Vielfältige junge Menschen im Kreis halten farbige Fäden, die sie mit einem Globus verbinden, Symbol für globale Gemeinschaft.

News

Alle aktuellen Nachrichten rund um Don Bosco aus Deutschland und der Welt

Am 4. Juli feierte das Jugendhaus Don Bosco Penzberg sein traditionelles Sommerfest. Bei herrlichen Sonnenschein und bester Stimmung kamen Kinder, Jugendliche, Familien, Freunde, der Bürgermeister, Förderer, Spenderinnen und Spender sowie zahlreiche Gäste zusammen, um einen besonderen Tag zu erleben. Das Jugendhaus Don Bosco Penzberg ist eine heilpädagogische stationäre Einrichtung der Jugendhilfe in Trägerschaft der Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos. Hier leben rund 35 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren, die aus unterschiedlichsten Gründen vorübergehend nicht oder nicht mehr in ihren Familien leben können. In den Wohngruppen werden sie altersgerecht und heilpädagogisch begleitet. Gemeinsam schaffen wir für sie ein sicheres Zuhause und eröffnen Perspektiven für eine gelingende Zukunft. Buntes Programm für Groß und Klein Auch in diesem Jahr bot das Sommerfest wieder ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Zahlreiche Spielstationen sorgten für Spaß und Unterhaltung. Für das leibliche Wohl mit Essen, Getränken und einem Kuchenbuffet war bestens gesorgt. Unser Förderverein unterstützte den Getränkeverkauf tatkräftig und organisierte eine riesige Hüpfburg, die bei den Kindern für große Begeisterung sorgte. Die Salesianischen Mitarbeiter:innen engagierten sich mit viel Herzblut am Kuchenbuffet. Das Sommerfest ist jedes Jahr eine wertvolle Gelegenheit, die Gemeinschaft rund um das Jugendhaus zu stärken. Familien, Freunde und Förderer erhalten Einblicke in den Alltag der Einrichtung und können das Jugendhaus sowie seine wichtige Arbeit näher kennenlernen. Besonders freute sich das Team darüber, dass auch Penzbergs Erster Bürgermeister, Thomas Kopf, der Einladung gefolgt war. Einweihung des neuen Schaukel- und Klettergerüsts Der Höhepunkt des diesjährigen Sommerfestes war die feierliche Einweihung des neuen Schaukel- und Klettergerüsts. Nach rund sechs Monaten Planung und Vorbereitung konnte der lang ersehnte Kindertraum endlich verwirklicht werden. Die bisherige Schaukelanlage war in die Jahre gekommen und musste aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Nun steht im Garten des Jugendhauses eine moderne und attraktive Spielanlage, die den Kindern vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Klettern und Austoben bietet. Neben einer Nestschaukel und zwei normalen Schaukeln gibt es einen großen Turm, vom dem ein Kletterparcour mit zehn verschiedenen Kletterstationen startet. Ein großer Dank gilt der Firma KristallTurm, die das Projekt professionell geplant und umgesetzt hat.

