Vielfältige junge Menschen im Kreis halten farbige Fäden, die sie mit einem Globus verbinden, Symbol für globale Gemeinschaft.

News

Alle aktuellen Nachrichten rund um Don Bosco aus Deutschland und der Welt

Aschau am Inn Schutz & Kinderrechte

Prävention im Fokus: Schutzbeauftragte entwickeln und gestalten 11.05.2026

Was fällt alles unter Schutz? Was umfasst meine Rolle als Schutzbeauftragte:r? Und was bedeuten die geltenden Richtlinien konkret für unsere Praxis? Diese Leitfragen standen im Mittelpunkt der Präventionsschulung für Schutzbeauftragte vom 27. bis 29.04.2026 in Aschau. Erstmals gestalteten Anna Fellner (Beauftragte für Prävention und sexuelle Bildung) und Alexander Bauer (Schutzbeauftragter und Sozialpädagoge aus Don Bosco Regensburg) gemeinsam die Schulung als Referent:innen. Präventionsarbeit mit ganzheitlichem Ansatz Zu Beginn wurde der Blick auf die Grundlagen der salesianischen Präventionsarbeit gerichtet. Sie versteht sich als ganzheitlicher Ansatz, der Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung stärkt, Beziehungen achtsam gestaltet und eine Kultur des Respekts, der Verantwortung und der Partizipation fördert. Der Schutzauftrag umfasst dabei ebenso Mitarbeitende und Salesianer. Dadurch entsteht ein umfassendes Schutzverständnis, das von allen Beteiligten gemeinsam getragen und es aktiv mitzugestalten gilt. In der Schulung wurde darüber hinaus die sexuelle Bildung als zentraler Bestandteil einer zeitgemäßen Präventionsarbeit konsequent aufgegriffen und fachlich mitgedacht. Netzwerk und Synergien schaffen Zu all diesen Themen brachten sowohl neu beauftragte als auch bereits mehrjährig tätige Schutzbeauftragte ihre jeweiligen Perspektiven und Erfahrungen ein. Diese Vielfalt erwies sich als zentrale Grundlage, um den fachlichen Austausch zu vertiefen und die kollegiale Beratung wirksam zu gestalten. Durch das Ausprobieren von Methoden und Spielen wurde zudem reflektiert, welche Formate sich besonders für eine lebendige und alltagsnahe Präventionsarbeit eignen. Dabei stand im Vordergrund, Prävention nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern sie konkret erfahrbar zu machen und in die pädagogische Praxis zu übertragen. Auch der Rundgang durch das Berufsbildungswerk aus präventiver Perspektive setzte hier wichtige Impulse. Räume, Strukturen und Abläufe wurden gemeinsam in den Blick genommen: Wo entstehen Schutzräume? Wo können potenzielle Risikofaktoren liegen? Die Schutzbeauftragten aus Aschau haben dabei alle Teilnehmenden sehr gut mitgenommen und den Rundgang fachlich wie auch praxisnah begleitet. Insgesamt lag der Fokus der Tage auf der Weiterentwicklung des Netzwerks der Schutzbeauftragten sowie auf der gezielten Nutzung von Synergien. Es entstand eine lebendige und zukunftsorientierte Schulung, die die Präventionsarbeit sowohl einrichtungsintern als auch provinzweit weiterentwickelt, gemeinsame Standards stärkt und nachhaltig im Alltag verankert.

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Essen Bildung & Zukunftschancen

Abstimmen für das Don Bosco Gymnasium Essen 08.05.2026

Das Don Bosco Gymnasium Essen hat die Möglichkeit, von der Sparda Bank eine Spende von 6000 Euro zu erhalten. Dafür können alle, die helfen wollen, das Don-Bosco-Gymnasium unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich, wenn viele mitmachen und für das Don-Bosco-Gymnasium bis zum 19.05.2026 abstimmen! Einfach auf folgenden Link klicken und mitmachen oder den Link teilen: https://spardaspendenwahl.de/projekte/69b7e894dce5feae7c04f3b2 Herzlichen Dank an alle, die sich die 30 Sekunden Zeit nehmen! Die Spende ermöglicht den Schülerinnen und Schülern viele Aktionen außerhalb des Lehrplans.

