Vielfältige junge Menschen im Kreis halten farbige Fäden, die sie mit einem Globus verbinden, Symbol für globale Gemeinschaft.

News

Alle aktuellen Nachrichten rund um Don Bosco aus Deutschland und der Welt

Am 16. August 2026 hatte die Villa Lampe zu ihrem 35. Geburtstag eingeladen. Eröffnet wurde die Einrichtung der offenen Jugend- und Sozialarbeit im Sommer 1991 in Heiligenstadt. An diesem Sonntag kamen Familien, Mitarbeitende und Ehemalige als Geburtstagsgäste zusammen. Buntes Rahmenprogramm und Mopedtreffen Der Festgottesdienst, ein Bühnenprogramm und zahlreiche teils sportliche Aktionen, gehörten zu den abwechslungsreichen Angeboten. Und doch gab es diesmal eine Premiere: Junge Frauen und Männer waren eingeladen, mit dem Moped, ihrer Simson, auf das Villa-Gelände zu fahren. Dort wurden die Mopeds von einer Fachjury begutachtet und ausgezeichnet. Organisiert hatte dieses besondere Treffen Villa-Mitarbeiter Maximilian Henkel, Jugendkoordinator im Jugendclub Bischofferode. Moped bedeutet Unabhängigkeit für junge Menschen Gemeinsam mit weiteren Simson-Fans zeigte sich, welche Bedeutung das Mopedfahren für junge Menschen, besonders auf dem Land, haben kann. Es bringt Unabhängigkeit und Mobilität. Viele junge Menschen sparen deshalb schon früh auf den Mopedführerschein. Zum Ausklang des erlebnisreichen Tages gab es eine Premiere: Der Direktor der Salesianergemeinschaft, P. Franz-Ulrich Otto, segnete alle Simsons und „alles, was zwei Räder und einen Motor hat“. Er erbat den Segen Gottes für die Fahrerinnen und Fahrer und überreichte jedem und jeder von ihnen eine Christophorus-Plakette.

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Lächelndes afrikanisches Mädchen hält eine Tafel mit Zahlen 0-20, umgeben von anderen Kindern in einem Klassenzimmer.
Bonn Pressemitteilung

Don Bosco Bonn zieht positive Bilanz für 2025 27.08.2026

Bonn, 26. August 2026 – Die beiden Bonner Hilfsorganisationen Don Bosco Mission Bonn und Don Bosco Mondo e.V. ziehen eine positive Bilanz für das Jahr 2025. Insgesamt 28,9 Millionen Euro flossen in Don Bosco Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche weltweit. Mehr als 1,2 Millionen junge Menschen wurden mit den geförderten Maßnahmen erreicht. Die Bilanz fällt in eine Zeit großer globaler Herausforderungen. Kriege und bewaffnete Konflikte, die Klimakrise und wirtschaftliche Unsicherheiten verschärfen die Lebenssituation vieler junger Menschen. Globale Herausforderungen spürbar „In den Schwerpunkten unserer Projektarbeit spüren wir die globalen Herausforderungen sehr deutlich: Wir leisten verstärkt Humanitäre Hilfe im Katastrophenfall. So haben wir über 230.000 Menschen im vergangenen Jahr mit Lebensmitteln, Trinkwasser und dann beim Wiederaufbau unterstützt. Auch die Stabilisierung von zivilgesellschaftlichen Strukturen rückt mehr in den Fokus“, bemerkt Silvia Cromm, Vorständin Don Bosco Mondo e.V. Im Jahr 2025 wurden von Bonn aus 432 Projekte in 65 Ländern gefördert. Im Mittelpunkt der geförderten Projekte stehen benachteiligte Kinder und Jugendliche in Asien, Afrika, Deutschland, Osteuropa, Lateinamerika und im Nahen Osten. Jahresbilanz zeigt: Solidarität wirkt und schafft Zukunft Don Bosco Bonn kann dabei auf die Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender, Organisationen, Stiftungen und Unternehmen bauen. Diese ermöglicht es, auch dort verlässlich zu helfen, wo öffentliche Mittel gekürzt werden. „Unsere Arbeit wäre ohne die Solidarität unserer Spenderinnen und Spender nicht möglich! Investitionen in Bildung, Ausbildung und die Stärkung junger Menschen sind und bleiben nötig, um Armut zu überwinden, Krisen vorzubeugen und langfristig gesellschaftliche Stabilität zu fördern – davon sind wir überzeugt. Deswegen lassen wir auch nicht in unserem Tun nach“, versichert Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn. Mehr Infos: Jahresbericht Don Bosco Mission Bonn Jahresbericht Don Bosco Mondo e.V.