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Mit guter Stimmung, abwechslungsreichen Aktionen und vielen gemeinsamen Erlebnissen feierten die Bewohner:innen des Salesianums zusammen mit den Kindern des Oratoriums das diesjährige Sommerfest. Dabei standen nicht nur Spiel, Sport und Musik im Mittelpunkt – auch das Erinnerungsjahr an Pater Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo wurde mit einer kreativen Mitmachaktion aufgegriffen. sommerAbend mit Wm-Fieber und Mariachi-Rhythmen Pünktlich zum Beginn um 17 Uhr zeigte sich auch das Wetter von seiner besten Seite: Die zunächst noch dichten Wolken verzogen sich und die Sonne sorgte für einen gelungenen Auftakt des Festes. Bevor das abwechslungsreiche Programm begann, stand zunächst das gemeinsame Abendessen auf dem Plan. Das Küchenteam hatte eine vielfältige Auswahl an frischen Salaten und Grillspezialitäten vorbereitet. Unter dem Motto „WM-Fieber“ hatten sich die Betreuerteams der Wohngruppen zahlreiche Mitmachaktionen einfallen lassen. Im Innenhof des Salesianums konnten die Teilnehmer unter anderem beim Fußball-Darts ihr Können unter Beweis stellen. Vor dem Anpfiff des Fußballturniers sorgte eine Zaubershow im Innenhof für staunende Gesichter. Dann rollte auf dem Sportplatz der Ball: Beim Fußballturnier traten bewusst altersübergreifend gemischte Mannschaften gegeneinander an, sodass Fairplay und Teamgeist klar im Vordergrund standen. Für jede Menge Action sorgte außerdem der beliebte „Hau den Lukas“. Immer wieder hallte das laute Läuten der Glocke über das Gelände, wenn ein besonders kräftiger Schlag den Hebel bis ganz nach oben schnellen ließ. Ein besonderer Höhepunkt war anschließend der Auftritt der Mariachi-Band Los Bravios Munich. Mit ihren mitreißenden Rhythmen und ihrer energiegeladenen Performance brachten sie echtes Sommerfeeling ins Salesianum. Schnell wurde mitgesungen, geklatscht und natürlich auch das Tanzbein geschwungen. Kreative Erinnerung an Pater Lunkenbein Neben Spiel und Unterhaltung bot das Sommerfest auch Raum für Begegnung und inhaltliche Impulse. An einem Aktionsstand konnten sich die Besucher:innen über Pater Rudolf Lunkenbein und seinen Weggefährten Simão Bororo informieren, deren Tod sich am 15. Juli zum 50. Mal jährte. Beide setzten sich in Brasilien gemeinsam für die Rechte des indigenen Volkes der Bororo ein und gelten bis heute als Glaubenszeugen und Märtyrer der Gerechtigkeit. Mehr zu P. Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo Mit Roll-ups, Flyern, Aufklebern und vor allem einer kreativen Sprühaktion wurde ihre Geschichte auf moderne Weise erlebbar gemacht. Mithilfe von Stencils entstanden zahlreiche individuell gestaltete T-Shirts, Turnbeutel und Mäppchen. Die Aktion kam hervorragend an und lud dazu ein, sich kreativ mit Themen wie Gerechtigkeit, Menschenrechten und Solidarität auseinanderzusetzen. Natürlich durfte Don Bosco dabei nicht fehlen. Passend zu den Stencils von Pater Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo wurde eigens auch ein Don-Bosco-Stencil entworfen. Es erfreute sich ebenfalls großer Beliebtheit und machte deutlich: Ohne Don Bosco und seine Vision von einer offenen und wertschätzenden Jugendarbeit gäbe es das Salesianum in seiner heutigen Form nicht.

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Bamberg Bildung & Zukunftschancen