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Das Provinzsportfest in Buxheim bot in diesem Jahr ein besonderes Ereignis. Vom 24. bis 26. April 2026 trafen sich rund 150 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Marianum. Sie spielten zusammen Fußball und erinnerten an Rudolf Lunkenbein , dessen Todestag sich zum 50. Mal jährt. Sportlicher Wettkampf mit Fairplay Schon bei der Ankunft spürten alle eine Mischung aus Vorfreude und Abenteuer. 16 Mannschaften aus neun salesianischen Einrichtungen der Deutschen Provinz sowie ein Team aus einem Wiener Studentenwohnheim waren angereist. Die meisten Spieler rollten ihre Isomatte in Klassenzimmern aus. Einige besonders Hartgesottene entschieden sich fürs Zelten, obwohl die Temperaturen nahe am Gefrierpunkt lagen. Auf dem Spielfeld zeigten die Teams großen Einsatz. Die Spieler kämpften in drei Altersklassen – unter 14 Jahre, 15 bis 17 Jahre und über 18 Jahre – um Tore, Punkte und den Sieg. Dabei zählten nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch die Fairness. In jeder Altersklasse wurde deshalb auch ein Fairplay-Pokal vergeben. Die Zuschauer spendeten für diese Auszeichnung genauso viel Applaus wie für die sportlichen Gewinner. Gedenken an Pater Rudolf Lunkenbein Neben dem Wettbewerb bot das Wochenende viel Raum für Gemeinschaft und auch für ein besonderes Gedenken. Am Freitagabend konnten die Teilnehmenden die Kartause Buxheim besuchen. An verschiedenen Stationen erfuhren sie mehr über das Leben von Pater Rudolf Lunkenbein und Simao Bororo. Beide setzten sich für die Rechte des Bororo-Volkes in Brasilien ein und kamen dabei ums Leben. Besonders eindrucksvoll waren die Erzählungen von Pater Xaver Berchtold und Pater Alois Gassner, die „Rudi" persönlich aus ihrer gemeinsamen Schulzeit im Marianum kannten. Der Abend klang gemütlich am Lagerfeuer aus. Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Turniers. Wer gerade nicht Fußball spielte, konnte Bubble-Fußball ausprobieren. Dabei ging es mehr ums „Herumschubsen" als um Tore. Nach der Siegerehrung wurde bei einer Disco ausgelassen getanzt und gefeiert. Dass das Wochenende so reibungslos verlief, war vielen helfenden Händen zu verdanken. Dank der Unterstützung des Schulleiters Oliver Bernhardt und des Sportlehrers Christoph Peschel wurde das Marianum des Schulwerks Augsburg zum perfekten Austragungsort. Der Bayerische Fußballverband stellte sicher, dass bei den Spielen fair gepfiffen wurde. Der Förderverein Marianum und das Ortszentrum der Salesianischen Mitarbeiter:innen Don Boscos in Buxheim sorgten für die Mahlzeiten und steuerten zahlreiche Kuchenspenden bei. Ein besonderer Moment entstand bei der Turniereröffnung: Der Bürgermeister von Buxheim begrüßte die Teams persönlich und übergab die Preise für die späteren Siegerteams. Am Sonntagmorgen, nach einem freiwilligen Frühgottesdienst und Frühstück, hieß es Abschied nehmen. Die Teilnehmer traten müde, aber glücklich die Heimreise an – im Gepäck sportliche Erinnerungen und neue Freundschaften.

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Sechs lächelnde Männer in geistlichen Gewändern posieren in einer Kirche. Einer hält eine verzierte Kerze. Kruzifix und Kunst im Hintergrund.