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Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde P. Peter Rinderer SDB am Samstag, 15. August 2026, in sein neues Amt eingeführt. Der 39-Jährige, der zuletzt als Leiter des Schülerheims Don Bosco in Fulpmes tätig war, löst damit P. Siegfried M. Kettner SDB ab. Er ist damit der jüngste Provinzial der Salesianer Don Boscos weltweit. Feierliche Amtseinführung mit internationalen Gästen Die Amtseinführung wurde von Regionalrat P. Roman Jachimowicz vorgenommen, unter den Mitzelebranten war auch Don Rafael Bejarano, Generalrat für Jugendpastoral. In einem feierlichen Gottesdienst wurde der bisherige Provinzial P. Siegfried M. Kettner SDB verabschiedet und das Amt an P. Peter Rinderer SDB übergeben. P. Roman Jachimowicz sprach in seiner Predigt darüber, wie wichtig es für einen Salesianer Don Boscos ist, sich selbst zu schenken. „Ein Salesianer soll ein Mensch sein, der Zeit hat, der zuhört und der Hoffnung trägt. Auch Don Bosco hat so gelebt. Er wartete nicht, bis die jungen Menschen zu ihm kamen. Er ging zu ihnen, er suchte sie auf, an ihren Arbeitsplätzen und in den Gefängnissen. Er zeigte ihnen, dass Gott sie liebt.“ Der Chor der Salesianischen Jugendbewegung sorgte mit schwungvollen Liedern für eine wunderbare Stimmung, die die typisch salesianische Lebensfreude widerspiegelte. Unter den Mitfeiernden waren Salesianer Don Boscos aus mehreren Ländern und über 100 Gläubige. Im Dezember des Vorjahres wurde Rinderer nach einer Befragung aller Ordensmitglieder vom Generaloberen, Don Fabio Attard, mit Zustimmung der anderen Mitglieder seines Rates als Oberer der Provinz Österreich für das kommende Sechsjahresmandat ernannt. „Unser Auftrag als Salesianer Don Boscos sind die Jugendarbeit und die Seelsorge. Beides ist gerade in diesen unsicheren Zeiten wichtig und wertvoll. In allen Don Bosco Einrichtungen sollen eine herzliche Aufnahme, qualitätsvolle Bildung, lebensnahe Spiritualität und eine fröhliche Gemeinschaft spürbar sein“, erklärte P. Rinderer. Wir wünschen P. Peter Rinderer SDB alles Gute und Gottes Segen für seine neue Aufgabe!

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Ensdorf – Für die Salesianer Don Boscos hat Mariä Himmelfahrt eine besondere Bedeutung. Traditionell legten die Novizen an diesem Tag ihre ersten Gelübde ab. Deshalb versammeln sich jedes Jahr am 15. August zahlreiche Ordensmitglieder im Kloster Ensdorf, das über viele Jahrzehnte Ausbildungsstätte des Ordens war, um gemeinsam ihre Professjubiläen zu feiern. Es ist Brauch, an Mariä Himmelfahrt kunstvoll gebundene Kräutersträuße zu weihen – ein Zeichen für Maria, die als schönste Blume in Gottes Garten verehrt wird. In ihr zeigt sich beispielhaft, was es bedeutet, die eigene Berufung immer wieder neu anzunehmen. „Maria hat immer wieder ‚Ja‘ zu ihrer Berufung durch Gott gesagt“, erklärte P. Reinhard Gesing, Provinzial des Ordens in Deutschland. „Auch als es schwer wurde, hielt sie an ihrem ‚Ja‘ zum Willen Gottes fest.“ Dieses beständige Ja zur eigenen Berufung präge auch das Leben der Ordensbrüder. P. Gesing ermutigte sie deshalb in seiner Predigt, dankbar auf das zurückzublicken, was ihnen auf ihrem Weg gelungen ist, und zugleich offen zu bleiben für das, was Gott ihnen weiterhin anvertraut: „Blühe, wo du gepflanzt bist – wie Maria, der heilige Don Bosco oder der heilige Franz von Sales.“ Ein solches treues und über viele Jahre gelebtes Ja zur Berufung wird an diesem Tag in besonderer Weise sichtbar: Mit der Feier des Professjubiläums würdigte die Ordensgemeinschaft Menschen, die sich über Jahrzehnte hinweg in den Dienst Gottes und ihrer Mitmenschen gestellt haben. 50-jähriges Jubiläum feierten P. Josef Knupp aus Beromünster und Br. Johannes Schlüter aus Straubing. Seit 40 Jahren sind P. Norbert Schützner, P. Hans Kastl und P. Heinz Menz aus Benediktbeuern und P. Albert Krottenthaler aus Chemnitz als Salesianer Don Boscos im Einsatz für junge Menschen. Im Anschluss erneuerten die Jubilare ihr Ordensgelübde und bekräftigten damit erneut ihr persönliches Ja zu ihrer Berufung. Ein besonderer Dank des Provinzials galt P. Ulrich Schrapp für seinen langjährigen Einsatz als Direktor der Ensdorfer Salesianergemeinschaft. Nach sieben Jahren in dieser verantwortungsvollen Aufgabe verabschiedete er sich nun in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist P. Slawomir Niemczewski.