Bamberger Projekt fördert Lernen in der Grundschule 17.07.2026

Ein erfolgreiches Schuljahr ging für unsere Lernförderung im Grundschulalter: konkret (LeGu) mit einer gemeinsamen Abschlussreflexion zu Ende. Gemeinsam mit den Studierenden, Dozentinnen, Lehrkräften und Mentorinnen wurde auf viele besondere Momente, kleine Fortschritte und große Erfolge zurückgeblickt – und gleichzeitig Ideen für die Weiterentwicklung des Projekts gesammelt. stundenten lernen von und mit den Kindern Ein ganzes Schuljahr lang begleiteten angehende Grundschullehrer*innen der Otto-Friedrich-Universität Bamberg insgesamt 52 Grundschulkinder an vier Bamberger Grundschulen. Einmal pro Woche trafen sie sich nach dem regulären Unterricht mit kleinen Lerngruppen und unterstützten die Kinder individuell in den Fächern Deutsch und Mathematik. Dabei ging es um weit mehr als gute Noten. Die Studierenden sammelten wertvolle erste Praxiserfahrungen im Unterricht, lernten jedes Kind mit seinen Stärken und Herausforderungen kennen und entwickelten individuelle Fördermöglichkeiten. Gleichzeitig erhielten die Kinder die Chance, in einer vertrauensvollen Atmosphäre ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, Selbstvertrauen aufzubauen und mit Freude zu lernen. Bei der gemeinsamen Abschlussveranstaltung standen nicht nur Zahlen und Ergebnisse im Mittelpunkt. Mit kreativen Methoden – unter anderem einer Reflexion mithilfe von Krafttieren – blickten die Teilnehmenden auf ihre persönlichen Erfahrungen zurück. Beim anschließenden Austausch im Combonihaus blieb bei kleinen Snacks genügend Zeit für Gespräche, neue Ideen und gegenseitige Wertschätzung. Ziel: Kinder individuell fördern und Praxiserfahrung sammeln LeGu ist ein Teil des Projekts Schüler*innen.Bilden.Zukunft (SBZ) des Don Bosco Jugendwerks Bamberg . Gemeinsam mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg schaffen wir Bildungsangebote, die Kinder individuell fördern und gleichzeitig Studierenden wertvolle Praxiserfahrungen ermöglichen. So profitieren beide Seiten voneinander – ganz im Sinne Don Boscos, der daran glaubte, dass junge Menschen dann wachsen können, wenn man ihnen Vertrauen schenkt und ihre Stärken fördert. Ein herzliches Dankeschön an alle Studierenden, Dozentinnen, Lehrkräfte und Mentorinnen für ihr großes Engagement. Ein besonderer Dank gilt unseren Kolleginnen Regina Jans und Kristina Zimmermann, die das Projekt mit viel Herzblut koordinieren und betreuen. Ebenso danken wir den beteiligten Grundschulen und natürlich den vielen Kindern, die dieses Projekt mit ihrer Neugier und Freude am Lernen lebendig machen. Mehr zum Projekt Schüler*innen.Bilden.Zukunft (SBZ)

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Am 8. Juli, erhielten 60 Schülerinnen und Schüler des IBA-Jahrgangs (integrierte Berufsausbildungsvorbereitung) der Manege-Schule im Don-Bosco-Zentrum Berlin ihre Abschlusszeugnisse. Die Zeugnisübergabe fand in diesem Jahr im Rahmen des Festes der Heiligen Maria Magdalena Postel statt und wurde gemeinsam mit den Teilnehmenden der Manege, ihren Familien, Mitarbeitenden und Gästen gefeiert. Zu Beginn gratulierte Pater Simon Härting den Absolventinnen und Absolventen zu ihren Abschlüssen. Er betonte, dass sich in den Zeugnissen der Einsatz, das Durchhaltevermögen und die gemeinsame Arbeit des vergangenen Schuljahres widerspiegeln. Pater Wilhelm Steenken erinnerte in seiner Ansprache an das Wirken der Heiligen Maria Magdalena Postel und griff das Bild einer Brücke auf: Mit ihrem Schulabschluss hätten die Jugendlichen einen wichtigen Übergang geschafft. Für ihren weiteren Lebensweg wünschte er ihnen Hoffnung, Mut und Zuversicht. Erfolgreiche Schulabschlüsse eröffnen neue Perspektiven Die Bilanz des Abschlussjahrgangs kann sich sehen lassen: 23 Jugendliche erreichten den Mittleren Schulabschluss (MSA), 14 die erweiterte Berufsbildungsreife (eBBR), sieben die Berufsbildungsreife (BBR) und drei den IBA-Abschluss, der zum Übergang in die Berufsschulphase qualifiziert. Vier Schülerinnen und Schüler wurden zudem für ihre hervorragenden Leistungen beim MSA ausgezeichnet. Sie erreichten einen Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,4. Die Zeugnisvergabe war geprägt von Freude, Erleichterung, Stolz und auch etwas Wehmut. Nach einem gemeinsamen Schuljahr trennen sich nun die Wege der Absolventinnen und Absolventen. Viele beginnen in den kommenden Wochen eine Ausbildung, andere wechseln auf eine weiterführende Schule. Für alle eröffnet der erreichte Schulabschluss neue Perspektiven. Viele Jugendliche können sogar direkt in eine Ausbildung starten – ein Erfolg, über den sich auch die Lehrkräfte für Fachpraxis Rolf Amrouche (Bereich Farbe) und Robert Rehberg (Bereich Ernährung) freuen. Die Manege bleibt auch nach dem Schulabschluss Ansprechpartner Pater Härting machte deutlich, was die Manege-Schule auszeichnet: Mit dem Schulabschluss endet die Begleitung nicht. Ehemalige Schülerinnen und Schüler können sich jederzeit wieder an die Manege wenden – etwa bei Fragen zu Bewerbungen, zur Berufsorientierung oder anderen Anliegen. Die Manege versteht sich auch über die Schulzeit hinaus als verlässliche Anlaufstelle. So ist der Abschied am Ende des Schuljahres kein Abschied für immer.