David Thongnibah (30) hat am 26. April 2026 in der Kirche des Don Bosco Zentrums Regensburg seine Ewigen Gelübde als Salesianer Don Boscos abgelegt. Er versprach in einem feierlichen Gottesdienst vor seinem Ordensoberen, Provinzial P. Reinhard Gesing, ein Leben in Gehorsam, Armut und eheloser Keuschheit. Damit stellt er sich dauerhaft in den Dienst der Ordensgemeinschaft – und der jungen Menschen, für die sich die Salesianer einsetzen. Berufungsweg: Von Indien nach Deutschland ins Don Bosco Zentrum David Thongnibah wuchs in Indien, genauer im Dorf Marshan Nongrim, Nongstoin, Meghalaya als zehntes von elf Kindern auf. Neben der Schule half er seiner Familie auf dem Bauernhof. Für die weiterführende Schule besuchte er bis zur zehnten Klasse die St. Mary’s Higher Secondary School in Rangblang und lebte im Internat der Salesianer-Gemeinde. In Shillong im Savio Juniorate Aspirant absolvierte er die elfte und zwölfte Klasse. Von 2015 bis 2016 war er im Vor-Noviziat Mariam Nagar in Tripura, Indien und von 2016 bis 2017 im Sunny Side Noviziat in Shillong, Meghalaya, wo er am 24. Mai seine erste Profess ablegte. Von 2017 bis 2020 studierte er Philosophie und Soziologie am Salesian College Dimapur in Nagaland und schloss das erste Hauptfach Soziologie mit einem Bachelor ab. Anschließend machte er von 2020 bis 2022 ein zweijähriges Praktikum in der Salesianischen Pfarrei und Schule Baijalbari, Tripura. Im November 2022 kam er nach Deutschland und wohnte im Salesianum in München, wo er am Goethe-Institut neun Monate lang Deutsch lernte. Seit September 2023 lebt er in der Gemeinschaft Regensburg, wo er weiterhin Deutsch lernt und sein Theologiestudium am Priester Seminar Rudolphinum Regensburg fortsetzt. Seine erste Begegnung mit den Salesianern hatte er bereits als Kind in seinem Heimatdorf. Sein Cousin ist ebenfalls Salesianerpriester und eine seiner Schwestern ist Ordensfrau bei den Don Bosco Schwestern. In seiner Zeit im Internat lernte er den Orden noch weiter kennen: Er engagierte sich in vielfältigen Aktivitäten und unterstützte die dortige Pfarrei in zahlreichen Bereichen. So übernahm er unter anderem die Verantwortung für die Sakristei, leitete Gebete und Gesang und beteiligte sich an sportlichen Angeboten. Zudem begleitete er die Priester bei Haussegnungen, Hausbesuchen, Friedhofseinsegnungen sowie Krankenbesuchen. In seinen letzten beiden Jahren im Internat widmete er sich verstärkt der Betreuung der Jüngeren. Er unterstützte sie dabei, ihren Tagesablauf einzuhalten, übertrug ihnen Aufgaben und sorgte dafür, dass neben dem Spielen auch tägliche körperliche Betätigung sowie Ordnung und Sauberkeit nicht zu kurz kamen. Motivation und Glaube: Darum möchte ich Salesianer und Priester werden Den Wunsch, Priester zu werden, hatte er schon seit der vierten oder fünften Klasse. „Ich bin ein Mensch, der viel träumt“, sagt Thongnibah. „Einige dieser Träume haben mich dazu gebracht, mehr über meine Berufung nachzudenken.“ In seiner Zeit im Internat bei den Salesianern hat er die Salesianer und Don Bosco näher kennengelernt. Dadurch merkte er, dass er das Leben als Salesianer führen möchte. „Mir gefällt ihre Lebensweise, das Gemeinschaftsleben, ihre Arbeit und wie sie mit den Menschen - insbesondere mit den Jugendlichen - umgehen, für sie da sind und sich für sie einsetzen.“ Die Kranken zu besuchen, die Heilige Messe feiern zu können, besonders an Orten, an denen die Menschen weniger Gelegenheit haben, zur Messe zu gehen: Das sind die Gründe, warum er sich für den Rest seines Lebens als Salesianer und später als Priester engagieren möchte - um mehr Seelen zu Gott zu führen. Seine zukünftige Rolle als Salesianer sieht er darin, das Charisma und den Geist Don Boscos weiterzutragen, um seine Ziele zu verwirklichen: „Mein ganzes Leben für andere zu geben, wie Don Bosco sagte: ‚Gebt mir Seelen und nehmt mir den Rest.‘“ Einen festen Leitsatz, der seinen Weg bestimmt, sieht er für sich nicht. Dennoch orientiert er sich an einer Überzeugung, die ihn prägt: „Sei glücklich“, wie es Giovanni Don Bosco formulierte, und zugleich an dem biblischen Wort: „Diene dem Herrn mit Freude.“ Heute würde er diesen Gedanken so zusammenfassen: glücklich sein, anderen und Gott mit Freude dienen. Wenn ihm das gelinge, betrachte er sein Leben als erfüllt.