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Vor 25 Jahren wurde die Stiftung „Kinder brauchen ein Zuhause“ gegründet. Was mit dem Einsatz für Straßenkinder in Moskau begann, hat sich zu einem verlässlichen Hilfsnetzwerk für benachteiligte Kinder und Jugendliche in mehreren Ländern Osteuropas entwickelt. Rund 4,75 Millionen Euro konnten seitdem für 18 Projekte eingeworben werden – für Kinder und Jugendliche, die Schutz, Bildung und neue Perspektiven brauchen. München/Bonn – Der Anfang dieser Geschichte liegt in Moskau. Mitte der 1990er-Jahre besucht der Salesianer Don Boscos Pater Bruno Bauer († 2021) ein kleines Jugendzentrum. Plötzlich kommen zwei Jungen herein, bitten um etwas zu essen und verschwinden wieder. Sie sind nicht älter als acht Jahre, ihre Kleidung ist zerlumpt. Später erfährt Bauer, dass es Straßenkinder sind – zwei von vielen Tausend, die damals ohne Zuhause auf den Straßen der russischen Hauptstadt lebten. Die Begegnung lässt ihn nicht mehr los. Aus dem Wunsch, diesen Kindern dauerhaft zu helfen, entsteht zunächst das Don-Bosco-Kinderhaus in Moskau-Fili und schließlich die Stiftung „Kinder brauchen ein Zuhause“. Den finanziellen Grundstein legt 2001 Pater Stefan Stöhr, der sein Primizgeld als Gründungskapital in die neu errichtete Stiftung einbringt. Der Priester und Pädagoge gehört damit zu den Mitbegründern einer Stiftung, die bis heute jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen Hoffnung schenkt. „Don Bosco hat junge Menschen nie auf ihre Not reduziert, sondern immer ihre Würde und ihre Möglichkeiten gesehen. Genau darum ging und geht es auch unserer Stiftung: Kindern, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, ein Zuhause, Vertrauen und Zukunft zu schenken. Im Grunde tun wir heute in Osteuropa das, was Don Bosco im Turin des 19. Jahrhunderts getan hat – jungen Menschen zur Seite zu stehen, die sonst kaum eine Chance hätten“, erklärt Stöhr, heute Geschäftsführer des Don Bosco Werks in Deutschland.

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Nach Venezuela ist nun auch das benachbarte Kolumbien von einem schweren Erdbeben getroffen. Am Montag, den 10. August erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,4 das lateinamerikanische Land. Mehr als 130 Menschen sind bisher ums Leben gekommen und rund 2.000 Menschen gelten als vermisst. Der kolumbianische Präsident hat den Notstand ausgerufen. Rettungskräfte suchen weiter in den Trümmern nach Verschütteten. Die Salesianer Don Boscos sind seit vielen Jahren in Kolumbien aktiv. Nach ersten Angaben gab es unter den Ordensmitgliedern und Mitarbeitenden keine Todesopfer. Die Gemeinschaft rief zum Gebet für die vom Erdbeben betroffenen Menschen in Kolumbien auf und sicherte ihnen Unterstützung und Begleitung zu. Besonders stark betroffen sind mehrere salesianische Einrichtungen in der Millionenstadt Cali , darunter das Technische Institut ITI San Juan Bosco, das Ausbildungszentrum Don Bosco sowie die Pfarren San Juan Bosco und San Francisco de Sales. Die betroffenen Gebäude sind teilweise zurzeit nicht nutzbar. Auch in anderen Regionen wurden schwere Schäden gemeldet. Als Vorsichtsmaßnahme müssen die Aktivitäten in mehreren Einrichtungen vorübergehend ausgesetzt werden, bis die Gebäude technisch überprüft und sichere Bedingungen für Schüler:innen, Mitarbeitende und die jeweiligen Gemeinschaften gewährleistet sind. Der Direktor der Don-Bosco-Schule in Dosquebradas, P. Carlos Manuel Barrios SDB berichtet: Gott sei Dank waren zum Zeitpunkt des Bebens keine Schüler:innen im Gebäude und niemand wurde verletzt. Unser Schulgebäude wurde jedoch schwer beschädigt. Die Lage ist insgesamt noch sehr unübersichtlich. In Gedanken und im Gebet sind wir bei den Menschen in Kolumbien, bei den betroffenen Familien und bei allen, die um Angehörige bangen. Wir wünschen ihnen Kraft, Zusammenhalt und Hoffnung in dieser schweren Zeit. Mehr Informationen red/kp

