Schulabschluss oder Ausbildung, sondern um die gesamte Lebenssituation: Familie, psychische Stabilität, soziale Kompetenzen und Werteorientierung.
- Verlässliche Beziehung: Langfristige Begleitung schafft Vertrauen. Fachkräfte agieren als Assistent:innen, die den jungen Menschen unterstützen, während dieser selbst Subjekt seines Handelns bleibt.
- Christliche Werte: Die Arbeit basiert auf dem christlichen Menschenbild Don Boscos. Grundannahme ist, dass jeder junge Mensch von Gott geliebt ist – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Lebensgeschichte.
- Option für Benachteiligte: Der Fokus liegt bewusst auf jungen Menschen, die sonst kaum Unterstützung erhalten.
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