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Barbara Menke verstärkt seit Februar den Auslandsfreiwilligendienst von Don Bosco Volunteers in Bonn. Im Interview stellt sie sich vor und spricht darüber, was ihr in der Arbeit als Referentin für internationale Freiwilligendienste wichtig ist. Du bringst eigene Auslandserfahrung mit. Wie beeinflusst das deine Arbeit als Referentin für internationale Freiwilligendienste? Das stimmt, ich habe nach dem Abitur selbst einen Auslandsfreiwilligendienst in Uganda in Ostafrika gemacht. Dort habe ich gelernt, dass kaum etwas so wichtig ist wie Reflexion und Selbstreflexion. Warum mache ich manche Dinge so und andere ganz anders? Welche Privilegien habe ich? Warum funktioniert der öffentliche Nahverkehr hier so und in Deutschland so? (Aber beides funktioniert!) Warum dachte ich bisher, dass die Entwicklung des sogenannten Westens die „richtige“ ist und warum habe ich in der Schule kaum etwas über afrikanische, asiatische oder lateinamerikanische Geschichte, Literatur oder Kunst gelernt? Kritisches Hinterfragen der eigenen Weltanschauung, des eigenen Handelns und auch der eigenen Sozialisation sind ein Skill, den ich damals vertiefen konnte und der mir bis heute bei meiner interkulturellen Arbeit mit Projektpartnern und Volontär:innen enorm hilft. Es ist mir wichtig, in den Vorbereitungsseminaren für die Volos darauf zu achten, dass diese Themen Raum bekommen und Zeit dafür da ist, die eigene Haltung zu festigen. Wie erlebst du deine ersten Wochen bei Don Bosco? Ich hatte das große Glück, dass ich eine ganz tolle Einarbeitung über sechs Wochen von meinem Vorgänger Laurin erhalten habe, der mir dafür ein Plätzchen in seinem Einzelbüro freigeschaufelt hat. Aber das ganze Team Volunteers hat mir das Ankommen sehr leicht gemacht. Durch ihre Hilfsbereitschaft, Offenheit und den ein oder anderen Plausch an der Kaffeemaschine habe ich mich direkt wohl und aufgenommen gefühlt. Ich finde, man merkt auf dem ganzen Campus den Don Bosco Spirit: die Mitarbeitenden werden wirklich gesehen, jede:r kann die eigenen Stärken einbringen und man darf einfach Mensch sein. Es wird, wenn man das möchte, gemeinsam gegessen, gefeiert und bei schwierigen Themen, die den Freiwilligendienst betreffen, auch gemeinsam nach bestmöglichen Lösungen gesucht, auch über das Team Volunteers hinaus. So lautet ja auch der bekannte Don-Bosco-Spruch: “Damit das Leben junger Menschen gelingt”! Durch dieses tolle Gemeinschaftsgefüge fühle ich mich jetzt schon willkommen und angekommen. In deinem Studium hast du dich intensiv mit Fragen von Demokratie, Governance und Frieden beschäftigt. Auch deine ersten beruflichen Stationen waren in diesem Bereich. Was hast du aus diesen Jahren mitgenommen? Während meines Freiwilligendienstes in Uganda hatte ich die Möglichkeit, mich zu fragen, wo ich im Leben (beruflich) hinmöchte und was mir besonders wichtig ist. Vor allem die Themen Entwicklungszusammenarbeit, globaler Wandel und Menschenrechte standen dabei im Vordergrund, aber auch mein Glaube wurde während des Dienstes gefestigt. So habe ich mich für die Fächer Soziologie, Politik und Theologie entschieden und bin bis heute froh, dass ich es so gemacht habe. In der katholischen Sozialethik ging es viel um Themen der Gerechtigkeit, bei Politik um die Frage, ob eine „bessere“ Welt für alle möglich ist und in der Soziologie darum, wie wir als Mitmenschen Frieden und Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft verankern bzw. verankern können. In meiner Masterarbeit habe ich untersucht, welche politischen Beteiligungsmöglichkeiten junge Menschen in Deutschland über soziale Medien haben. Für meine Arbeit als Referentin für internationale Freiwilligendienste ist mir genau das wichtig: Beteiligungsmöglichkeiten schaffen, Empowerment fördern und Reflexion bei jungen Menschen anstoßen. Das Beschäftigen mit Demokratie und Frieden bestärkt mich jeden Tag aufs Neue: ein Freiwilligendienst ist auch ein Friedensdienst! Und er trägt auch zur Politisierung bei. Ich bin davon überzeugt, dass die Wirkung von Freiwilligendiensten langfristig nachhallt und durch das Bauen von Brücken zu einer verständnisvolleren Gesellschaft in Deutschland und weltweit beitragen kann.