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50 Jahre nach dem gewaltsamen Tod von P. Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo lebt die Verbindung zwischen Deutschland und der brasilianischen Missionsstation Meruri weiter. Nach dem Besuch einer Delegation aus Meruri in Deutschland reisten nun 14 Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos, darunter Provinzial P. Reinhard Gesing als Delegationsleiter, des Erzbistums Bamberg und der Familie Lunkenbein zum Gegenbesuch nach Brasilien. Die Begegnungen machten deutlich: Das Vermächtnis der beiden Märtyrer verbindet Menschen bis heute über Kontinente hinweg. Ziel der Reise war Meruri im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso – jener Ort, an dem P. Rudolf Lunkenbein fast zwölf Jahre wirkte und am 15. Juli 1976 gemeinsam mit Simão Bororo gewaltsam ums Leben kam. Geistlicher Höhepunkt der Reise war dort die Gedenkfeier zum 50. Todestag der beiden Diener Gottes. Rund 800 Gläubige, sechs Bischöfe, etwa 50 Priester sowie zahlreiche Salesianer, Ordensleute und Seminaristen versammelten sich am Ort ihres Todes zu einer feierlichen Eucharistie unter dem Vorsitz von Dom Paulo Renato Fernandes Gonçalves de Campos, Bischof der Diözese Barra do Garças. Gedenken, das Hoffnung schenkt Trotz des traurigen Anlasses war die Liturgie von Freude und Dankbarkeit geprägt. In seiner Predigt erinnerte der Bischof daran, dass das Vermächtnis der beiden Märtyrer bis heute den Einsatz der Kirche für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Frieden an der Seite der indigenen Völker inspiriere. Gesänge in der Sprache der Bororo, eine gemeinsame Gabenprozession von Angehörigen der Bororo und der Familie Lunkenbein sowie der Segenstanz junger Bororo am Ende der Feier machten eindrucksvoll sichtbar, wie eng christlicher Glaube und indigene Kultur in Meruri miteinander verbunden sind – ganz im Sinne P. Rudolf Lunkenbeins, der sich dafür eingesetzt hatte, Elemente der Kultur der Bororo in die Liturgie der Ortsgemeinde einzubringen. Im Anschluss dankte Bischof Paulo Renato den Salesianern für ihren jahrzehntelangen Einsatz unter den indigenen Völkern und begrüßte die Gäste aus Deutschland ausdrücklich. Auch der Provinzial der Salesianer der Provinz Campo Grande, P. Adalberto Alves de Jesus, richtete ein Grußwort an die Anwesenden. P. Reinhard Gesing überbrachte die Grüße der Gläubigen aus dem Erzbistum Bamberg sowie der Salesianer, Mitarbeitenden und Jugendlichen der deutschen Ordensprovinz. Er betonte die enge Verbundenheit mit den Menschen in Meruri und versprach, dass die Don-Bosco-Familie in Deutschland die Seligsprechung der beiden Diener Gottes weiterhin im Gebet begleiten werde. Christian Lunkenbein dankte im Namen seiner Familie für die herzliche Aufnahme und das lebendige Gedenken an seinen Onkel und dessen Freund Simão Bororo. Das Vermächtnis wirkt weiter Für die deutsche Delegation war die Reise weit mehr als ein Gedenken an die Vergangenheit. In Gesprächen mit den Bororo und den Salesianern wurde deutlich, dass die Herausforderungen der indigenen Bevölkerung bis heute bestehen – von sozialer Ausgrenzung bis zum Kampf um kulturelle Identität und Zukunftsperspektiven. Zugleich erlebten die Teilnehmenden eine große Gastfreundschaft und eine lebendige Kirche, die sich weiterhin an die Seite der indigenen Völker stellt. In gemeinsamen Gesprächsrunden setzten sich die Pilger intensiv mit der Frage auseinander, welche Botschaft das Leben und Wirken P. Rudolf Lunkenbeins heute für Kirche und Gesellschaft bereithält. Für viele verdichtete sich die Erkenntnis, dass sein Vermächtnis nicht allein im Erinnern besteht, sondern im konkreten Einsatz für Menschenwürde, Gerechtigkeit und die Begleitung derjenigen, die am Rand der Gesellschaft leben. „Durch das Wirken und den selbstlosen Tod von P. Rudolf Lunkenbein und seines Freundes Simão ist Meruri zu einem Gnaden- und Hoffnungsort geworden. Ich bewundere bis heute seinen Mut, seine Entschiedenheit und seine Hoffnung aus dem Glauben. Er bleibt für mich und viele andere Christinnen und Christen ein Vorbild“, so Provinzial P. Reinhard Gesing. Neben den Gedenkfeiern führte die Reise die Delegation auch nach Campo Grande und Cuiabá, wo sie bedeutende Orte der salesianischen Missionsgeschichte besuchte. Gemeinsam mit Bettina und Andreas Harr besuchte Provinzial P. Reinhard Gesing in Poxoréu ein salesianisches Jugendzentrum. Dort übergab er einen symbolischen Scheck über 16.000 Euro und setzte so ein sichtbares Zeichen der Solidarität. Die Förderung von Don Bosco Mission (Bonn) und Don Bosco Jugendhilfe weltweit (Beromünster) kommt der digitalen Bildung benachteiligter junger Menschen zugute, darunter viele Angehörige der Bororo und Xavante. Für Christian Lunkenbein, den Neffen des Missionars, war die Reise zugleich ein persönliches Wiedersehen mit den Menschen, die das Andenken seines Onkels bis heute bewahren: „Es war wunderschön, die Bororo und die Salesianer wiederzusehen und am Grab von Rudi sein zu dürfen. Besonders bewegt hat mich die große Gastfreundschaft. Diese Offenheit möchten wir auch zu Hause weiterleben. Die Tür des Elternhauses von P. Rudolf Lunkenbein in Döringstadt steht unseren Freunden aus Meruri immer offen“, erklärte Christian Lunkenbein. Begegnung schafft Zukunft Die Reise machte deutlich, dass das Vermächtnis von P. Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo weit über das Gedenken an ihren Tod hinausreicht. Die Begegnungen stärkten die seit Jahrzehnten gewachsenen Beziehungen zwischen den Bororo, der Familie Lunkenbein, dem Erzbistum Bamberg und den Salesianern Don Boscos. Zugleich nahmen die Pilger die Überzeugung mit nach Deutschland, dass Erinnerung nur dann lebendig bleibt, wenn sie zum Handeln führt. Das Vermächtnis der beiden Diener Gottes lebt dort weiter, wo Menschen sich für die Würde anderer einsetzen und benachteiligten Gemeinschaften verlässliche Wegbegleiter bleiben. Diese Haltung brachte der frühere Provinzial der Salesianer in Brasilien, P. Gildásio Mendes dos Santos, am Ende des Besuchs in einem Satz auf den Punkt: „Wir können nicht alle Probleme für die Indigenen lösen, aber wir werden immer bei ihnen bleiben, um ihnen nahe zu sein.“ Dieser Gedanke begleitete viele der Teilnehmenden auf ihrer Rückreise und fasst zusammen, was sie aus Meruri mit nach Deutschland nahmen. Dem Besuch in Brasilien war eine einwöchige Begegnungsreise einer achtköpfigen Delegation aus Meruri nach Deutschland vorausgegangen. Zu ihr gehörten fünf Angehörige des indigenen Volkes der Bororo, zwei Salesianer sowie mit Javael ein Bororo, der selbst Salesianer ist. Auf Einladung der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos und des Erzbistums Bamberg besuchten die Gäste die Kindheits- und Ausbildungsorte P. Rudolf Lunkenbeins in Döringstadt, Bamberg, Buxheim, Benediktbeuern und München. Im Mittelpunkt standen Begegnungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie der Austausch über die gemeinsame Geschichte und die heutige Don-Bosco-Arbeit. Mit sechs Bororo war es zugleich die bislang größte Delegation aus Meruri, die Europa besuchte. Dass heute ein Bororo selbst als Salesianer wirkt und seine Gemeinschaft begleitet, gehört wohl zu den sichtbarsten Früchten des jahrzehntelangen Wirkens P. Rudolf Lunkenbeins und der Salesianer unter den Bororo. Mehr über den Besuch der Delegation aus Meruri in Deutschland lesen Sie hier . RefÖA/kh Der Text wurde auf Grundlage des von P. Reinhard Gesing verfassten Pilgerberichts der Reisegruppe mithilfe künstlicher Intelligenz zusammengefasst, redaktionell bearbeitet und geprüft.