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München/Bamberg/Meruri, im Juli 2026 – Am 15. Juli jährt sich der Todestag des Salesianer Don Boscos Pater Rudolf Lunkenbein und seines Freundes Simão Bororo zum 50. Mal. Mit zahlreichen Aktionen über das Jahr hinweg erinnert Don Bosco in Deutschland an das Leben und Wirken der beiden Glaubenszeugen. Im Mittelpunkt stehen dabei auch Begegnungen zwischen Deutschland und Brasilien: Seit dem vergangenen Wochenende ist eine Delegation aus Meruri im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso zu Gast in Deutschland. Im Anschluss reist eine deutsche Delegation nach Brasilien, um am 15. Juli in Meruri an den Gedenkfeierlichkeiten teilzunehmen. Deutsch-Brasilianischer Austausch Die achtköpfige Delegation aus Meruri – darunter Bororo und Salesianer – besucht auf Einladung der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos und des Erzbistums Bamberg die Kindheits- und Ausbildungsorte Rudolf Lunkenbeins in Döringstadt, Bamberg, Buxheim, Benediktbeuern und München. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie der Austausch über die gemeinsame Geschichte und die heutige Wirklichkeit der Don-Bosco-Arbeit. Es ist das dritte Mal, dass Vertreter der Bororo nach Europa kommen – und mit sechs Bororo ist es die größte Delegation in der Geschichte dieser Begegnungen. Nach dem Besuch in Deutschland reisen die Gäste gemeinsam mit einer 15-köpfigen deutschen Delegation nach Brasilien zurück. Zu ihr gehören unter anderem Angehörige der Familie Lunkenbein, Vertreter des Erzbistums Bamberg, der Ordensgemeinschaft sowie Provinzial P. Reinhard Gesing. In Meruri, dem Wirkungsort von Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo, nehmen sie am 15. Juli an den Feierlichkeiten zum 50. Todestag teil. Mehr über P. Lunkenbein und Simão Bororo

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Benediktbeuern Umwelt & Gerechtigkeit