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Am 26. April 2026 vereinen sich Menschen und Gemeinden in Deutschland, Europa und der Welt im gemeinsamen Gebet um geistliche Berufungen. Seit nunmehr 62 Jahren am 4. Sonntag der Osterzeit, dem Guter-Hirte-Sonntag, finden die Bitten um die Sendung all jener, die ihr Leben in den Dienst der Kirche stellen möchten, ihren Höhepunkt im Weltgebetstag um geistliche Berufungen . Auch die Salesianer Don Boscos stellen dieses Anliegen im Rahmen der „Salesianisches Gebetswoche um Berufungen“ vom 20.-26. April 2026 in den Mittelpunkt. Auf Basis des Schreibens von Papst Leo XIV. stehen Materialien zur Verfügung, um diese Woche des Gebets zu gestalten. Dazu gehören Gebetsvorschläge mit Impulsen für jeden Tag und eine Idee für einen kleinen Besinnungstag. Das kleine (Tages-) Gebet für jeden Tag lässt sich auf einfache Weise in den Alltag einbauen, beispielsweise zur Gebetszeit oder vor dem Mittagessen. Jeder und jede kann so in der kommenden Woche oder auch zu einem anderen Zeitpunkt dieses Thema in den Mittelpunkt stellen. Unsere Kirche und wir als Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos brauchen das Gebet um Berufungen. Hier finden Sie die Links zu den verschiedenen Materialien zum Download: Tagesgebete Auszug aus der Botschaft von Papst Leo XIV. Heft A4 Botschaft von Papst Leo XIV. Heft A5