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Ende Juli fand die Freisprechungsfeier der Handwerkskammer (HWK) für Unterfranken für Fachpraktikerinnen und -praktiker im Caritas-Don Bosco-Bildungszentrum in Würzburg am Schottenanger statt. Freisprechung in Würzburg: Absolventen erhalten Zeugnisse Rund 30 Absolventinnen und Absolventen, davon 15 Junghandwerkerinnen und Junghandwerker aus dem Caritas-Don Bosco-Bildungszentrum , konnten ihre Prüfungszeugnisse und Urkunden aus den Händen von stellvertretender HWK-Hauptgeschäftsführerin Andrea Sitzmann entgegennehmen. Mehr als 150 Gäste aus Betrieben, Bildungsträgern, Berufsschulen und Kooperationspartnern, darunter Harald Freudinger, Teamleiter Berufliche Rehabilitation und Teilhabe der Agentur für Arbeit Würzburg, sowie Eltern und Familienangehörige waren zur Veranstaltung in den Speisesaal des Caritas-Don Bosco-Bildungszentrums gekommen. Andreas Halbig, geschäftsführender Direktor des Caritas-Don Bosco-Bildungszentrums, gratulierte den jungen Leuten zu Beginn der Feier herzlich. „Wir verabschieden heute Junghandwerkerinnen und Junghandwerker aus den Berufen Metallbau, Holzverarbeitung, Bäckerei, Gebäudereinigung, Maler- und Lackiererhandwerk, Kfz-Mechatronik sowie Karosseriebearbeitung, betonte Andreas Halbig erfreut und ergänzte an die erfolgreichen jungen Leute anerkennend: „Sie alle haben sich sehr gute berufliche Perspektiven erarbeitet.“ Musikalisch umrahmt wurde die Freisprechungsfeier von einer hauseigenen Band aus Caritas-Don-Bosco-Mitarbeitenden. Abschlussfeiern bei Don Bosco Aschau am Inn