Natur erleben und gestalten: 30 Jahre Umweltstation Benediktbeuern 14.07.2026

Die Umweltstation im Bildungszentrum Don Bosco Kloster Benediktbeuern (bis 2025 im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK)) hat seit Beginn gelebte Nachhaltigkeit als Leitgedanken ihres Engagements. Sie vermittelt Wertschätzung und Einsatz für das Leben in seiner ganzen Vielfalt und zeigt Perspektiven für die Zukunft auf. Das Erleben von Natur und Nachhaltigkeit sensibilisieren dafür, unsere Umwelt für zukünftige Generationen zu erhalten. Am 29. September bietet die Umweltstation ein Jubiläumsangebot für Schulklassen, das verschiedene Naturorte im Klosterland erleben lässt. Erwachsene lädt sie zur Fachtagung „Von und mit Tieren lernen“ am 27/28. Oktober ein. Naturlandschaft Moor: Erlebnis und Lernort Im Naturlehrgebiet des Klosterlandes mit seinen Erlebnisbiotopen und Natur-Entdeckungspfaden in den Loisach-Kochelsee- Mooren, aber auch im Bergwald, auf Kochelsee und Loisach können jährlich etwa 10.000 Kinder und Jugendliche Natur erfahren und nachhaltige Lebensweisen kennenlernen , auch im Sinne von Klima- und Ressourcenschutz. Familien und Erwachsene erhalten ebenfalls vielfältige Angebote der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung, auf Wunsch mit erlebnispädagogischen oder spirituellen Einheiten . Auch die artenfördernde Naturschutzarbeit der Wiedervernässung von Moorflächen sowie die extensive Bewirtschaftung von Moorgrünland wird mit einbezogen. Die Gäste und Teilnehmenden kommen aus der Region, aus Bayern und ganz Deutschland. Neben der Umweltstation im Kloster Benediktbeuern, feiern zwei weitere Umweltstationen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ihr 30-jähriges Jubiläum: Die Umweltstation Königsdorf und die Ökologische Akademie e.V. in Lenggries. Die derzeit 67 staatlich anerkannten Umweltstationen in Bayern sind Leuchttürme außerschulischer Bildungseinrichtungen in Bezug auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Bayern. In ihrem Sinne unterstützen Umweltstationen die Umsetzung der 17 weltweiten Nachhaltigkeitsziele ( Sustainable Development Goals - SDGs) und stärken Kinder, Jugendliche und Erwachsene darin, ihre Zukunft aktiv, verantwortungsvoll und nachhaltig mitzugestalten – mit Spaß am gemeinsamen Entdecken und Lernen.

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Zum fünften Mal in Folge übernahmen Jugendtreffbesucher:innen eine aktive Rolle bei der Organisation des Sommerfestivals des Don Bosco Jugendtreffs im Don Bosco Zentrum Regensburg und gestalteten das Programm mit ihren Ideen maßgeblich mit. Am Samstag, 11. Juli 2026, lockte das Fest bei bestem Sommerwetter zahlreiche Gäste in den Regensburger Westen. Gute Musik und vielfältige Mitmachangebote sorgten für eine fröhliche Atmosphäre. Bühne frei für junge Talente Für beste Stimmung sorgten die Bands „Bosco Beats“, „Wunschkind“, „Wicken Chings“, „Flying Spoon“, „The Bibbers“ und der OTH Chor. Musikalisch deckten die Bands eine breite Palette an Stilrichtungen ab: Von Klassikern aus Rock und Pop, Garage-Rock und Indie-Punk bis hin zu aktuellen Hits und Eigenkreationen war für jeden Geschmack etwas dabei. Zwischen den Bandauftritten bot die Open Stage Raum für spontane Bühnenauftritte – ein Angebot, das rege genutzt wurde. Mitmach-Festival: Bubble Soccer, Kleidertausch und vieles mehr Auch abseits der Bühne wurde den ganzen Nachmittag und Abend ein abwechslungsreiches Programm geboten: austoben bei Bubble Soccer, Tattoos kleben, Perlenarmbänder basteln oder sich neu einkleiden in der Kleidertauschecke. Das Angebot kam bei den jungen Besucher:innen hervorragend an. Neben vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Regensburg waren Gruppen aus anderen Don Bosco-Einrichtungen zu Gast. Auch Dr. Helene Sigloch, 2. Bürgermeisterin von Regensburg, ließ sich das Sommerfestival nicht entgehen: „Ich freue mich total, dass ich heute hier bei Don Bosco sein kann. Die Stimmung ist super, es wird unglaublich viel geboten und es gibt tolle Aktionen. Besonders gefällt mir, dass die Jugendlichen den Tag selbst geplant und sich überlegt haben, was heute hier stattfinden soll. Und das merkt man auch – das scheint ihnen richtig Spaß zu machen.“