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Die Don Bosco Jugendhilfe Weltweit freut sich, den Schweizer Fußball-Nationalspieler Ruben Vargas als neuen Markenbotschafter willkommen zu heißen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, jungen Menschen weltweit neue Perspektiven zu eröffnen – insbesondere dort, wo Armut, Flucht oder fehlende Bildung den Alltag prägen. Im Zentrum des Engagements steht die Überzeugung, dass jede Generation Verantwortung für die nächste trägt. Viele Kinder und Jugendliche wachsen heute unter schwierigen Bedingungen auf und sind auf Unterstützung angewiesen, um ihren eigenen Weg gehen zu können. Genau hier setzt die Arbeit der Don Bosco Jugendhilfe Weltweit an: mit Bildung, Begleitung und konkreter Hilfe vor Ort. Ruben Vargas möchte mit seinem Engagement dazu beitragen, diese Perspektiven sichtbar zu machen und Hoffnung weiterzugeben: Junge Menschen brauchen Chancen und Vertrauen. Wenn wir ihnen diese geben, entsteht Zukunft - und genau dafür möchte ich mich einsetzen. Auch seitens Don Boscos wird die Zusammenarbeit als starkes Zeichen verstanden: „Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer leisten einen entscheidenden Beitrag, damit junge Menschen eine echte Chance im Leben erhalten. Mit Ruben Vargas können wir diese Botschaft noch stärker in die Öffentlichkeit tragen." Die Partnerschaft verbindet Generationen mit einem gemeinsamen Ziel: jungen Menschen Hoffnung zu schenken und ihnen den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen.

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Benediktbeuern Bildung & Zukunftschancen

Jugendkonferenz entfacht kreative Kraft 08.04.2026

„Wow – dieses Engagement und die Power der jungen Menschen haben mich tief beeindruckt“, fasst Johanna Tschochner vom Orga-Team der Umweltstation im Bildungszentrum Don Bosco Kloster Benediktbeuern begeistert zusammen. Vom 9. bis 12. März fand im Maierhof die vierte Jugendkonferenz statt. 41 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 25 Jahren aus ganz Oberbayern reisten an, um sich politisch, sozial und ökologisch weiterzubilden, neue Freundschaften zu knüpfen und frische Motivation zu tanken. Workshops, Austausch mit Politiker:innen und kreativer Abschluss Das vielseitige Programm bot neben fundiertem Input zu Klimawandel und Aktivismus zahlreiche Workshops, in denen die Teilnehmenden aktiv wurden und sich selbstwirksam erlebten. Besonders eindrucksvoll war für viele die Podiumsdiskussion mit Politiker:innen – darunter die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, Katharina Schulze, MdL. Die Jugendlichen haben im Vorfeld eigene Fragen zu Bildung, Wirtschaft, Verteidigung und Klimaschutz erarbeitet, die Diskussion selbst moderiert und anschließend die Pressearbeit übernommen. Farbenfroh und kraftvoll spiegeln im Nachgang in Hinterglasmalerei gestaltete Abschlussbilder die gelebte Demokratie und den Wunsch nach einer nachhaltigen Zukunft wider – jetzt zu sehen im Klosterinnenhof als inspirierendes Resümee dieser besonderen Tage.

