„Ich habe Hoffnung, weil ich sehe, was ich schon geschafft habe.“
Melanie (17) absolviert bei Don Bosco Aschau eine Ausbildung zur Industrie-Elektrikerin
Text und Video: Jana Becker
Melanie (17) macht im Don Bosco Berufsbildungs- und Jugendwerk Aschau eine Ausbildung zur Industrie-Elektrikerin. Sie ist im zweiten Ausbildungsjahr. „Meine Lieblingsaufgabe ist Löten. Sehr genau muss das meistens sein“, und schwierig sei das auch, erzählt sie. „Es ist dann schon cool, wenn man am Ende sagen kann, das ist was geworden, was man braucht, was man benutzen kann.“ Hinterher sei sie meist stolz auf das, was sie selber gemacht hat.
Im Don Bosco Berufsbildungswerk ist es für Melanie auch hilfreich, dass sie nicht wie in einem normalen Betrieb einfach mitlaufen muss, sondern immer Fragen stellen kann und ihre Ausbilder viel Zeit für sie haben, wenn sie das braucht.
Melanie lebt auf dem Gelände im Internat und hat dort Freunde gefunden. Sie lebt und arbeitet gerne in Aschau, auch weil es einen festen Tagesablauf gibt. Die Struktur gibt ihr Sicherheit und hilft ihr, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren.
Trotz allem denkt Melanie auch an ihre Zukunft: „Ich habe Hoffnung, weil ich sehe, was ich schon geschafft habe und was ich noch schaffen werde.“, sagt sie. Melanie blickt mit Selbstvertrauen in die Zukunft und freut sich auf den Abschluss ihrer Ausbildung. Ihr Wunsch ist es, später einmal mit Robotern zu arbeiten.
Don Bosco Aschau am Inn ist eine Einrichtung der beruflichen und gesellschaftlichen Rehabilitation, Bildung und Jugendhilfe. Sie begleitet junge Menschen in herausfordernden Lebenslagen auf ihrem Weg in Schule, Ausbildung, Beruf und in ein selbstständiges Leben.
Durch individuelle Förderung, pädagogische Begleitung und vielfältige Bildungs- und Unterstützungsangebote können die jungen Menschen ihre persönliche Stärken entwickeln und somit neue Perspektiven für ihre Zukunft gewinnen.