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Spiel, Spaß und Gemeinschaft für alle standen im Mittelpunkt beim „Fest der guten Hoffnung“ in Nürnberg: Am 4. Juli lockte das Event wieder zahlreiche Besucher auf den Sportplatz Deutschherrnwiese. Organisiert wurde es von lokalen Hilfsorganisationen – darunter auch das Don Bosco Jugendwerk Nürnberg – in Kooperation mit der Stadt Nürnberg. Eingeladen waren besonders Menschen, die im normalen Alltag eher isoliert leben. Bei Spiel, Sport, Kreativaktionen, Bühnenprogramm und gutem Essen konnten sie einen Tag voll gemeinsamer Erlebnisse und netter Begegnungen genießen. Hilfsorganisationen bieten buntes Programm Als Schirmherr der Veranstaltung begrüßte Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König die Gäste. Auf der Bühne sorgte die Band „Immer wieder Lara“ für Stimmung. Großen Anklang fanden die vielen kostenlosen Mitmachangebote der Hilfsorganisationen. Von kreativ bis sportlich war für jeden Geschmack etwas geboten: von Schmuck basteln bis Taschen bemalen und von Dosen werfen bis Schach spielen. Auch Essen und Getränke gab es für alle kostenlos - nicht zuletzt dank einer großzügigen Spende der HoWe Wurstwaren KG, die 2.300 Bratwürste zur Verfügung stellte und dank des leckeren Kuchenbuffets von Don Bosco. Menschen aus der Einsamkeit holen Vielen Dank an alle Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden, die das „Fest der guten Hoffnung“ durch ihr Engagement möglich gemacht haben! Bereits zum zweiten Mal ist es damit gelungen, ein tolles Event für Menschen auf die Beine zu stellen, die in ihrem normalen Alltag wenig Gemeinschaft erfahren. Erklärtes Ziel der Organisatoren ist es, das „Fest der guten Hoffnung“ zu einem festen Termin im Nürnberger Stadtkalender zu machen.

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In einem feierlichen Gottesdienst in der bis zum letzten Platz gefüllten Kathedrale von Istanbul, schaute Pater Nicola sichtlich gerührt und voller Dankbarkeit auf die letzten 50 Jahre als Priester zurück. Zahlreiche Priester, Ordensleute, Kinder, Jugendliche, Menschen aus den verschiedenen Pfarreien und Gemeinschaften und sogar einige seiner ehemaligen Schüler aus Teheran teilten diesen besonderen Moment mit P. Nicola, der als damals Siebzehnjähriger seine Heimat Sardinien verlassen hat, um im Libanon sein Noviziat zu machen. Es folgten abenteuerliche und lebendige Jahre voller Engagement und pastoralem Eifer. Stationen im Iran, in Bethlehem und schließlich in Istanbul Fast dreißig Jahre stellte sich P. Nicola in den Dienst der Menschen im Iran, dann für weitere sechs Jahre in Betlehem, ehe er schließlich 2010 in Istanbul ankam, wo er bis zum heutigen Tag mit großer Hingabe den Dienst des Pfarrers in der Kathedrale verrichtet. Verleihung des Ehrentitels Monsigonre Zu diesem festlichen Anlass und zur besonderen Würdigung des unermüdlichen Einsatzes, verlieh ihm Bischof Massimiliano Palinuro den Ehrentitel Monsignore und erhob ihn zum Domherrn der Kathedrale von Istanbul. Die Freude und Dankbarkeit setzten sich in der ausgelassenen Feier im Anschluss an den Gottesdienst im Hof der Kathedrale fort. Als Mitbrüdergemeinschaft in Istanbul und als Provinzgemeinschaft gratulieren wir P. Nicola von Herzen und sind dankbar für sein bewegendes Lebenszeugnis und seine unermüdliche Bereitschaft sein Leben in den Dienst Gottes und an den Menschen zu stellen.