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Vor 15 Jahren begann im Don Bosco Jugendwerk Bamberg ein Angebot, das für viele junge Menschen zum entscheidenden Wendepunkt geworden ist: die Flex-Fernschule. Seit April 2011 ermöglicht sie Jugendlichen in Bayern, die aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht mehr an einer Regelschule lernen können, dennoch einen schulischen Abschluss anzustreben. Das Angebot begleitet bis zum externen Mittelschulabschluss oder Realschulabschluss und setzt auf individuelle Lernwege statt auf starre Schulstrukturen. jungen Menschen wieder Vertrauen geben Dass dieses Jubiläum nun gefeiert werden konnte, ist alles andere als selbstverständlich. Was einst mit drei Mitarbeitenden begann, ist in Bamberg zu einem engagierten Team von heute acht Kolleginnen und Kollegen gewachsen. Sie alle verbindet ein gemeinsamer Auftrag: jungen Menschen wieder Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu geben und ihnen Bildung dort zu ermöglichen, wo klassische Schulwege oft bereits gescheitert sind. Zum kleinen Jubiläumsfest erhielt das Team sogar eine besondere Überraschung: eine liebevoll gestaltete Torte von der Flex-Fernschule aus Oberrimsingen – ein schönes Zeichen der Verbundenheit im gemeinsamen Netzwerk. Schulabstinente Jugendliche zum Schulabschluss führen Die Flex-Fernschule ist ein Angebot der Jugendhilfe. Bundesweit wird sie von der Campus Christophorus Jugendwerk gGmbH getragen und in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen umgesetzt. Ihr Ziel ist es, schulabstinente Jugendliche, die aus vielfältigen Gründen keine Regelschule besuchen können, auf die Schulfremdenprüfung zum externen qualifizierenden Mittelschulabschluss und zum externen Realschulabschluss vorzubereiten. Der Lernprozess beginnt mit Einstufungsaufgaben, die die Schülerinnen und Schüler zunächst in ihrem vertrauten Umfeld bearbeiten. Auf dieser Grundlage wird dann ein individueller Lernweg entwickelt. Gerade darin liegt die besondere Stärke des Angebots in Bamberg. Im Don Bosco Jugendwerk, das seit über 90 Jahren Kinder, Jugendliche und Familien begleitet und vielfältige Hilfen in den Bereichen Jugendhilfe, Bildung und Erziehung anbietet, ist die Flex-Fernschule kein isoliertes Projekt, sondern Teil eines größeren pädagogischen Zusammenhangs. Die jungen Menschen erleben hier, dass sie mit ihren Brüchen und Belastungen ernst genommen werden – und dass Bildung auch dann noch möglich ist, wenn der bisherige Weg nicht funktioniert hat. Die salesianische Pädagogik Don Boscos mit ihrem Blick auf Ressourcen, Beziehung und Ermutigung prägt auch dieses Angebot. Die vergangenen 15 Jahre zeigen eindrucksvoll, wie wichtig solche Bildungswege sind. Wo andere vor allem Defizite sehen, setzt die Flex-Fernschule auf Möglichkeiten. Wo der Schulalltag für manche Jugendliche unerreichbar geworden ist, schafft sie einen realistischen und zugleich hoffnungsvollen Neuanfang. Nicht selten geht es dabei um weit mehr als um Noten oder Prüfungen: Es geht um Tagesstruktur, Verlässlichkeit, persönliche Entwicklung und die Erfahrung, wieder an sich glauben zu können. Engagierte Mitarbeitende Das Jubiläum in Bamberg war deshalb weit mehr als ein Anlass zum Feiern. Es war ein Moment des Dankes – an die Mitarbeitenden, die über Jahre hinweg mit großem Engagement, Geduld und Fachlichkeit jungen Menschen zur Seite stehen. Es war aber auch ein Moment der Freude darüber, dass aus einer kleinen Idee ein fest etabliertes und wirksames Angebot geworden ist. Und nicht zuletzt war es ein Zeichen dafür, dass gute Bildung manchmal genau dort beginnt, wo jemand sagt: Wir probieren es trotzdem noch einmal. So blickt das Team der Flex-Fernschule Bamberg mit Stolz auf 15 Jahre zurück – und mit Zuversicht auf das, was noch kommt. Denn der Bedarf ist da. Und die Erfahrung zeigt: Wenn junge Menschen die passende Unterstützung bekommen, können sie weit mehr erreichen, als sie selbst oft für möglich gehalten haben.