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Auf eine viertägige Wallfahrt in den „Gottesgarten“ im Obermain-Jura begaben sich Ende Juni rund 20 Mitarbeitende des Würzburger Caritas-Don Bosco-Bildungszentrums . Initiiert und organisiert wurde die Pilgerreise vom hausinternen Pastoralteam um Pater Dawid Blażków, Sigrid Scheller und geschäftsführendem Direktor Andreas Halbig sowie den Mitarbeitenden Tom Schneider und Barbara Stehmann. Gemeinschaftserlebnisse in der Natur Die Unterkunft auf Schloss Schney in Lichtenfels erwies sich bei sehr warmen Temperaturen mit seinen großzügigen Außenbereichen als ideal für viele positive Momente und ein tolles gemeinschaftliches Erlebnis in der Natur. Das Programm der Pilgerreise umfasste neben täglichen Morgen- und Abendimpulsen eine kleine Wanderung zur Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen in Bad Staffelstein, einen Flechtworkshop im Stadtschloss in Lichtenfels, eine Führung durch unterirdische Felsenkeller, einen Besuch der Therme in Bad Staffelstein oder einen Outdoor-Workshop mit Yoga und Paddeln auf dem Main. Für letzteren Programmpunkt reiste noch eine weitere kleine Mitarbeiter-Delegation aus Würzburg eigens an. Unter dem Motto „Gemeinschaft - Inspiration – Spiritualität – Regenration“ erlebten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungszentrums vier Tage mit spirituellem Input, spannenden Freizeitangeboten, guten Gesprächen und vielen heiteren Momenten. „Wir haben nur positive Rückmeldungen erhalten“, freut sich Mitorganisatorin Barbara Stehmann über die gelungene Wallfahrt. Abgerundet wurde die Fahrt mit einem Besuch des Zeiler Käppeles und einer abschließenden Einkehr im Biergarten der Brauerei Göller in Zeil am Main.

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Wie spricht man mit Jugendlichen über Homosexualität, Vorurteile und verletzende Sprache, ohne dass es trocken oder belehrend wird? Malte Anders zeigte bei seinem Besuch am 14. Juli 2026 bei Don Bosco Aschau , dass genau das gelingen kann. Mit seinem Programm „Homologie“ war er bei uns zu Gast und nahm die Teilnehmenden mit in eine besondere Unterrichtsstunde. Dabei wurde schnell deutlich: Es ging nicht nur um Begriffe und Hintergrundwissen, sondern auch um Alltagssituationen, Erfahrungen und den Umgang miteinander. Humor und inhaltlicher Tiefgang Mit viel Humor, persönlichen Geschichten und einem guten Gespür für sein Publikum sprach Malte Anders über Homosexualität, Ausgrenzung und Vorurteile. Gleichzeitig machte er deutlich, welche Wirkung Worte haben können. Besonders gelungen war die Mischung aus Unterhaltung und inhaltlicher Tiefe: Es wurde gelacht, zugehört und nachgedacht. Auch ernste Themen hatten ihren Platz, ohne dass der Vortrag schwer wirkte. Für Don Bosco Aschau war „Homologie“ eine gelungene Veranstaltung zu einem wichtigen Thema. Der Vormittag zeigte, dass Wissen und Humor gut zusammenpassen und dass Inhalte besonders dann ankommen, wenn sie verständlich und nahbar vermittelt werden.