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Unter dem Leitgedanken „Zurück zu den Wurzeln!“ unternahmen Mitarbeitende von Don Bosco Sachsen eine Exerzitienreise nach Turin. Ziel dieser besonderen Unternehmung war es, sich intensiv mit dem Leben und Wirken Don Boscos auseinanderzusetzen und daraus neue Impulse für den eigenen Dienst und die tägliche Arbeit zu gewinnen. Die Reise führte die Teilnehmenden an zentrale Orte im Leben Don Boscos, die bis heute sein Charisma und seine Spiritualität lebendig werden lassen. Dabei wurde deutlich, wie sehr Landschaft, ländliche Prägung und familiäre Wurzeln seine Persönlichkeit beeinflusst haben. Gleichzeitig wurde erfahrbar, dass sein unermüdlicher Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche tief in seinem Glauben und seinem Vertrauen auf Gott verwurzelt war. Besuch der zentralen Orte So stand ein Besuch des Colle Don Bosco auf dem Programm, ein großes Areal mit dem Geburtshaus Dom Boscos, dem Haus seiner Kindheit sowie der Basilika. Auch Chieri, ein wichtiger Ort in Don Boscos Schul- und Ausbildungszeit, wo er zur Schule und ins Priesterseminar ging, war Ziel der Gruppe. Das Café Pianta sowie der Dom von Chieri luden zu einer kleinen Pause ein. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch von Turin-Valdocco. Dort erkundete die Gruppe das „Mutterhaus“ des Salesianerordens, das Museum sowie das Oratorium – alles zentrale Wirkungsstätten Don Boscos. Geistliche Begleitung Neben den historischen und inhaltlichen Eindrücken, spielte auch die geistliche Begleitung eine wichtige Rolle. Durch Impulse und gemeinsame Reflexionen wurde das Erlebte vertieft und in Beziehung zur eigenen Lebens- und Arbeitssituation gesetzt. Der Austausch innerhalb der Gruppe erwies sich dabei als besonders bereichernd und stärkend. Unser indischer Mitbruder Primus Syiem kümmerte sich als „Gästepater“ rührend um die Gruppe. Ein besonderer Dank gilt Ulrike und Norbert Fedke, die als Salesianische Mitarbeiter Don Boscos die Fahrt zusammen mit Pater Albert Krottenthaler und Bruder Martin Böing leiteten.

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Don Bosco Sachsen

Zirkuszelt mit trockenen Füßen 06.07.2026

Das große Engagement der Don-Bosco-Stiftung Chemnitz und die Unterstützung der Firma Gunter Hüttner Chemnitz machen es möglich: Mit einer großen Baumaßnahme, die überwiegend in Eigenleistung der technischen Mitarbeiter von Don Bosco Sachsen erbracht wurde, hat das zweimastige Zelt vom „Zirkus Birikino“ nun einen trockenen Untergrund. Zuvor bildeten sich insbesondere bei Regen schnell zahlreiche Pfützen. „Auch unsere Nebenzelte standen regelmäßig unter Wasser“, berichtet der Bereichsleiter für Haustechnik, Jens Pfoh. Dank einer verlegten Drainage und befestigter Flächen ist diese Gefahr nun gebannt. Und selbst für heiße Tage ist die Manege auf dem Chemnitzer Sonnenberg nun gut gerüstet. „Die Don-Bosco-Stiftung Chemnitz hat uns auch ein neues kombiniertes Heiz- und Kühlgerät gespendet“, ist Gesamtleiter Sebastian Schmidt dankbar. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