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Don Bosco Sachsen

Frühstück mit den Neuen 30.03.2026

Für den Provinzial der Salesianer Don Boscos, Pater Reinhard Gesing (Foto links), steht anlässlich seiner Jahresvisitationen der deutschlandweiten Standorte immer ein umfangreiches Besuchsprogramm auf der Agenda. Bei dem dreitägigen Besuch der Niederlassung in Sachsen nahm er sich auch Zeit für ein Kennenlernen mit den in den letzten 18 Monaten neu eingestellten Mitarbeitenden. So kam er bei einem gemeinsamen Frühstück mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie Bäckerei, Lager, Tischlerei, Mediengestaltung, Fachinformatik, Inklusionsassistenz, Gebäudereinigung, Berufsschule, Verwaltung, Management und Haustechnik ins Gespräch. „Ich freue mich sehr, dass Sie nun zur großen Don-Bosco-Familie gehören und wünsche Ihnen für Ihren Dienst mit den uns anvertrauten jungen Menschen Gottes Segen“, so der Leiter der Deutschen Ordensprovinz.

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Dieses Mal kam die deutsch-österreichische Ausbildungsgemeinschaft vom 26.02. bis 01.03.2026 im Ausbildungshotel der Caritas-Don Bosco gGmbH in Gadheim beim Würzburg zusammen. Neben dem mitbrüderlichen Austausch und gemeinsamem Gebet stand diesmal ein Thema im Mittelpunkt, das sehr sensibel und persönlich ist – und über das zu sprechen, auch Ordensleuten und Salesianer-Gemeinschaften vor Ort manchmal schwer fällt: Die eigene Sexualität und ein gutes Leben der ehelosen Keuschheit (Zölibat). Das haben wir als Ordensleute in der Profess versprochen. Rahmen für offenen, ehrlichen Austausch Wunibald Müller, der eine echte Koryphäe für diese Thematik ist, gab uns am Freitag wertvolle Impulse und vor allem wurde ein Rahmen geschaffen, wo wir Salesianer in Ausbildung offen und ehrlich miteinander sprechen konnten. Mit Anna Fellner vom JPI durften wir am Samstag zum Thema Prävention und sexuelle Bildung bei Don Bosco arbeiten und besonders unsere eigene Haltung und Rolle als Salesianer in den Blick nehmen. Ausbildungsgemeinschaft erleben Daneben gab es am Samstagnachmittag spannende Einblicke in die Arbeit der Caritas-Don Bosco gGmbH in Würzburg, einen Rundgang durch die Stadt Würzburg und mitbrüderliche Begegnung mit der Würzburger Gemeinschaft beim gemeinsamen Abendessen im „Backöfele“, wo wir echte fränkische Spezialitäten genießen durften. Bestärkend ist in diesen Tagen immer der Austausch mit den Mitbrüdern, das gemeinsame Lachen und natürlich auch die Feier der Liturgie. So gehörten auch Eucharistiefeier, Laudes, Mittagsgebet, Vesper und Anbetung zum Programm dieser Tage. Die angesprochenen Themen sind für uns mit dem „verlängerten Wochenenden“ in Gadheim nicht abgeschlossen, sondern werden uns sicher auch in der Zukunft weiter begleiten.

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Ein besonderer Moment für die Valdocco-Schule: Am 3. März 2026 wurde Andreas Groos offiziell mit der stellvertretenden Schulleitung beauftragt. Provinzialvikar Pater Christian Vahlhaus übertrug ihm die neue Aufgabe. Bereits zuvor hatte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) ihn zum kommissarischen Förderschulkonrektor ernannt. Dass dieser Anlass nicht unbemerkt blieb, versteht sich von selbst: In einer kleinen, herzlichen Feierrunde kamen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Bei Leckereien aus Klosterladen und Küche wurde nicht nur angestoßen, sondern vor allem eines deutlich – die große Wertschätzung für das Engagement von Andreas Groos. Und dieses Engagement hat Gewicht: Mit vielfältigen Erfahrungen aus der pädagogischen Praxis bringt er genau das mit, was es für seine neue Rolle braucht. Besonders sein Einsatz für Schülerinnen und Schüler mit individuellen Unterstützungsbedarfen prägt seine Arbeit – und passt damit hervorragend zu den Werten der Valdocco-Schule.

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