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Vor den Gedenkfeiern zum 50. Todestag von P. Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo in Brasilien besuchte eine Delegation aus Meruri Anfang Juli die Heimat des Salesianers in Deutschland. Die Reise führte die Gäste zu den Lebens- und Ausbildungsorten des Missionars und bot zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch mit Weggefährten und Partnern der Salesianer Don Boscos. Auf Einladung der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos reisten vom 4. bis 12. Juli fünf Angehörige des indigenen Volkes der Bororo gemeinsam mit drei Salesianern aus dem brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso nach Deutschland. Zur Delegation gehörten Mizael de Melo Tudugaregue Etoguiu, Lauro Lopes Leandro Pariko Ekureu, Elitanea Leandro Araru Ekureudo, Kemelly Xavier da Silva Boro Kuodago und Marina Tawie. Begleitet wurden sie von den Salesianern Pk. Vinicius Neto Martins, Br. Javael Bokodori Ekureu – selbst Angehöriger des Volkes der Bororo – sowie P. João Bosco Monteiro Maciel, Provinzsekretär der Salesianerprovinz Campo Grande und Vizepostulator im Seligsprechungsprozess von P. Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo. Begleitet wurde die Gruppe von P. Johannes Kaufmann und Mika Springwald, die im Februar selbst Meruri besucht hatten. Wie P. João Bosco erklärte, stand für die Gäste vor allem das Kennenlernen der Heimat ihrer früheren deutschen Missionare im Mittelpunkt: „Wir wurden eingeladen, nach Deutschland zu kommen, um die Orte kennenzulernen, an denen P. Rudolf gelebt hat.“ Begegnungen in Bamberg Erste Station der Reise war Bamberg. Dort besuchte die Delegation den Dom und wurde von Erzbischof Herwig Gössl empfangen. Außerdem lernte sie das Don Bosco Jugendwerk kennen, das Zirkuspädagogik in der Arbeit mit benachteiligten jungen Menschen einsetzt. „Das Zirkuskonzept bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Neues zu lernen und Selbstvertrauen zu entwickeln. Das ist etwas Wunderbares“, sagte P. João Bosco. Beim Besuch tauschten die Gäste aus Brasilien und die Jugendlichen des Jugendwerks auch kulturelle Beiträge aus: Während die deutschen Jugendlichen ihre Zirkuskünste präsentierten, sangen die Bororo traditionelle Lieder ihres Volkes und überreichten Kreuze und Kugelschreiber mit Motiven ihrer Kultur. Auf den Spuren des Missionars Die Pilgerreise führte weiter nach Döringstadt, dem Geburtsort P. Rudolf Lunkenbeins. Dort besuchte die Delegation sein Elternhaus, die Pfarrkirche seiner Kindheit sowie den Friedhof, auf dem seine Eltern bestattet sind. P. João Bosco erinnerte dabei an die Kindheit des Missionars während des Zweiten Weltkriegs: „P. Rudolf verbrachte seine Kindheit in einer schweren Zeit. Es war vor allem seine Mutter, die die Familie durch diese Jahre getragen hat.“ Auch ein Besuch in dem für Franken bedeutenden Wallfahrtsort Vierzehnheiligen stand auf dem Programm. Weitere Stationen waren Buxheim, wo Rudolf Lunkenbein als Ordensaspirant die Schule besuchte, sowie Benediktbeuern, wo er nach seiner Anfangsausbildung in Brasilien Theologie studierte und 1969 zum Priester geweiht wurde. Für Provinzial P. Reinhard Gesing war gerade der Besuch dieser Orte von besonderer Bedeutung: „Für uns als deutsche Provinz ist es eine große Ehre, dass sich eine Gruppe von Bororos aus Meruri, denen P. Lunkenbein sein Leben verschrieben hatte, und Mitbrüdern der Provinz Campo Grande, zu der er gehört hatte, auf den weiten Weg zu uns gemacht hat, um hier die Orte seiner Kindheit und Jugend kennenzulernen. Denn in Döringstadt, Buxheim und Benediktbeuern wurde P. Lunkenbeins missionarische Berufung grundgelegt, hier hat er sich auf sein späteres Wirken vorbereitet. Man kann einen Menschen ja immer nur aus seinen Wurzeln heraus verstehen.“ Besonders beeindruckt habe ihn die Offenheit der jungen Gäste aus Brasilien: „Die jungen Bororos sind noch nie so weit weg von ihrer Heimat gewesen. So haben sie über vieles gestaunt, was sie gesehen und gehört haben, und waren sehr dankbar für unsere Gastfreundschaft. Aber auch für uns war ihr Besuch ein großes Geschenk. Denn die jungen Leute aus Meruri waren lebendige Zeugen dafür, wie fruchtbar P. Lunkenbeins Wirken für ihr Volk war.“ Dritte Reise der Bororo nach Europa Die Reise war der dritte Besuch einer Bororo-Delegation in Europa. Die ersten beiden Besuche fanden 1898 sowie Ende der 1980er- beziehungsweise Anfang der 1990er-Jahre statt. Damals trafen Vertreter der Bororo in Paris unter anderem den Ethnologen Claude Lévi-Strauss. P. João Bosco stellte die aktuelle Begegnung in diesen Zusammenhang: „Nun ist es an unserer Gruppe, den Spuren von P. Rudolf zu folgen.“ Zum Programm gehörten außerdem ein Besuch in München und der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie die Vorstellung einer von P. Josef Grünner verfassten Biografie über P. Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo, die auch in portugiesischer Sprache erscheinen soll. Während der ganzen Woche zeigten sich die jungen Gäste aus Meruri tief beeindruckt von den Kindheits- und Jugenderfahrungen P. Rudolf Lunkenbeins, zugleich aber auch von den vielfältigen Begegnungen und den kulturellen Schätzen, die sie in Deutschland kennenlernen konnten. Austausch über Kontinente hinweg Den Abschluss bildete die Teilnahme am Heinrichsfest des Erzbistums Bamberg. Dort nahm die Gruppe gemeinsam mit Salesianern der Deutschen Provinz, unter ihnen auch Provinzial P. Reinhard Gesing, am Pontifikalgottesdienst mit Erzbischof Herwig Gössl auf dem Domplatz teil. Inspiriert vom diözesanen Jahresmotto „Du bewegst die Welt“ würdigte Erzbischof Gössl in seiner Predigt das Wirken P. Rudolf Lunkenbeins, der – selbst bewegt von der Botschaft des Evangeliums – dem Volk der Bororo neue Hoffnung schenkte und ihm Wege in die Zukunft eröffnete. Zum Abschluss der Eucharistiefeier spendete der Erzbischof der Delegation den Reisesegen. Musikalisch begleitet wurde dieser vom Gesang des jungen Bororo Mizael de Melo. Damit erklangen erstmals Lieder in der Sprache der Bororo auf dem Bamberger Domplatz. Im Anschluss reiste die Delegation gemeinsam mit einer 14-köpfigen deutschen Pilgergruppe nach Brasilien. Dort nahmen die Gäste am 15. Juli gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern an den Gedenkfeiern zum 50. Todestag von P. Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo in Meruri teil und setzten den Austausch zwischen den Bororo, der Familie Lunkenbein, dem Erzbistum Bamberg und den Salesianern Don Boscos fort. ANS/RefÖA/kh Mehr über den Besuch der Delegation aus Deutschland in Meruri lesen Sie hier .