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„Mut, der bleibt“ war der TItel der Gedenkveranstaltung anlässlich des 50. Todestages von Salesianerpater Rudolf Lunkenbein (1939 – 1976), zu der die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos am Samstag, 27. Juni, in den Barocksaal des Don Bosco Klosters Benediktbeuern eingeladen hatte. Über 120 Teilnehmende kamen, darunter elf Zeitzeugen, die Pater Lunkenbein noch persönlich kannten. Der im oberfränkischen Döringstadt bei Bamberg geborene Rudolf Lunkenbein hatte ab 1965 in der damaligen Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos im Kloster Benediktbeuern studiert und erhielt 1969 in der Basilika Benediktbeuern die Priesterweihe. Als Missionar setzte sich Pater Rudolf Lunkenbein im brasilianischen Amazonasgebiet gemeinsam mit dem befreundeten Indigenen Simăo für die Rechte des Bororo-Volkes ein. Sie kämpften für den Erhalt von Land und Kultur und gegen Ausgrenzung sowie die Zerstörung von wichtigen Lebensgrundlagen. Beide wurden aufgrund ihres Einsatzes am 15. Juli 1976 durch weiße Siedler ermordet. Das gemeinsame Zeugnis von beiden steht bis heute für den Mut, sich gegen Ungerechtigkeit zu stellen – und für eine Hoffnung, die stärker ist als Angst. Mehr zu P. Lunkenbein und Simăo Bororo Impulse für Mission heute Aus dieser Haltung entwickelte Bruder Jean Paul Muller, salesianischer Missionsprokurator und ehemaliger Generalökonomen, in seinem Vortrag „Mit einer Mission/Vision unterwegs in die Zukunft“ einige Impulse für heute. Unterwegs mit einer Vision zu sein, bedeute ein „Leben voller Lebendigkeit, Begegnungen und wahnsinnig vieler Möglichkeiten“. Aufbauend auf dem Leben und der Botschaft von Jesus Christus sieht Muller Bildung als ein Fundament der Evangelisierung. Mit Kreativität baue sie Brücken, um auf Bedürfnisse der Menschen zu antworten. Sehnsucht nach Gott bleibe ein grundlegendes Bedürfnis im menschlichen Herzen. Menschen seien für die Neuheit des Evangeliums offen, wenn dieses in eine aktuelle Sprache und zeitgemäßes Tun übersetzt wird, die ihre Herzen erreichen kann. Für salesianische Missionare in der Welt sieht er neben menschlicher Reife als Voraussetzungen auch eine geistlich und beruflich fundierte Ausbildung, um mit und für junge Menschen zu leben, Botschafter einer Zukunft mit besseren Chancen zu sein. In Bezug darauf, dass sie sich auf viel Neues einlassen müssen, zitierte Mueller Papst Franziskus: „Die Armen, mit denen sie ihr Leben teilen, sind die besten Lehrer des Evangeliums.“ Je offener man auf andere zugehe, umso mehr würde man bereichert, laute eine Weisheit der Missionare. Und der jetzige Papst Leo betone: „Wenn die christliche Nächstenliebe konkret gelebt wird, dann wirkt sie befreiend.“ Partizipation sieht Muller als wesentlichen Motor für neue Ideen der Mission und es gehe darum, uns für eine Weltkirche einsetzen, in der jeder willkommen ist und echter Dialog möglich ist. Wichtig sei, dass wir nicht allein unterwegs sind. Einheit sei unsere prophetische Stärke – in einer gut koordinierten Vielfalt von Charismen. Es sei unsere Chance, wenn wir wie Pater Lunkenbein Mut haben und „dort anpacken, wo wir eine Möglichkeit haben, diese Welt etwas besser zu machen oder sie vor noch mehr Schaden zu bewahren.“ Podiumsdiskussion: aktuelle Missionsarbeit In der von Sebastian Bugl (Leiter Abteilung Weltkirche) moderierten Podiumsdiskussion mit der Missions-Dominikanerin Sr. Herta Haug (Schlehdorf), der Missions-Benediktinerin Sr. Ruth Schönenberger (Tutzing) und dem Leiter des Bildungszentrums Benediktbeuern, Niklas Gregull, wurde deutlich, wie politisch praktische Missionsarbeit oft ist – manchmal gegen den Widerstand zuständiger Bischöfe. Die Arbeit von Missionarinnen und Missionaren im eigenen Ursprungsland trägt außerdem dazu bei, dass Menschen in Missionsländern besser leben können. Klosterdirektor Pater Heinz Menz SDB segnete im Klosterinnenhof neben der Klosterpforte eine neue Gedenktafel, die an das mutige und überzeugende Wirken von P. Rudolf Lunkenbein erinnert. Anschließend feierte er mit den Gästen in der Klosterkapelle eine Vesper in Erinnerung an den Einsatz überzeugter Christen. Mit Austausch bei geselligem Zusammensein und Imbiss klang die Gedenkveranstaltung aus.

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