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„Man entwickelt sich echt persönlich krass weiter. Also ich bin ein anderer Mensch, als ich davor war.“ Das ist die Einschätzung der 19-jährigen Annika Bader, die gerade ihren Freiwilligendienst im Maierhof des Don Bosco Klosters Benediktbeuern macht. In der sechsten Folge des neuen Podcasts „Don-Bosco-Straße 2“ vom Don Bosco Kloster Benediktbeuern spricht Einrichtungsleiter Benedikt Hartmann mit Volontärin Annika über ihre Erfahrungen im Freiwilligendienst im Kloster, über Natur, Bildung, Hausdienst, WG-Leben und persönliche Entwicklung. Annika erzählt, warum sie nach dem Abitur nicht einfach irgendwas machen wollte, sondern ein Jahr, in dem sie sich selbst weiterentwickelt. Und wie sie bei ihrer Suche auf Benediktbeuern gestoßen ist. Bänke bauen, Schulklassen betreuen und WG-Leben Es geht um Moor-Exkursionen, Tümpel-Safaris, Bänke bauen, Rezeptionsdienst, körperliche Arbeit, Verantwortung vor Schulklassen und das Leben in einer WG mit anderen jungen Menschen. „Man baut etwas, sieht es danach und denkt: Das haben wir zusammen gemacht! Wie zum Beispiel den Jägerstand. Das finde ich schon cool!“, meint Annika. Und dass immer jemand da ist, auch zum Reden, das schätzt sie sehr. Annika spricht ehrlich darüber, was schön und was anstrengend ist. Und warum genau diese Mischung ein Freiwilligenjahr besonders macht. Diese und die nächsten beiden Podcast-Folgen sind interessant für alle, die überlegen, ein Freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr zu machen. Und für alle, die wissen wollen, warum junge Menschen im Don Bosco Kloster Benediktbeuern nicht nur mitarbeiten, sondern diesen Ort mitprägen.

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